Jetzt baut Maserati auch noch Geländewagen: Maserati Kubang

Gemütlich schlenderte ich über die IAA Als ich am Pressetag auf der IAA von Stand zu Stand hetzte kam ich dann auch irgendwann bei Maserati an, was erwartet man von Maserati? Formschöne Coupes und Cabrios – nicht mehr und nicht weniger, oder? Doch das ganze passte irgendwie nicht zu dem Fahrzeug was da verhüllt war. Als das Tuch von dem Wagen gezogen wurde blieb mein Mund erst mal offen, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Vor ein paar Jahren gab es schon mal ein Kubang Konzept, ich dachte Maserati hätte das eingestampft, aber scheinbar hat irgendjemand die Papiere gefunden und das Ganze weiterentwickelt:

Ich will jetzt auch gar nicht so viel lästern, natürlich macht es Sinn einen SUV zu bauen, gerade in dem Segment, denn da gibt es ja nicht nur Porsche mit dem Cayenne, BMW mit dem X5 oder dem X6, Mercedes mit der M-Klasse bzw. dem Gl / GLK, ne da möchte nun auch Maserati ein Stück von dem SUV-Kuchen abbekommen. Sind wir mal ehrlich, eigentlich ist es doch auch egal mit welchem SUV die wohl situierte Gattin die Kinder zu Schule oder zum Tennisunterricht bringt, oder?

Ist das nun schön? Ist das Kunst? Oder kann das weg? Ich weiß es nicht, habe da echt keine Meinung zu, verstehe auch nicht warum die Radläufe – schwarz – unlackiert und somit abgesetzt sind. Soll das den wilden Geländewagen Look unterstreichen? Sind klobig aufgesetzte Türgriffe wieder modern oder will Maserati damit zeigen, dass man da auch mal ordentlich dran ziehen kann?

Tja, das Heck! Selbst dazu fällt mir nicht viel ein, ich glaube der Maserati Kubang und ich werden keine Freunde. Die Auspuffendrohre erinnern mich an den Phaeton, die Rückleuchten an den aktuellen Opel Astra GTC, die obere Form an den Nissan Juke und die schwarz abgesetzte Stoßstange an einen schlechten Traum. Da muss ich wirklich sagen, da finde ich den Hemera von Eterniti besser, aber das ist ja auch nur eine Geschmacksache.

Dann doch lieber so ein Cabrio hier, gerne mit dem 4,7 Liter Motor, noch lieber mit dem V8, aus dem Maserati Hauptsitz in Modena, ja das wäre was, gerne auch mit der Dame in dem komischen Gewand (ich würde ihr dann auch was neues zum anziehen kaufen).

Bei dem Cabrio erinnern mich die Scheinwerfer übrigens an einen Honda S2000 ;)

3 Gedanken zu „Jetzt baut Maserati auch noch Geländewagen: Maserati Kubang

  1. Ich finde den Kubang eigentlich ganz schick. So richtig SUV ist er ja auch nicht, absolut nicht wie die M-Klasse, schon eher wie der Cayenne. Von daher finde ich das sogar sinnvoll von Maserati – eine kleine Mischung aus Sportwagen und SUV. Die schwarzen Radläufe erzeugen einfach noch einmal eine Rahmung für das Auto, das vielleicht zu geleckt rüberkäme, wäre es auch dort lackiert. “Klobig” finde ich die Griffe – nach den Fotos zu urteilen – überhaupt nicht. Etwas griffiger, was zum Anfassen, macht ja durchaus Sinn für einen SUV, der Kraft ausstrahlen will und nicht Filigranität.

    Sicher, über Sinn und Zweck der Sache kann man sich streiten, wenn es schon so viele Konkurrenten gibt, doch gerade das macht es für Maserati rational: Dort scheint noch Kohle zu holen zu sein (nicht als Ersatz, sondern zusätzlich zum Coupé- und Cabrio-Markt).

    Wie gesagt, ich finde ihn schick, und deine Kritik gehört in den Geschmacksbereich. :)

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