Leider keine Probefahrt, dafür eigene Fotos vom Opel Astra GTC OPC auf Mallorca geschossen

Es gibt aktuell kein Fahrzeug von einem deutschen Hersteller, welches auf meiner “Muss-ich-Probefahren” Liste höher steht als der Opel Astra GTC OPC. Schon bei der exklusiven Vorabpremiere vom Opel Astra GTC in Rüsselsheim ging ich den Mitarbeitern von Opel auf den Geist. Ich jammerte rum: “180 PS? So wird das doch nie ein VW Golf Killer!” und hinter vorgehaltener Hand hat man mir gesagt, dass ich einfach noch etwas warten sollte. Vor ein paar Monaten habe ich dann ja schon mal den Blick in die Glaskugel gewagt. Der Opel Astra GTC kommt mit 280 PS hatte ich damals veröffentlicht. Nun kam vor ein paar Tagen die Pressemitteilung von Opel. 280 PS im Opel ASTRA GTC OPC! Seit dem versuche ich, die aktuellen Lottozahlen aus der Glaskugel zu lesen.

Tja, nun haben wir hier gar keinen VW Golf Killer, denn das 280 PS starke Kompakt-Coupé ist nun schon in der Klasse vom VW Golf R oder doch eher vom VW Scirocco R. Aber bevor ich hier zu den aktuellen Fakten komme, nehme ich euch mal kurz mit in die Geschichte vom OPC. Der erste OPC war der Opel Astra G, ebenfalls ein Dreitürer mit 160 PS aus einem 2.0 Liter Saugmotor. In nur 4 Monaten verkaufte Opel alle 3000 Sondermodelle. Das war der Beginn einer echten OPC Erfolgsgeschichte. Die Leistung wurde stets gesteigert. Bei der dritten Generation vom Opel Astra OPC waren 240 PS für den Vortrieb verantwortlich.

Im neuen Opel Astra J GTC OPC kommt ein 2.0 Liter Turbo Benzinmotor zum Einsatz. 280 PS und 400 Nm sind zusammen mit der Vmax von 250 km/h die Werte, die dem Fahrer ein Grinsen in das Gesicht zaubern werden. Geschaltet wird über ein manuelles 6-Gang Getriebe. Im Vergleich zu den anderen Astra J GTC Modellen bekommt der Astra GTC OPC natürlich einen ganz eigenen sportlichen Look verpasst. Dazu gibt es außen neue Stoßstangen, eine geänderte Auspuffanlage sowie Seitenschweller und einen anderen Heckspoiler. Im Innenraum gibt es spezielle Schalensitze, ein Sportlenkrad sowie einen Schaltknauf mit OPC Logo. Der Tacho geht bis Tempo 300 km/h – ein Indiz dafür, dass die Tuner sich an dem Fahrzeug noch etwas austoben können?

Bei dem Fahrwerk, welches im “normalen” GTC ja schon hervorragende Arbeit leistet, fügte Opel noch eine OPC Abstimmung hinzu. Zusätzlich verfügt der Opel Astra J OPC über ein Sportdifferenzial. Für die Verzögerung sind beim Astra J OPC Brembo Bremsscheiben verantwortlich.

Eine Probefahrt mit dem Opel Astra J OPC war leider (noch) nicht möglich, aber ich bin mir relativ sicher, dass ich diese Probefahrt / diesen Test früher oder später nachreichen kann. Jetzt habe ich erst mal einige Fotos vom Astra J OPC für euch:

Einige finden diese silbernen Applikationen in der OPC Stoßstange vorne unpassend, meiner Meinung nach passt die Formsprache zum Auto und das Ganze sieht nicht aufgesetzt aus.

Macht auch im Dunkeln eine gute Figur, der neue Opel Astra GTC OPC. Ab 2012 soll dieser Wagen übrigens auf den Markt kommen. Eine Probefahrt mit diesem Fahrzeug war leider nicht möglich und hätte auch nichts gebracht, denn unter der Motorhaube steckte noch nicht das OPC Triebwerk. Daher habe ich für euch auch noch kein Foto vom OPC Motor.

Der neue OPC Heckspoiler vom Opel Astra J GTC wird sicherlich seine Abnehmer finden, für den After Sale Bereich wird es dann wohl auch einen Heckspoiler für den normalen Opel Astra GTC geben.

Der Tacho sieht doch mal sportlich aus, oder? Natürlich mit OPC Logo und einer Vmax von 300 km/h, ich freue mich auf die ersten Tuner die dort Hand anlegen.

Die Sportsitze sehen nicht nur sportlich aus, sie geben auch guten Seitenhalt. Die beiden oberen Durchführungen können sicherlich auch für H-Gurte verwendet werden, wer also demnächst häufiger mal auf den Ring will, weiß nun Bescheid ;) . Apropos Ring: der Opel Astra GTC ist nicht nur Testgelände erprobt, sondern hat auch die ein oder andere Ring-Runde hinter sich.

Der OPC Fahrer greift zum griffigen Sportlenkrad (und will es vermutlich am liebsten nicht mehr los lassen). Aluminium, Leder und Carbon bestimmen den Innenraum vom Astra J OPC.

Können diese Augen lügen? Vermutlich nicht, oder? Gut ausleuchten können diese Scheinwerfer allerdings die Straße und mit der leicht “hochgezogenen Augenbraue” weckt auch der OPC Emotionen.

Die beiden Endrohre sind stimmig in die Heckstoßstange integriert. Der Diffusor unten in der Mitte hat nicht nur optische Gründe, genauso wenig wie der Heckspoiler. Die beiden sorgen in Kombination für eine bessere Bodenhaftung bei höheren Geschwindigkeiten.

Und wer häufiger schnell unterwegs ist, der wird sich über die Bremsanlage von Brembo freuen, denn die kann auch nach mehrfachen Bremsorgien auf dem Ring noch ordentlich zupacken. Die Bremsen im normalen Opel Astra GTC reichen allerdings auch vollkommen aus. Hier geht es zum Opel Astra GTC Diesel Test und hier zum Opel Astra GTC Benziner Test.

6 Gedanken zu „Leider keine Probefahrt, dafür eigene Fotos vom Opel Astra GTC OPC auf Mallorca geschossen

  1. Der Motor ist wohl zudem ein Direkteinspritzer (!), womöglich in einer “Unlimited”-Version (s. entspr. Insignia) geben sie auch die > 250 km/h frei…?!
    Die aufgezeigte Farbe ist jetzt das Ersatz “Magic-Red” (?!?), welches wie Sonderfarben anderer Hersteller ansonsten derzeit seine Engpässe hat (Fukushima..)…

  2. Hallo Jens!

    Das mit den ausbleibende Kommentaren ist wirklich schade. Über „Likes“ freut man sich natürlich auch, aber man möchte doch auch darüber reden und freut sich über das Feedback in in den Kommentaren.
    Warum viele so Kommentar „faul sind , kann ich dir nicht beantworten. Ich dachte nur das es jetzt schöner ist, hier etwas dazu zu schreiben, als bei Twitter deinen Tweet zu kommentieren :)

    Grüße Beate

    1. Tja, aber so ist es heute wohl! Aber immerhin kann man sich darüber nun “aufregen” ;).

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