Probefahrt mit dem Ford Kuga – 2.0 Diesel im Test

Dieser “SUV” Markt ist ja nun wahrlich hart umkämpft. Ich persönlich würde den Ford Kuga in einer Liga wie dem Opel Antara, dem VW Tiguan, den KIA Sportage oder aber auch den Chevrolet Captiva sehen. Wenn es so viele “Mitbewerber” gibt, muss sich der Hersteller ja auch ordentlich was einfallen lassen. So überzeugt der Ford Kuga mit einer kombinierten Heckklappe. Entweder kann man nur die Glasscheibe oder die komplette Heckklappe öffnen. Da hinter versteckt sich dann so oder so nur ein Volumen von ca. 350 Liter. Auf der Rückbank kommt auch die Ernüchterung, denn ein Maxi Cosi passt zwar rein, doch ohne Isofix Halterung macht hier die Montage nicht sonderlich viel Spaß. Der Grund dafür: Die Gurte sind zu kurz.

So, genug gemeckert. Ansonsten überzeugte mich der Ford Kuga durch eine gute Verarbeitung, vorne hat man viel Platz und der große Dieselmotor ist kräftig und kultiviert. Beim Einparkversuch hilft die Einparkhilfe. Die braucht man beim Ford Kuga allerdings auch, denn etwas unübersichtlich ist er ja schon. Das bringt die Karosserieform allerdings mit, daher empfehle ich euch einfach mal das Modell mit der Rückfahrkamera ;).

Die Sitzposition ist hoch, die Sitze sind bequem und durch die hohe Position hat man einen leichten Einstieg. Beim Tanken macht man sich nicht mehr die Finger schmutzig, denn bei dem Ford Kuga kann man einfach so den Rüssel einstecken und muss nicht erst noch irgendwelche Tankdeckel aufdrehen. Das ganze nennt sich bei Ford Easy Fuel und soll auch nur mit der richtigen Zapfpistole funktionieren. Eine falsche Betankung dürfte damit ausgeschlossen sein. Jetzt werfe ich mal 5 Mark in die Chauvi-Kasse: Damit ist der Ford Kuga doch der perfekte Frauenwagen, oder?

Es gibt noch weitere Hilfsmittel, so kontrolliert ein Reifendruckkontrollsystem auch noch die Reifen, der Regensensor übernimmt die Aufgabe den Scheibenwischer richtig einzustellen und auch das Licht wird automatisch ein- und ausgeschaltet.

Gestartet wird der Ford Kuga übrigens per Knopfdruck… und das Armaturenbrett erinnert mich etwas an die Kommando-Zentrale im Raumschiff Enterprise, aber das ist ja Geschmacksache.

Funktional und selbsterklärend ist es auf jeden Fall. Ford tut was … und das ist auch gut so, denn meiner Meinung nach hat die Marke in den letzten Jahren einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.

Was ich euch empfehlen möchte ist diese Kofferraumwanne für Ford Kuga, denn die macht wirklich Sinn, gerade bei so einem Wetter da draussen…

…aber sagt mal, findet ihr die beiden Auspuffröhrchen nicht auch zu klein für den Ford Kuga?

5 Gedanken zu „Probefahrt mit dem Ford Kuga – 2.0 Diesel im Test

  1. also soweit ichs im Kopf hab hast du ja keine Kinder, daher frage ich mich woher du den maxi Cosi hast und wie du immer da dran denkst zu probieren ob der Maxi Cosi (zu alt deutsch Kindersitz ;)) passt …

  2. Der nächste Kuga (/Escape) ist ja mehr Van, da dürfte das auch mit den Kindern(+sitzen) besser klappen.
    Wahrlich sind die Endrohe etwas bescheiden, fand ich auch schon beim Countryman nicht zu Ende durchdacht/designed…

  3. Ford Easy Fuel ist echt eine feine Sache, wenn ich das mal so sagen darf. Wird aber nicht nur im Kuga verbaut und somit werfe ich noch 5 Mark nach und sage, dass die neuen Fords alles optimale Frauenwagen sind :)

  4. “Ford Easy Fuel” habe ich im S-Max auch. Ich verstehe nicht, warum andere Hersteller noch Deckel haben. Hat der Mustang übrigens auch.

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