Das Ascari Race Resort – mein erstes Mal auf einer Rennstrecke!

Ich sag ja, dieses Jahr wird mein Jahr. Mein erstes Mal in einem Mitsubishi habe ich ja bereits hinter mich gebracht, nun gab es für mich auch das erste mal auf einer Rennstrecke. Mein erstes Mal fand nun also in Ronda statt. Im südspanischen Andalusien haben wir normalerweise im Februar ca. 15 Grad. Wir hatten gefühlte 0… in der Nacht war es wohl sogar noch kälter. Aus dem Grund wurde auch darauf verzichtet Nass-Handlingskurse zu machen, denn wer will schon aus einer Rennstrecke eine Schlittschuhbahn machen? Die Ascari-Rennstrecke ist ein Traum. Ca. eine Bus-Stunde vom Flughafen in Malaga entfernt liegt die Rennstrecke. 2002 wurde hier der erste Spaten bewegt, ein Jahr später wurde die Strecke schon benutzt.

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Dunlop nutzt nun diese Rennstrecke, bzw. das komplette Ascari Race Resort um die beiden neuen Ultra-High-Performance-Reifen Dunlop Sport Maxx RT und Dunlop Sport Maxx Race vorzustellen. Ich weiß nicht wer für den Fuhrpark verantwortlich war, aber hört euch mal nachfolgendes Rezept an:

Ihr nehmt 8 Audi S4 3.0 TFSI S tronic quattro, fügt noch 7 Audi R8 V10 5.2 dazu, mischt das ganze mit 35 BMW Z4 vom Typ 2.8i, würzt das Ganze mit zahlreichen Audi TTS und VW Golf 6 GTI 2.0 TFSI Modellen. Als Sahnehaube legt ihr noch einen BMW-Renntourenwagen vom Typ M3 GT oben drauf.

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Was bekommt ihr dann? 18.500 Pferdestärken! Auf dem Audi R8 wurde der Dunlop Sport Maxx Race montiert, die anderen wurden mit dem Sport Maxx RT bereift. Der Sport Maxx Race verfolgt ein Ziel: Einsatzmöglichkeit auf der Rennstrecke sowie auf der Straße, ideal also für die High-End Fahrzeuge wie Audi R8, Porsche 911 GT3, Mercedes SLS oder Mercedes C63 AMG (gerne auch in der Black Series).

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Der Dunlop Sport Maxx RT ist dann die richtige Wahl für sportliche Straßenfahrzeuge. Die Reifen bieten einen besseren Grip, ein besseres Handling und auch am Bremsweg wurde geschraubt. Der Name RT steht für Racing Technology und da sieht man ja auch schon worauf die Ingenieure Wert gelegt haben, die Erfahrungen aus dem Rennsport sind in die Entwicklung von diesem Reifen eingeflossen. Apropo geflossen, bei der Entwicklung hat der Hersteller natürlich auch darauf geachtet, dass das Wasser auf der Straße gut abfliessen kann. Die Wasserableitung auf der Lauffläche soll sich spürbar verbessert haben. Ich wünsche euch, dass ihr es nie spürt, denn Aquaplaning ist unschön. Das Profil hingegen ist schön, sieht sportlich aus und die schrägen Lamellen sollen wohl für eine Versteifung sorgen. Der Rollwiderstand wurde verbessert und auch bei anderen Vergleichstest schnitt der Reifen gut ab. In 17″ und 18″ Größen wird der Name Dunlop Sport Maxx RT wohl nicht mehr wegzudenken sein, so ähnlich wie damals der “gute alte” Dunlop SP 2000 in der Größe 195/45 14″. Die Reifen werden immer größer, da muss die Industrie natürlich mitziehen und auch bei der künftigen Reifen-Label Pflicht hat Dunlop sich gut vorbereitet und zeigte in Ronda bereits erste Entwürfe von den zukünftigen Labels. Die Reifen müssen bald ähnlich wie Fahrzeuge und Kühlschränke gekennzeichnet werden, doch dazu später mal etwas mehr.

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6 Gedanken zu „Das Ascari Race Resort – mein erstes Mal auf einer Rennstrecke!

  1. Nach deinen ersten Dunlop-Erfahrungen solltest Du mal bei Pirelli anheuern – da gibt es ganz nette Workshops in Maranello mit den kleinen roten Flitzern. ;)

  2. also ich war nicht das erste Mal auf einer Rennstrecke und nicht das erste mal bei einer Reifenpräsentation. Daher sehe ich ein paar Sachen ziemlich anders. Vorab: Die neuen Dunlops sind mit Sicherheit richtig gute Reifen!
    Aber: Es war so ätzend, in einem S4 zu sitzen und durch einen Pacecar-Fahrer gegängelt zu sein oder mit dem TTS ein bisserl Mickymaus-Handling zu fahren, immer mit der Spaßbremse vornedran. Über den wirklichen Grenzbereich der Reifen hat man bestenfalls auf der zweidrittel Runde mit dem R8 etwas erfahren können, bevor auch da wieder der Aufpasser den Fun rausnahm. Bei anderen Präsentationen konnte ich beliebig viele Runden beispielsweise mit einem 911er frei auf der Rennstrecke fahren, mit nem AMG-SL über die Landstraße brechen oder ähnliches – das war dann doch schon mal fahrerisch erlebnisreicher.
    Etwas merkwürdig fand ich auch, dass ich bei Dunlop um die Pressemappe, einen Stick, regelrecht bitten musste, sich Vortragende nicht vorgestellt haben und ein paar andere organisatorische Mängel.
    Übrigens hat der Sport Maxx Race keinerlei Lamellen, sondern nur Profilrillen. Aber Reifen sind eine Wissenschaft für sich…

    1. So unterschiedlich kommt so ein Event an, ich fand es für mich ganz gut einen Vorturner zu haben, habe beim R8 – Teil z.B. mir auch vorher die Renntaxi-Fahrt gegönnt um dann zu wissen, wie schnell die Jungs durch die Kurven gegangen sind.

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