Probefahrt / Test: Kia Sportage 2.0 CRDI 2WD Spirit

Zufällig kam ich heute mal kurz zu der Gelegenheit einen Kia zu fahren. Dieser Kia Sportage 2.0 CRDI verfügt über einen Diesel Antrieb mit 136 PS. Beeindruckt hat mich hier allerdings eher die Ausstattung: 18″ Alu-Felgen (sogar das Ersatzrad ist auf der gleichen Alu-Felgen aufgezogen), Xenon-Scheinwerfer, schwarzes Leder, 2-Zonen Klimaautomatik, eine Handvoll Airbags, elektrische Fensterheber vorne und hinten sowie Sitzheizung vorne UND hinten. Dazu kommen dann noch so nette Spielereien wie das große Navi, der Tempomat, die Bluetooth Freisprecheinrichtung, die Rückfahrkamera und der Keyless Go Entry mit Start Knopf. Das das Radio dann noch von USB MP3 Files abspielen kann ist wirklich nur noch die Krönung.

Die Farbe heißt übrigens Winchestergrau Metallic, Winchester… war das nicht mal das Gewehr mit dem Hebel zum runterziehen? Der den Hebel nicht zieht – bekommt den Tankdeckel übrigens nicht auf. Wie beim Mitsubishi ASX muss man auch beim Kia Sportage einen kleinen Hebel ziehen um die Tankklappe zu öffnen. Diese sitzt beim Sportage übrigens (wie man hier ja auch sehen kann) auf der linken, also auf der Fahrerseite.

Wirkt ganz schön bullig, wie? Die 18″ Räder sind optisch gesehen schon fast zu klein für den großen Wagen.

…unter der Klappe ist kein Platz mehr, denn da ist das Reserverad, der Wagenheber und das restliche Zeug verstaut was man so mitschleppen muss. Somit ist der Kofferraum groß genug für Gepäck und Wochenendeinkauf, aber zum Transportriese wird der Sportage nur wenn man die Rücksitzbank umlegt.

Seht ihr da unten das weiße Feld in der Lichtleiste? Dahinter versteckt sich der Blinker! Interessanter Montageort und “mal was Neues”. Nichts neues und im SUV Bereich ja oft gesehen: Die mattschwarze Verkleidung von Radläufen, Front und Heck.

Überraschung! Unter der Motorhaube versteckt sich ein Motor! Besser gesagt ein 2.0 Liter Diesel Aggregat, welches sich unter einer Plastikabdeckung versteckt.

Im Innenraum gibt es auch Plastik, in der Kombination mit lackierten Teilen und Leder wirkt der Kia von innen allerdings alles andere als “billig”. Die Haptik sagt mir auf jeden Fall zu, bis auf einen Punkt:

Ich bediene die Schalter am Lenkrad gerne mit dem Daumen! Um hier die Freisprechanlage zu bedienen müsste ich mir allerdings die Daumen brechen. Die anderen Bedienelemente sind sehr gut positioniert und das Fahrzeug lässt sich auch ohne vorherigem Studium der Bedienungsanleitung instinktiv bedienen, sowas gefällt!

Der obligatorische Maxi-Cosi Test! Er passt in den Kia, die Gurtlänge auf der Rücksitzbank ist lang genug für einen Maxi-Cosi und auch die Klickfix-Halterung ist vorhanden. Auf Grund der Tatsache, dass ich den Wagen nur ein paar Kilometer gefahren bin möchte ich über die Technik, die Verbrauchswerte, das Fahrwerk etc. nicht viel sagen, vom ersten Eindruck her ist es stimmig, auch wenn ich persönlich das Fahrwerk auf schlechten Straßen etwas zu hart finde (wenn man berücksichtigt das man in einem SUV sitzt). Herausgefunden habe ich noch, dass die Anhängelast bei 2000 kg liegt, welches für den Kia Sportage sprechen dürfte. Event. ergibt sich ja mal die Gelegenheit sich einen 2. Eindruck von dem Kia Sportage zu machen, bis dahin lasse ich mal den ersten Eindruck sacken.

 

5 Gedanken zu „Probefahrt / Test: Kia Sportage 2.0 CRDI 2WD Spirit

  1. Winchester…(!)…manche haben wohl auch die Bez. Gunmetall-Grey.
    Neben martialischer Front/”Überholprestige” ist das wohl auch so’ne anabole Marketing-Action…;o)

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