Elektrofahrzeuge – die Retter der Zukunft oder nur eine Spielerei?

Ich persönlich sehe ja die Elektromobilität als einen wichtigen und richtigen Schritt in der Automobilindustrie. Wir regen uns alle über die hohen Spritkosten auf, Alternativen müssen her und inzwischen kommen die ersten Modelle ja auch auf den Markt, die durchaus eine Alternative darstellen können. Ich wollte schon länger mal einen allgemeinen Beitrag über die ganzen Mythen und Fakten schreiben, doch das kann ich mir nun sparen, da verlink ich doch mal lieber eine Runde:

Der Björn hat es getan, er hat einen Beitrag geschrieben über die Mythen und die Fakten rund um das Thema Elektrofahrzeug. Wir müssen hier langsam wirklich mal eine Autoren-Box einbauen, denn wie sollt ihr sonst wissen, wer hier gerade seine Meinung kund tut? Also, ihr lest nun die Meinung von Jens!  Der Marco (ebenfalls vom Rad-ab.com Team) hat sicherlich auch eine eigene Meinung zum Thema Elektrofahrzeuge.

Ich muss gestehen, dass ich bis vor ein paar Monaten noch auf dem Standpunkt stand: “Elektroauto geh mir damit weg”. Dann bin ich zum ersten mal einen gefahren. Es war kein reiner Stromer, denn der Opel Ampera (hier gibt es noch weitere Ergänzungen zum ersten Blogbeitrag: klick) hat einen Reichweitenverlängerer an Bord. Sprich, wenn hier mal die Batterieleistung nachlässt, springt ein herkömmlicher Benzinmotor an, treibt einen Generator an und stellt so den Strom für den Elektromotor her. Ihr müsst euch das so vorstellen, als hättet ihr einen Stromgenerator im Kofferraum dabei (obwohl der 2. Motor vom Opel Ampera auch unter der Haube sitzt).

Die Angst vor kostspieligen Reparaturen auf Grund der hohen Preise der Batterie hat Opel mir genommen, beim Opel Ampera gibt es eine lange Garantie auf den Akku. So lange fährt man in der Regel das Auto sowieso nicht… aber der Anschaffungspreis ist mir persönlich einfach zu teuer. Trotzdem hat meine Garage nun einen Stromanschluss! Warum? Weil ich mir durchaus vorstellen kann, dass hier in 1-2 Jahren ein Elektrofahrzeug in der Garage stehen könnte. Kein Opel Ampera, denn ich habe ja bereits ein Erstfahrzeug.

Sondern eher ein Fahrzeug vom Typ Opel RAK-e. Ich muss gestehen, in die Studie habe ich mich etwas verliebt und freue mich den kleinen Flitzer, mit dem ich ja schon eine Runde drehen durfte, in Genf wieder zu sehen. 2 Sitzplätze, eine Reichweite um den normalen Tagesbedarf zu decken und Preise im niedrigen Kleinwagen-Niveau. Sowas könnte bei mir in die Garage kommen, für die täglichen Touren zum Kindergarten / zur Schule / zum Bäcker / zur Post…

…doch auf eines müsste ich dann vermutlich verzichten, auf die Fahrt zur Tankstelle, denn der Stromer würde dann ja in meiner Garage aufgeladen. So, nun geht aber mal rüber zum Björn und lest seinen Blog-Beitrag über die Elektrofahrzeuge! Gutes muss man nämlich teilen, besseres verteilen! Das finden übrigens auch die Nicole und der andere Björn.

3 Gedanken zu „Elektrofahrzeuge – die Retter der Zukunft oder nur eine Spielerei?

  1. also ich glaube auch das wir eine Alternative zum Diesel/Benzin brauchen aber zum einen kann ich nicht auf einen Diesel verzichten solange es noch keine Nutzfahrzeuge mit Strom oder anderem gibt und zum andern hatte ich irgendwann mal gehört das die Linienbusse teilweise ja auch mit so einem Reichweitenverlängerer ausgestattet sind. Die haben dann eine Art Generator auf dem Dach oder im Heck welcher, anscheinend wie beim Ampera, immer die selbe Drehzahl hat und den Strom für den Betriebsmotor “herstellt”. Zudem hat der Bus soweit ichs im Kopf auch noch ein Schwungrad welches die Bremsenergie auch noch umwandelt.

    Wenn man diesen Generator mit nem normalen Strommotor verbindet dann könnte ich mir sogar vorstellen das die Stromer heute schon ihre Reichweite zumindest verdoppeln.

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