Fahrbericht: Der Audi A3 2012 (8V) – die etwas andere Probefahrt!

Palma… Palma… Palma de Mallorca! Ich liebe diese Insel und das obwohl ich noch nie am Ballermann gewesen bin. Das hat sich übrigens immer noch nicht geändert, denn ich hatte besseres zu tun. Ich habe nun etwas mit ca. 1200 Fachjournalisten gemeinsam. Denn die Zahl schwebt im Raum. Journalisten aus über 40 Staaten fuhren auf der Sonneninsel den neuen Audi A3 Probe um einen erstes Fahrgefühl zu erleben. Audi hat sich dieses Jahr noch gedacht, dass es sinnvoll wäre eine “Hand voll” Blogger einzuladen. Ich weiß nicht wie viele Hände Audi hat, aber es waren doch viele Blogger aus allen möglichen Sparten vor Ort. Respekt! So geöffnet hatte sich ein Unternehmen bis dato noch nicht.

35 Audi A3 Modelle stehen noch bis zum 12. Juni auf der Insel, einen davon bin ich gefahren und dieses mal wird es ein ganz anderer Probefahrt Bericht, denn dieses mal schaue ich mir nicht die Alltagstauglichkeit an, überprüfe auch nicht wie viele Getränke Kisten in den Kofferraum passen, heute interessiert mich auch nicht ob der Maxi-Cosi und der Kindersitz genug Platz haben. Nein! Heute interessiert mich nur eins: Habe ich Spaß im und am neuen Audi A3?

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Vorher muss ich natürlich die Frage klären: Was macht mir eigentlich Spaß im Bezug auf das Thema Automobil. Ich habe eine große Freude (am fahren) wenn mir die Haptik zusagt, ich eine direkte Rückmeldung am Lenkrad spüren, ich das Auto bedienen kann ohne vorher die Bedienungsanleitung zu lesen und vor allem wenn ich mich wohl fühle.

Einsteigen und wie zu Hause fühlen!

Das wäre der perfekte Zustand, ein Gefühl wie “angekommen” und das obwohl man noch gar nicht am Zielort ist. Mit dem neuen Audi A3 könnte das Gefühl sogar eintreffen, denn es gibt zahlreiche Features die das Fahrzeug liebenswert und das Leben lebenswert machen. Natürlich “braucht” man diese alle “eigentlich” nicht, aber wir reden hier ja schließlich nicht über ein Brot und Butter Auto sondern einem Fahrzeug welches schon höhere Ansprüche gerecht werden möchte.

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Ein Apple A3?

Nicht ganz, aber es geht schon so etwas in die Richtung. Der neue Audi A3 kann mit einer Touchpad-Eingabe für das Infotainmentsystem glänzen. Während der Fahrt (soll man ja eigentlich nicht das Navi bedienen) kann das schon instinktiv bedient werden ohne hinzusehen. Es gibt optional auch UMTS im Auto, sprich WLAN für die Insassen und auch einige Infotainment-Web Applikationen benötigen Internet. Das Thema Internet und Auto, vor ein paar Jahren noch der Traum heute schon Realität. Wenn ich überlege wie groß die ersten “Car-PCs” damals waren… desto mehr bin ich verwundert wie klein diese Geschichten heute sind. Im Handschuhfach vom neuen Audi A3 kann man übrigens die SD-Karten einstecken und das Infotainmentsystem z.B. mit eigener Musik füttern. Das Smartphone kann man via Audi Phone Box oder Bluetooth koppeln. Nicht alles immer so einfach wie bei einem Apple Device, aber es ist ja auch kein iA3 ;).

Sowas ist mir inzwischen wirklich wichtig geworden. Ich möchte recht schnell meine Musik im Auto hören, sei es via Bluetooth, sei es via SD-Karte oder USB Stick. Das klappt im Audi A3 ausgesprochen gut, da gibt es nichts zu meckern. Via Audi Connect könnte ich sogar meinen Lieblings Internet-Radio Sender hören… das ist die Zukunft, UKW kennt bald keiner mehr (und damit meine ich nicht die Band aus den 80er Jahren).

Die netten Assistenzsysteme

Ich versuche ja Fahrzeuge nicht direkt mit anderen zu vergleichen, doch es gibt so ein paar Features in die habe ich mich einfach bei anderen Fahrzeugen schon so verliebt, dass ich die auch “immer” haben will. Beim Audi A3 gibt es das auch: Toter-Winkel-Warner – heißt natürlich anders, offiziell spricht man von einem Audi Side Assist. Kurze Erkärung:

Über Radarsensoren behält das Fahrzeug, ab einer Geschwindigkeit von 30 km/h, den Bereich neben und hinter dem Fahrzeug im “Blick”. Erkennt der Audi A3 dann ein Fahrzeug im toten Winkel oder stellt fest das sich ein Fahrzeug annähert wird der Fahrer über ein Leuchtsignal im Außenspiegel (wo man ja hinsehen soll wenn man ausscheren möchte) gewarnt. Setzt der Fahrer einen Blinker, blinkt auch die Anzeige. In die Fahrzeugführung greift dieses System nicht ein, der Fahrer bleibt also zu jederzeit der Chef im “Ring” – aber mir hat so ein System schon mal Kopf und Kragen gerettet.

Das Cockpit – der Arbeitsplatz

Bei einem Auto ist mir “mein Arbeitsplatz” wichtig, also das Cockpit, die Sitze, die Anordnung der Schalter, die Lüftungsdüsen, die Sonnenblende, das Lenkrad und auch der Schaltknauf. Komme ich überall dran, kann ich alles bedienen, erklärt sich alles von selber und fühlt sich alles hochwertig und angenehm an? Ja! Beim Audi A3 ist das der Fall, wobei, ich muss gestehen, das war auch beim Vorgänger Modell schon so, aber beim neuen Audi A3 hat der Hersteller noch mal ordentlich eine Schüppe drauf gelegt. Audi spielt nicht umsonst in der Liga wo die Jungs und Mädels aus Ingolstadt sich befinden!

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Bitte habt Verständnis dafür, dass ich euch nach einer kurzen Probefahrt über meine Lieblingsinsel keinen ausführlichen Bericht über die Fahrleistungen, über das Fahrwerk etc. geben kann. Gefühlt spritzig, mit etwas Drehzahl kernig und nach oben hin wird ja sicherlich früher oder später noch ein S3 Modell kommen. Auf den Test vom Adaptive Cruise Control System habe ich bewusst verzichtet, ich glaube nun einfach mal “blind” das der Audi dann schon im richtigen Moment den Aufprall verhindert hätte.

Kritik?

Ich brauche nicht erwähnen, dass ich bei der Probefahrt vom NEFZ-Wert etwas abgewichen bin, oder? Ist kein Kritik-Punkt am Audi, sondern eher am NEFZ-Wert, denn wer Fahrspaß hinterm Frontscheibenglas erleben möchte, der darf nicht über den Spritverbrauch nachdenken. Apropo Frontscheibe, die A-Säule ist in jeder (bequemen) Sitzposition für die engen Kurven auf Mallorca geeignet. Etwas ungewohnt fand ich die Drehrichtung vom Navi. Man dreht nach links und das Menü schwenkt nach rechts. Daran gewöhnt man sich sicherlich schnell.

Ihr seht schon, ich kann nach so einem kurzen Fahreindruck einfach keine Kritik äussern, denn die möchte ich wenn auch gut begründen können.

Ich muss noch Danke sagen

Dank an Audi für die Einladung, das komplette Team für den tollen Service und die anderen Blogger vor Ort, ihr seid mir schon ein komischer, liebenswerter Haufen ;).

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In ein paar Tagen gibt es dann noch weitere Fakten und Eindrücke über die beiden gefahrenen Audi A3 Modelle… Zeige euch dann auch gerne “meine Highlights”.

Update: Beitrag 1, Beitrag 2, Beitrag 3, Beitrag 4… ;)

13 Gedanken zu „Fahrbericht: Der Audi A3 2012 (8V) – die etwas andere Probefahrt!

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