Marcos Markencheck: Alfa Romeo

Es gibt Automarken, mit denen man nur selten in Berührung kommt. Bei mir zählt Alfa Romeo dazu. Persönlich kann ich bis auf den Besitz eines Schlüsselanhängers mit dem entsprechenden Logo, den ich mal irgendwo gewonnen hatte, mit der italienischen Marke keinerlei Erfahrungen verbinden und auch im Kreis der Verwandten und Bekannten zählen Alfas eher zu den Exoten. Ein Cousin fuhr wohl mal einen gelben Spider, ein ehemaliger Klassenkamerad ebenfalls – allerdings eine klassische Version vor der ungeliebten Gummilippe. Ein ehemaliger Nachbar hatte einen Faible für die 155er Baureihe, die mir eigentlich nur wegen ihrer Teilnahme an der DTM bekannt ist. Und das war es dann auch schon.

Bei den klassischen Alfa Romeos kann ich die ganzen Modelle nicht erkennen / unterscheiden, bei den Neuwagen wird es einem aufgrund der übersichtlichen Modellzahl heutzutage ja sehr leicht gemacht: Giulietta, Mito und 159 in zwei Karosserievarianten. Sie waren, sind und bleiben vermutlich eher Exoten auf dem hiesigen Markt. Und wenn man dann in vermeintlichen RTL-Dokus über Autohändler einen mir total unsympathischen Vertreter dieser Spezies eines Alfa Romeo Autohauses gezeigt bekommt, der seine Auszubildende schikaniert und sich selbst für den tollsten Typen der Erde hält, wirft das auch kein besseres Licht auf die Marke.

Das ging jetzt in Ermangelung an Erfahrungen doch mal wirklich flott. Ich hoffe, in den kommenden Markenchecks etwas mehr mitteilen zu können, aber Alfa Romeo stand halt im Alphabet ganz weit vorne und irgendwo muss ich ja einen Anfang machen.

Wie sind eure Erfahrungen mit Alfa Romeo?

2 Gedanken zu „Marcos Markencheck: Alfa Romeo

  1. Ein Freund von mir schwört auf seinen Alfa 159, der ist wohl auch noch nicht kaputt gegangen. Geflucht hat er immer bei den teuren Ersatzteilen, bzw. er hat die Preise immer mit seinem VW Golf 3 verglichen, wo die Teile natürlich viel günstiger sind…

  2. Ich hatte fünf Jahre lang einen Alfa 156 (erste Reihe) mit dem 5-Zylinder-Common-Rail-Diesel 2.4JTD (auch erste Reihe mit 10 Ventilen und 100kW). Das war ein schönes Auto, und es hat auf den 100000km, die ich damit gefahren bin, nur wenig Probleme gemacht. Zweimal bin ich tatsächlich liegengeblieben, und da war das defekte Teil jedesmal von Bosch.

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