Mercedes-Benz B-Klasse Test: Ich muss die Daimler Niederlassung in Bielefeld loben!

Der Kunde ist König und das Beste ist gerade gut genug. In der Regel meckert der Kunde ja immer nur, gelobt wird selten. Heute werde ich den Spießbraten mal umdrehen und ein Lob aussprechen: Ein Lob für die Daimler Niederlassung in Bielefeld, ein Lob für den Notdienst und ein Lob für den Mitarbeiter der für mich zuständig war.

Warum? Kurze Geschichte, schnell erzählt! Aktuell steht hier eine Mercedes-Benz B-Klasse vor der Tür, ein schönes Fahrzeug, schön ausgestattet und mittlerweile saß ich auch schon fast 1000 km hinter dem Lenkrad. Am Pfingstsonntag brannte auf einmal die gelbe Motorkontrolleuchte. Kein Umstand der mir nun Schweißperlen auf die Stirn zaubern würde, aber etwas unbehaglich ist es ja schon, vor allem wenn es nicht das eigene Fahrzeug ist. Nun wollte ich am Pfingstmontag allerdings noch ein paar Kilometer weit fahren und man weiß ja nicht, was es mit der Störung auf sich hat. Ich behandel Testfahrzeuge besser als meine eigenen, die werden in der Regel nicht nur von Hand gewaschen, nein ich gehe technisch auch sorgfältiger mit den jeweiligen Fahrzeugen um, es sind halt nicht “meine”.

Ein Anruf bei der Servicehotline von Mercedes-Benz brachte mich auch direkt weiter, eine halbe Stunde später traf ich mich mit dem Notdienstmitarbeiter in der Daimler Niederlassung in Bielefeld. Er wäre auch zu mir nach Hause gekommen, doch in der Werkstatt  ist es natürlich besser, da alle Geräte vor Ort sind. Das Fahrzeug war ja fahrbereit, lief nicht im Notlaufprogramm, also konnte es nichts gravierendes sein.

Angekommen in der Niederlassung wurde ich sehr freundlich begrüßt, der Mitarbeiter war sehr gut informiert und nahm mich und das Fahrzeug direkt mit in die Werkstatt. Der Tester wurde angeschlossen und an die Diagnose-Schnittstelle angeschlossen, nach dem Auslesen des Fehlers war dann klar: Kurzschluss!

Wie konnte das denn passieren? Das interessierte den Mitarbeiter auch, also wurde die B-Klasse auf die Hebebühne genommen und hochgehoben, schnell die Unterbodenverkleidung demontiert und nachgesehen. Die Natur war schuld, besser gesagt das Tierreich, noch besser und deutlicher gesagt: Ein Marder! Das Nagetier hat einen guten Geschmack und isst scheinbar gerne auch mal im Sterne-Restaurant. Er hat es irgendwie hinter die Verkleidung geschafft und das Kabel eines Temperaturfühlers erwischt.

Eigentlich kein großes Ding, normalerweise wird das Kabel ausgetauscht und die Reise kannn weitergehen. Normalerweise geht so ein Kabel aber auch nicht “einfach so kaputt”, aus dem Grund war das Ersatzteil auch nicht lagernd. Kein Problem für den pfiffigen Mitarbeiter, er spielte nicht den Teiletauscher sondern reparierte fach- und sachgerecht den Schaden:

Anschließend hing das Kabel wieder an seinem richtigen Platz:

Mit einem guten Gefühl verließ ich nach knapp einer Stunde wieder die Werkstatt, ich durfte nicht nur einen tollen Service genießen, nein ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass die Mitarbeiter in der Daimler Niederlassung in Bielefeld wirklich auf Zack sind, dort wird mitgedacht und das hat mir imponiert.

Eigentlich müsste ich dem Marder dankbar sein, denn ansonsten hätte ich diese Erfahrung wohl nicht gemacht, habt aber bitte Verständniss dafür, dass ich zukünftig gerne auf derartige Tests verzichte, hier noch das Beweisfoto: Die gelbe Motorkontrollleuchte brennt nicht mehr.

Ach ja, bevor ich es vergesse: Der Marder steht unter Naturschutz! 

Die B-Klasse steht in den nächsten Tagen unter meinem besondern Schutz, freut euch auf ein völlig neues Blog-Konzept, doch darüber dann morgen mehr!