Nissan Leaf Test: Und was ist mit Solarzellen? – #NissanLeafCar32

Wenn ich in der letzten Zeit mit Leuten über den Nissan Leaf sprach, kam häufig immer ein und dieselbe Frage auf: “Und was ist mit Solarzellen?” Und ich antwortete: “Ja, er hat ein kleines Solarzellenmodul im Dachspoiler integriert. Das dient aber nur der Aufladung der normalen 12-V-Batterie.” Doch dann wurde kritisch nachgefragt: “Warum hat er denn kein Solarpanel auf dem Dach, am besten vollflächig, damit er auch laden kann, wenn ich 8 Stunden auf der Arbeit bin und der Wagen draußen auf dem Parkplatz in der Sonne steht?” Und ich antwortete: “Keine Ahnung, ich mach mich mal schlau.”

Und genau das habe ich nun getan. Und das Ergebnis ist nachvollziehbar und war zu erahnen: einige Punkte sprechen (derzeit) noch dagegen.

Größe und Position
Selbst wenn man die ganze Dachfläche für ein großes Solarzellenpanel nutzen würde, wäre dieses zu klein, um eine ausreichende Ladeleistung zu erzielen. Außerdem läge dieses Panel flach und wäre nicht zur Sonne geneigt, was ebenfalls nachteilig wäre.

Kosten
Einerseits wäre die Installation solcher Panels recht teuer, was sich wiederum negativ auf den Kaufpreis des Elektroautos auswirken würde und in keinerlei Verhältnis zur oben erwähnten Leistungausbeute steht. Andererseits wären aber auch etwaige Reparaturen nur schwer zu bewerkstelligen, was ebenfalls zu hohen Kosten führen würde.

Da macht es sicherlich mehr Sinn, die heimische Garage oder einen Carport zu Hause oder am Arbeitsplatz mit entsprechender Solartechnik zu versehen und dort dann seinen Nissan Leaf zu laden. Für den mobilen Einsatz sind die Systeme leider (noch?) nicht wirklich geeignet. Aber wer weiß, was die Zukunft noch bringt?