Mit dem smart fortwo Cabrio über 500 km auf der Autobahn!

Geht! Geht sogar überraschend gut! Okay, die Höchstgeschwindigkeit von 144 km/h (laut GPS) zieht nun wahrlich keinen Hering vom Teller. Auf der anderen Seite kann man viel schneller sowieso nicht fahren und die Autobahn ist ja auch eigentlich nicht das Revier vom smart fortwo (egal ob Cabrio oder nicht). Wie der smart außerhalb von seinem Stamm-Revier zurecht kommt? Das wollte ich testen!

Ich bin gestern über 500 km mit dem smart fortwo Cabriolet auf der Autobahn gefahren, hatte eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 106 km/h, das spricht dafür das ich nicht gerade langsam unterwegs war. Bei der Testfahrt sind mir ein paar positive, allerdings auch ein paar negative Sachen aufgefallen. Wie immer, zunächst das negative, denn dann haben wir das hinter uns:

Im Rückspiegel, also im Innenspiegel konnte ich den rückwärtigen Verkehr bei komplett geöffnetem Dach nicht mehr so gut sehen:

Hinter dem roten Dach versteckt sich ein Fahrzeug! Ich habe in der Fahrschule gelernt, immer mal wieder in alle Spiegel zu schauen, doch hier sehe ich nicht mehr viel. Das kann auch an meiner Größe liegen. 1,74 Meter bin ich lang und damit eigentlich der ideale smart fortwo Fahrer, denn ich habe da echt Platz drin.

Das Fahrwerk fand ich angenehm, nicht zu hart, nicht zu weich. Für meine 33 Jahre perfekt! Wenn man die Höchstgeschwindigkeit ausreizt ist der smart fortwo etwas Seitenwind-Empfindlich! Nichts tragisches, aber man sollte sich langsam daran gewöhnen damit man sich nicht erschreckt.

Für das Radio hätte ich gerne eine Lenkradbedienung gehabt, denn die Lieder / die Sender immer am Radio weiterschalten finde ich heute nicht mehr “State of the Art” – den USB-Anschluss im Handschuhfach kann man auch nur mit etwas Übung “blind” bedienen, solche Aktionen sollte man also besser vor der Fahrt machen.

Genug gemeckert, oder? Nun wird gelobt! Das smart fortwo Cabrio ist – wenn das Dach geschlossen ist – erfreulich leise! Selbst bei Volllast kann man noch gut telefonieren, Musik hören  oder sich mit dem Beifahrer / der Beifahrerin unterhalten ohne sich anschreien zu müssen. Sehr gut verständlich ist auch das Navigationssystem vom smart! Wenn man über die Freisprechfunktion telefoniert, zeigt das Navi – auch im Telefon-Menü – mit Pfeilen die Fahrtrichtung an wenn man abbiegen muss. Auch ansonsten finde ich die “Ansprache” vom Navi perfekt, denn die Abfahrten werden angesagt und auch wird man vorher gebeten sich schon mal rechts zu halten, sehr löblich!

Offen fahren kann man auch auf der Autobahn, das Dach öffnen und schließen auch, nur sollte man natürlich nicht während der Fahrt die Dachholme demontieren. Wer Frischluft haben möchte, kann das Faltdach öffnen und somit das Leben genießen. Ich empfehle übrigens bei der Mittagssonne unbedingt eine Kopfbedeckung zu tragen, auch wenn ich mich selber selten an diesen Rat halte:

Gelungen finde ich auch die Hebel-Anordnung beim smart fortwo Cabrio, ich kann ohne Probleme auf der Autobahn blinken und den Spurwechsel-Vorgang einleiten, ganz einfach mit der linken Hand:

 

10 Gedanken zu „Mit dem smart fortwo Cabrio über 500 km auf der Autobahn!

  1. ich mein ja auch nur in anbedracht weil er bereits bei richtgeschwindigkeit nah zur Vollast (-Anreicherung ?!) ist !

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