One Night in Stuttgart – Eine Nacht im Museum 2.0

Das war eine Veranstaltung ganz nach meinem Geschmack: Cola, Currywurst und Chrom – dazu der Geruch von Automobilen, etwas Öl und später am Abend dann auch noch von Benzin. Mercedes-Benz zeigte wieder einmal, dass man entweder “Das Beste” macht oder halt gar nichts. Zu einer besonderen Nacht im Museum hatte der Hersteller aus Stuttgart eingeladen und einige Blogger folgten – aus Spaß an der Freude, aus Passion, aus Interesse oder einfach nur um einmal eine Nacht in einem Museum zu verbringen.

Ich habe mir überlegt wie ich den Content den ich gestern erstellen konnte am besten aufbereiten kann, denn zahlreiche Eindrücke konnte ich mitnehmen. Von 15:00 bis 06:00 Uhr war ich im Museum, sprich 15 Stunden – also mache ich einfach insg. 15 Blogbeiträge und stelle euch in jedem quasi mein Highlight der Stunde vor. Das klingt doch nach einem Deal, oder?

Freut euch also auf 15 Fahrzeuge aus dem Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Für heute habe ich eher ungewöhnliche Fotos für euch, denn ich war nicht nur “im Museum” sondern auch “auf dem Museum” – ich wollte ja schon immer mal nach ganz oben, bei Mercedes-Benz habe ich das nun geschafft, höher kommt keiner mehr.

Gesichert durch Gurtzeug und einer mechanischen Verbindung lief ich direkt über das Dach und konnte so den Sonnenuntergang genießen:

Apropos genießen, hier auf diesem Foto seht ihr das Open-Air Kino. Dort lief gestern z.B. “Russendisko” von und mit Matthias Schweighöfer. Beim Einbruch der Dunkelheit (ca. 21 Uhr) geht es nun noch fast 2 Wochen weiter mit dem außergewöhnlichen Kino-Erlebnis, für Speisen und Getränke ist gesorgt und es warten noch weitere Filme wie z.B. Midnight in Paris, The Guard, Ice Age 4, The Artist, The Ides of March, Die eiserne Lady, Rubbeldiekatz, The Descendants usw. auf die Freiluftkinogänger. Die Kinokarten kosten 8 € und es sind Plätze mit barrierefreiem Zugang reserviert.

Barrierefrei ist auch das Museum, es gibt Fahrstühle – und das ist auch gut so. Nach mehreren Stunden im Museum taten einem schon die Füße weh, aber genau das habe ich zumindest gewollt. Es war nicht nur eine Veranstaltung nach meinem Geschmack, nein es war mal wieder eine Benchmark an der sich andere Hersteller nun unweigerlich messen lassen müssen.

Vom Dach hatte ich noch einen beeindruckenden Ausblick auf die anderen Mercedes-Benz Gebäude, auf die Einfahrbahn (nein, ich verrate nicht welches Fahrzeug dort gerade getestet wurde) und auf die Mercedes-Benz-Arena die von oben noch viel beeindruckender  aussieht:

Auch wenn mein Herz bekanntlich für die Borussia aus Dortmund schlägt, kann man ja mal erwähnen das da in Stuttgart auch ein schönes Stadion steht, mit vielen Sportplätzen rundherum, quasi eine grüne “Oase” der Sportlichkeit und sportlich ambitioniert war auch die Idee, direkt noch aus dem Museum zu bloggen, das habe ich gelassen – dafür ist aber noch ein “besonderes Video” entstanden, auf welches ich besonders gespannt bin.

Hier noch einen Blick von oben auf den LKW der vor dem Mercedes-Benz Museum steht, da oben darf man wahrlich keine Höhenangst haben:

…das war der 1. Streich, ab sofort: 14 Tage lang, jeden Tag ein Mercedes-Exponat aus dem Mercedes-Benz Museum – wiederkommen lohnt sich also!