Wie funktioniert eigentlich der Attention Assist von Mercedes-Benz?

© Mercedes-Benz 2012

Ist das Hexenwerk? Beobachtet mich da eine Kamera? Woher weiß der Mercedes wenn ich Müde bin? Ich habe diese Frage heute den beiden inoffiziellen Mercedes-Benz Experten Markus Jordan und Marc J. Christiansen gestellt und nun bin ich klüger und ihr gleich auch. Die beiden arbeiten übrigens (noch) nicht für Mercedes-Benz sind aber meine (nicht mehr ganz so geheime) Quelle wenn ich mal eine Frage habe. Etwas unheimlich sind mir die beiden Vögel schon, die wissen einfach alles über Mercedes-Benz. Wenn ihr also mal bei Wer wird Millionär sitzen solltet und es kommt eine Mercedes-Benz Frage – dann ruft einen der beiden an – auch Nachts, wenn laut Markus die meisten Café-Tassen gezeigt werden.

Das der Attention Assist funktioniert, habe ich euch ja in dem Video zur Social-Media Probefahrt mit dem Mercedes-Benz C-Coupé schon erläutert, heute erkläre ich euch noch kurz das System funktionieren kann. Beobachtet braucht sich kein Fahrer fühlen, denn das System überwacht das Fahrverhalten und nicht den Fahrer selber. Durch die permanenten Beobachtung und den Abgleich mit zahlreichen verschiedenen Sensoren wird durch eine Software errechnet, wenn die Konzentration des Fahrers nachlässt.

Wir kennen das: Man wird Müde, die Augen werden schwer und wir machen kleine Lenkfehler. Ist bestimmt jedem von uns schon einmal passiert. Der Mercedes-Benz mit dem Attention Assist hätte es vermutlich eher gemerkt, denn die Lenkfehler machen wir schon viel früher. Für so ein System gibt es nicht einen Sensor, über 70 verschiedene Parameter sollen dafür verantwortlich sein und da zählt nun wirklich alles: Lenkradwinkel, Lenkbewegung, Lenkgeschwindigkeit, Längs- und Querbeschleunigung, Gaspedalstellung, natürlich auch die Fahrdauer und die Uhrzeit. Es soll sogar mit in die Wertung einfließen ob der Blinker gesetzt wird oder nicht. Aktiv ist das System in dem Geschwindigkeitsbereich zwischen 80 und 180 km/h und genau da macht es auch Sinn.

Schade! Es ist nicht eine kleine “Café-Tassen-Box” mit einem Sensor, welchen man nachträglich montieren könnte, es sind mehrere Sensoren und somit ist eine Nachrüstung vermutlich nicht so einfach möglich, wann es wohl die erste Café-Tassen App für das iPhone oder den Android gibt? Dafür müsste sich doch ein Sponsor aus der Kaffee-Industrie finden lassen. Kaffee / Energy-Drinks / Traubenzucker und ein geöffnetes Fenster helfen übrigens weniger als eine ordentliche Portion Schlaf. Wer Müde ist sollte ruhig mal anhalten, ein paar Minuten / eine halbe Stunde / eine Stunde schlafen und danach geht es schon gleich viel besser – auch da spreche ich aus Erfahrung. Für diejenigen die nach einer Mercedes Kaffee Tasse gesucht haben, habe ich natürlich auch noch einen Link ;).

Ein Gedanke zu „Wie funktioniert eigentlich der Attention Assist von Mercedes-Benz?

  1. Die meisten der Sensoren wird das Fahrzeug ohnehin haben, DARUM dürfte es so “einfach” gewesen sein, das System zu entwickeln und integrieren. Ob der Blinker an ist oder nicht, weiß die Karre ganz sicher. ;-)

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