Von der Freundin getestet: Nissan Note 1.5 dCI

“Als wäre ich nie ein anderes Fahrzeug gefahren…” – ein besseres Lob kann man dem Nissan Note doch gar nicht mehr ausstellen, oder? Meine Freundin ist von einem Petrol-Head weiter entfernt als ich vom Nobelpreis für Literatur, für meine Freundin zählen andere Dinge, praktisch muss ein Auto sein, sich leicht lenken, gut einparken und gut fahren lassen. Diese Eigenschaften fand sie im Nissan Note und sie treibt ihre “Lobeshymne” sogar noch auf die Spitze: “Der erinnert mich an meinen Ford Fusion!” – Insider wissen, dass dieses als Lob zu verstehen ist. Meine Freundin liebte ihren Ford Fusion, die Sitzposition, den großen Kofferraum und auch den sparsamen Verbrauch.

Die gleichen Punkte lobt sie nun auch beim Nissan Note, darüber hinaus berichtete sie mir noch von den “Knöpfen im Armaturenbrett die jeder versteht!” und von dem “-…tollen doppelten Handschuhfach!” – tatsächlich, hinter einem offenen Fach versteckt sich noch ein richtiges Handschuhfach. Es sind die Kleinigkeiten die überzeugen, die verstellbare Rücksitzbank zum Beispiel oder das pfiffige Raumkonzept für den Kofferraum. Wie gesagt, die Rücksitzbank lässt sich einfach um 160 mm verschieben und vergrößert so entweder das Ladevolumen oder die Beinfreiheit, ganz wie es einem passt.

Mich persönlich wundert es wirklich warum ich nicht viel häufiger einen Nissan Note auf der Straße sehe oder habe ich bis davon einfach nur keine Notiz genommen, ist mir der Kleinwagen für die kleine Familie bis dato einfach nur nicht aufgefallen? Gefallen hat der Nissan Note meiner Freundin ausgesprochen gut, während der Testfahrzeit hat sie einen Verbrauchswert von 5,2 Liter erzielt, ich war mit 5,4 Litern auf 100 km nicht weniger sparsam unterwegs. Der Selbstzünder springt nach einer kurzen Vorglühzeit an und zieht den Note dann über die Vorderachse über den Asphalt. Der Motor ist kein Leisetreter, er dröhnt etwas, doch wenn man darüber hinweg sieht hat man ein Fahrzeug mit einem sehr variablen Koffer- und Innenraum, der mit einem sehr üppigen Raumangebot und einer sehr sicheren Straßenlage glänzen kann.

In der I-WAY + Ausstattung gibt es das Fahrzeug “neu” ab 17,360 €. Dafür bekommt man eine erweiterte Ausstattung. Klimaanlage, 16″ Alufelgen, eine Bluetooth Freispricheinrichtung, ein Regensensor, elektrich anklappbare Außenspiegel, akustische Rückfahrsensoren usw. erleichtern dann dem Fahrer / der Fahrerin das automobile Leben. Mit dem gefahrenen 1.5 dCI Diesel-Aggregat reißt man dank den 90 PS keine Bäume aus, aber man bewegt sich sparsam von A nach B. Meine Freundin lag ca. einen Liter über den erechneten kombinierten Kraftstoffverbrauch von 4,2 Litern, was sicherlich trotzdem ein sehr guter Wert ist.

“Das wäre ein Auto für mich…” – sprach meine Freundin und untermauerte die These noch mit: “…kein chici mici, unkompliziert, toll zu fahren!”. In den Kofferraum passt ein Kinderwagen (zusammengeklappt), auf die Sitze passen die üblichen Kindersitze. Ich habe gerade (natürlich nur aus reinem Interesse) mal die bekannten Gebrauchtwagenbörsen im Netz durchstöbert, der Nissan Note scheint wertstabil zu sein, schlecht für Gebrauchtwagen-Käufer, gut für die Besitzer!

So, nun werde ich auch mal den Nissan Note (der übrigens in der Studie noch Tone hieß) mal auf Herz und Nieren testen… mal sehen ob ich zum gleichen Ergebnis komme! Dann gibt es auch weitere Fotos, denn wie ihr hier sehen könnt, durfte ich den Nissan bis dato nur im Regen fahren ;).

5 Gedanken zu „Von der Freundin getestet: Nissan Note 1.5 dCI

  1. Joh, mal schaun wie er in der Europa-Version daherkommt…
    www. youtube .com/watch?feature=player_embedded&v=HYgAH_0k6rI

    ..er wirkt gar zierlich neben einem Juke (2:49 min)!

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