Nissan macht verrückte Dinge – Ich mag das!

Über ein Handwerksmagazin (Auflage ca. 1.000.000) konnte man an einem ganz besonderen Gewinnspiel teilnehmen. Verlost wurde eine Teilnahme an einem Event, welches es so noch gar nicht gibt: Eine Driving Academy für Nutzfahrzeuge! Ein Fahrsicherheitstraining für leichte Nutzfahrzeuge von Nissan. Einige Journalisten wurden ebenfalls eingeladen und durch ganz glückliche Umstände durfte ich auch teilnehmen.

Fahrsicherheit? Nutzfahrzeuge? Genau meine Welt! Insider wissen: Ich selbst fahre ein Fahrzeug mit Blattfedern hinten, also habe ich nicht lange gezögert als die Frage kam: “Bock drauf?” Klar… ich hatte sogar schon zugesagt als ich nur gehört hatte: “Nürburgring – Grand Prix Strecke”

Früh morgens um 6 Uhr ging ich schon dem Sonnenaufgang entgegen, natürlich auf der Suche nach denjenigen die gleiches am Vorabend großspurig versprochen hatten. Die Sonne hab ich entdeckt und wer ganz genau hinsieht erkennt auch noch die elektrisch angetriebenen Shuttle-Fahrzeuge:

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Bei herrlichstem Wetter also (ohne Witz, es schien die Sonne!) ging es dann zunächst mit dem Nissan NV200, dem Nissan Primastar, dem Nissan NV400 und dem Nissan Navara auf die Kurzanbindung der Grand-Prix Strecke.

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Ehrlich? Ich war verwundert wie sportlich man sich mit den Fahrzeugen in die Kurven legen kann. Es ging hier allerdings (noch) nicht um Grenzerfahrungen, eher um das AHA-Erlebnis und das hat man bei mir erwirkt. In anschließenden Gesprächen mit den anderen Teilnehmern hörte ich auch nur positives. Ganz ehrlich: Nissan macht schon verrückte Dinge, aber ich mag das!

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Schon mal mit einem Kleinlaster auf einer Rennstrecke gewesen? Diesen Punkt auf meiner To-Do-Liste kann ich nun abhaken, auch wenn ich gestehen muss: Aus mir wird kein Rennfahrer mehr, doch dazu später. Geführt fuhren wir ein paar Runden und wechselten Fahrer und Fahrzeuge.

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Heute möchte ich euch übrigens nur einen ersten Eindruck vermitteln, ins Detail gehe ich in separaten Beiträgen, denn ich habe gestern richtig viel gelernt! Nach der Arbeit kommt das Vergnügen. Bei Nissan hieß das: Nissan 370Z fahren! Fast 2 Stunden lang! Mir musste man das Grinsen aus dem Gesicht meisseln, bzw. selbst dann hätte man es nicht geschafft.

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Ich gönnte mir noch eine Fahrt mit Michael Krumm, wusstet ihr eigentlich das Michael Krumm perfekt japanisch sprechen kann? Erklären kann er auch gut, in einem Crash-Kurs sprachen wir über den idealen Bremspunkt, den idealen Mittelpunkt und wann man zu bremsen und wann zu beschleunigen hat. Ganz wichtig (nicht nur auf der Rennstrecke) ist die Blickführung! Weit blicken und vor allem nie dort hin schauen wo man nicht hinfahren will.

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Warum wird aus mir kein Rennfahrer? Falsche Sitzposition! Falsche Lenkradhaltung! Falsche Bremspunkte und im Vergleich zu den anderen scheinbar auch zu zögerlich mit dem Gaspedal. Mir fehlt da einfach die Routine, vermutlich auch das eigene Selbstvertrauen. Macht aber nichts, muss ja nicht jeder ein Rennfahrer werden. Den anderen Teilnehmern hat die 370Z erFAHRung auf jeden Fall genauso viel Freude bereitet wie mir. Bis dato hatte ich ja schon viele lobende Worte für den Nissan 370Z, nach der Erfahrung auf der Rennstrecke lege ich mich fest: Für das Geld gibt es keinen sportlicheren Wagen!

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Nach der Kür kam die Pflicht! Für die Teilnehmer hatte Nissan zahlreiche Möglichkeiten zum Testen bereit gestellt. Slalom mit leichten Nutzfahrzeugen, Vollbremsung, Übersicht testen im Rückwärtsgang, Anschauungsunterricht bzgl. ungesicherte bzw. falsch gesicherte Ladung und und und…

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Wisst ihr was ich mir wünschen würde? Das so ein Angebot häufiger statt findet fände ich prächtig! Wie gesagt, ich habe so vieles gelernt, was ich euch nun schonend vermitteln werde. Vielen Dank an Nissan für die Möglichkeit zur Content-Erstellung, denn ganz nebenbei habe ich auch noch zahlreiche neue “erfrischende Fakten” über den Nissan Leaf erfahren!

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5 Gedanken zu „Nissan macht verrückte Dinge – Ich mag das!

  1. Wenn man so den ein oder anderen “Sprinter”-Fahrer und ihre teilweise ziemlich halsbrecherischen Manöver auf der Autobahn erlebt, kann man deinem Wunsch nur zustimmen, dass es dieses Nutzfahrzeug-Fahrsicherheitstraining öfter geben sollte. Scheint dir ja durchaus Spaß gemacht zu haben. :)

  2. Ich würde die Sprinter-Klasse eh auf 120 km/h begrenzen. Das war schon sei je her zur 1. Generation ob orig. Benz, Ducato und Co, nur irrwitzig: 2.5-Liter-Turbodiesel, über 100/150 PS und bis zu 3.5 t bei 160 km/h…..aber das “Überholprestige” und die Bremsleistung…!(!!)!
    Bzw. leer war die Hinterachse so leicht, dann lieber vollbeladen !

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