Mein Retter in der Not: Der Nissan Pathfinder!

Was weiß man über Pfadfinder? Jeden Tag eine gute Tat? Naturburschen? Hilfsbereit? Hart im nehmen? In der Regel mit viel Gepäck und vor allem in einer großen Gruppe unterwegs. Einiges davon passt auch zum Nissan Pathfinder, den ich nun ein paar Tage testen durfte.

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Er bietet Platz für 7 Personen, er bietet Platz für viel Gepäck, er ist Leistungsstark und vor allem ist der große Pathfinder leicht zu fahren, leicht einzuparken und auch sonst sehr leichtgängig. Etwas zu viel Spiel hat die Lenkung bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn. Woher ich das weiß? Ich bin mit dem Nissan Pathfinder in Rekord-Zeit zum Flughafen gefahren, ich hab nämlich vorher etwas getrödelt. Punktlandung! Ich war pünktlich im Flughafen und der Nissan Pathfinder fand auch einen geeigneten Parkplatz. Das 2,3 Tonnen Geschoss mit der über 2000 Liter Ladefläche hat mich flott zum Flughafen gebracht. Es funktioniert also, auch wenn ich nun gestehen muss dass ich der Tanknadel in dem Fall beim fallen zusehen konnte wie damals Felix Baumgartner bei seinem Skyfall. Rasante Autobahnfahrten gehören aber auch nicht zu der Standard-Disziplin vom Nissan Pathfinder, der wühlt sich lieber durch den Schlamm, fährt über Geröll oder unwegsames Gelände.

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Der Nissan Pathfinder ist kein SUV, er ist ein Geländewagen. Er spielt nicht – er ist! Die Getriebe-Untersetzung hab ich nicht ausprobiert, die Tatsache, dass ich könnte hat mir schon gereicht. Der Pathfinder ist ein Arbeitstier, ein Lastenesel und die Trümpfe spielt er auch aus. Trotz meinem Hochgeschwindigkeits-Test (180 km/h) lag der Durchschnittsverbrauch bei etwas über 11 Liter.

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Was hat mich begeistert? Einparken! Wahnsinn, ein Fahrzeug mit der Größe von einem kleinen Bus, einfach so in die Parklücke zirkeln. Die großen Spiegel fahren automatisch runter, die Kamera im Heck sorgt für ein Bild im Navidisplay. Damit funktioniert das einparken wahrlich ohne Probleme. Ablageflächen gibt es im Pathfinder auch genügend, vergleiche ich das Fahrzeug mit dem Pfadfinder habe ich hier einen Naturburschen mit einem Multifunktionsrucksack mit zahlreichen Staufächern.

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Was hat mich enttäuscht? Ich hab den Rückwärtsgang zunächst nicht reinbekommen, man muss drücken und den Wahlhebel wohl auch etwas härter anpacken. Der Pathfinder ist halt kein Sportwagen mit einem kurzen, knackigen Getriebe, hier darf noch etwas gerührt werden.

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In dem Nissan Pathfinder sitzt man (wer hätte es vermutet?) hoch! Ein leicht erhabenes Fahrgefühl. Der 2,5 Liter Diesel Motor prescht nach vorne und lässt vermuten, dass genügend Kraftreserven zur Verfügung stehen.

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Fazit: Der Pathfinder ist für fast jede Schandtat bereit, egal ob nun auf dem unwegsamen Weg zum Kindergarten oder zur Schule bzw. als Lasten- oder Anhänger-Schlepper. Getreu dem Motto: Jeden Tag eine gute Tat – ermöglicht der Pathfinder jeden Tag einen guten Start!

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