Genf 2013: Pariss 2013 – Prototyp

Zu dem nachfolgenden Prototypen habe ich nicht einmal wirklich viele Informationen. Wenn ich die Angaben aus Genf 2013 noch richtig im Kopf habe sind dort zwei Elektromotoren unter der Haube, die den kleinen Flitzer in unter 5 Sekunden auf die magischen 100 km/h beschleunigen soll. Mit einem Preis von ca. 60.000 Euro wäre er sicherlich nicht der günstigste EVden ich mir so vorstellen könnte, doch mit der Reichweite von 200 km überzeugt er dann doch. Machen wir uns nichts vor, so ein Elektrovehicle ist ein Spielzeug für die Reichen und Schönen, die Preise müssen runter, die Reichweite sehe ich bald nicht mehr als Problem an. Wenn erst genügend E-Mobile unterwegs sind, dürfte sich auch die Infrastruktur anpassen. Elektromobilität ist geil, für mich käme als Erstfahrzeug dennoch nur die Hybrid-Technik – sprich ein Fahrzeug mit Reichweiten-“Versicherung” zum Einsatz.

So, genug philosophiert, hier sind die Fotos von dem Roadster, der nicht nur durch den Antrieb überzeugen möchte:

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Die Form hat irgendwie etwas, oder? Die Spiegel erinnern mich an Porsche und man mag es mir verzeihen, aber diese stören mein Gesamtbild von dieser Studie, denn diese wirken auf mich eher aufgesetzt. Interessant umgesetzt finde ich die Formgestaltung der Scheinwerfer.

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Ich habe es nicht anders erwartet, kurze Türen, kurzes Heck, schmale Rückleuchten. Die “Heckscheibe” hätte man auch ganz weglassen können, der fehlenden Innenspiegel gibt eventuell schon Ausschluss darüber, dass man sowieso nicht durchsehen könnte. Wenn man zwei Außenspiegel hat, könnte man sogar auf den Innenspiegel verzichten. Sicherer ist es natürlich mit. Bei so einer Studie verbaut man in der Regel nicht immer alle Bauteile die später dann auch in Serie kommen. Ob dieses Fahrzeug jemals über die Straßen rollen wird? Wir werden es erleben, oder halt auch nicht.