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Wenn Opel Bochum eine Bank wäre – hätte man Opel Bochum längst gerettet!

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Wo sind die Rettungsfallschirme wenn man sie mal braucht? Nun, wenn das Opel Werk in Bochum eine Bank wäre, dann hätte man das Opel Werk bestimmt schon längst gerettet.

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Die Opel-Geschäftsleitung hatte  im Gespräch mit dem Bochumer Betriebsrat das bereits angekündigte Vorhaben bekräftigt, die Automobilproduktion im Bochumer Werk Ende 2014 auslaufen zu lassen. Das war ja nicht mehr anders zu erwarten oder habt ihr wirklich noch mit einer positiven Nachricht gerechnet? Ende 2013 wird die Getriebefertigung beendet, anschließend wird die dritte Schicht bei der Fahrzeugfertigung entfallen. Opel muss die Kapazitätsanpassung erreichen. Licht am Ende des Tunnels? “Bochum Perspektive 2022″ – eine Initiative die neue Unternehmen und Technologien auf den Flächen der heutigen Opel-Werke ansiedeln soll, doch was bringt das den Mitarbeitern vom Band heute? Ungewiss ist die Zukunft, Planungssicherheit ist nicht vorhanden und ist ein verdammt ungutes Gefühl wie ich am eigenen Laibe schon mehrfach spüren musste.

2 thoughts on “Wenn Opel Bochum eine Bank wäre – hätte man Opel Bochum längst gerettet!

  1. Ja, wäre Opel eine systemrelevante Bank hätte man Opel gerettet, da gebe ich Dir recht. Das liegt aber schlicht und einfach daran, dass Banken eine ganz andere volkswirtschaftliche Bedeutung als ein oder mehrere Werke von Opel haben. Opel arbeitet anscheinend nicht rentabel genug und verkauft einfach zu wenig Autos. Die Diskussion über die unterschiedlichen Werke in Deutschland laufen ja nicht erst seit gestern. Dass das Werk in Bochum auf absehbarer Zeit geschlossen wird, war doch irgendwie klar. Das ganze erinnert mich irgendwie an das Ende des Bergbaus. Jeder wusste, dass das Ende kommen wird, aber keiner wollte es irgendwie wahr haben. Am Ende wurde jeder Arbeitsplatz im Bergbau sozialverträglich abgebaut… Klar in der Haut des einzelnen Arbeitnehmers von Opel möchte niemand stecken. Und dennoch, wenn ein Unternehmen nicht wirtschaftlich arbeitet, ziehen die Eigentümer die Reißleine und machen einzelne Betriebsstätten dicht. Das passiert dem kleinen Mittelständler in der Stadt genauso wie dem Opel-Konzern. Da darf kein Staat Hilfe leisten und “lebensverlängernde” Maßnahmen vornehmen…

  2. eben. klingt hart/kalt, aus der distanz mal locker daher palavert.
    ABER wieso sollte man ein US-Unternehmen hierzulande pudern – was global/strategisch eigenes verfolgt.
    Und auch der Markt letztlich hierzulande kein Kindergeburtstag ist !
    Karstadt, Grundig, AEG,..da reiht sich manches ein oder weiß SICH zu HELFEN+RÜSTEN.