Angetestet: Mercedes-Benz B-Klasse 250 – Die stärkste Motorisierung!

Ich habe nachgefragt! AMG lässt die Finger von der B-Klasse, es wird also kein B 45 AMG folgen, somit ist der B 250 die B-Klasse mit der stärksten Motorisierung. Unter uns? Reicht! Überzeugt! Ist sogar im Ampelsprint-Vergleich (nicht amtlich gemessen) schneller als der C 250! Bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn ist die B-Klasse eventuell dann etwas “schwammiger” unterwegs, aber hey – das ist ein Familienfahrzeug bzw. ein Automobil für Menschen die gerne ein wenig höher sitzen wollen. Will keiner? Brauch keiner? Inzwischen dürften in diesem Jahr, sich über 25.000 Leute aus Deutschland anders entschieden haben.

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Die B-Klasse bin ich ja schon ein paar Tage gefahren, hier im Blog findet man viele Beiträge, ja sogar geschlafen habe ich schon in der B-Klasse und somit mich auch von den Wohnmobilfähigkeiten überzeugt. Angetestet habe ich nun den Antrieb und der hat mich ebenfalls überzeugt. Klar ist: Wer viel Leistung will, darf nicht auf den Verbrauch achten. Wer einen schweren Gasfuß hat, wird das durch eine reduzierte Reichweite merken. Das gilt nicht nur für die B-Klasse, sondern für alle Fahrzeuge.

Wie gewohnt, die typischen Angetestet Fragen:

Was ist das für ein Typ?

Die B-Klasse war von Mercedes-Benz eigentlich für die Käufer der ehemaligen A-Klasse gedacht. Der W168 überzeugte ja durchaus durch viel Platz und einer guten Sitzposition im kompakten Bereich. Die A-Klasse wurde sportlicher und die B-Klasse sollte den Platz einnehmen – ich könnte mir vorstellen, dass gerade viele ältere Damen und Herren sich für die B-Klasse entscheiden, auch wenn diese sich ansonsten für eine C-Klasse interessiert hätten. Daimler darf es recht sein, so lange die Kunden weiterhin einen Stern fahren. Die B-Klasse ist somit ein Ideallösung und keine Liebe auf den ersten Blick.

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Kann ich mich darin sehen lassen?

Die B-Klasse ist nicht hässlich, sie ist halt anders. Optisch gesehen gefallen mir persönlich viele andere Modelle aus dem Hause Daimler besser, aber hey – wie ist das noch mal mit dem hässlichen Entlein was zum Schwan wurde? Ein sehr reicher Mann sagte mir mal, dass ihm die Optik egal wäre, er säße ja den ganzen Tag auf dem Fahrersitz und von dort betrachtet ist die Mercedes-Benz B-Klasse ein richtiger Mercedes.

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Ist er praktisch und familientauglich?

Viel Platz, eine großartige Variabilität im Innenraum bei dennoch kompakten Abmessungen. Natürlich ist dieses Fahrzeug Familientauglich, selbst ein Hund kann in dem Kofferraum untergebracht werden. Gerade als B 250 ist die B-Klasse natürlich auch ein gelungener Kompromiss wenn a) ein Familienwagen her muss, aber b) die Leistung nicht fehlen sollte.

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Höhepunkt?

Die Verarbeitung im Innenraum! Einsteigen! Zu Hause fühlen! Los fahren! Der Vortrieb macht den Rest perfekt, wobei bei nasser Fahrbahn die Vorderachse schon mit der Kraft zu kämpfen hat.

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Tiefpunkt?

Steht gleich beim nächsten Punkt!
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Kann ich Ihn mir leisten?

35.000 Euro! Die Summe investiert man für einen B 250 mit 7G-DCT! Dann reißen zwar 211 PS und 350 Nm an der Kurbelwelle und der Vortrieb endet auch erst bei 240 km/h – doch ist der Preis für diese Klasse durchaus eine Ansage. Ich habe etwas mit dem Konfigurator gespielt und habe bei etwas über 50.000 Euro aufgehört. Nein, es ist wie bei jedem Mercedes-Benz – nicht jeder kann sich eine B-Klasse leisten, aber diejenigen die es können, werden zufrieden sein.

Fazit:

Ein kleiner Sportlaster, viel Platz im Kofferraum (2 Reisekoffer, 2 Rucksäcke und optional noch der Varioboden machen da schon einen guten Eindruck), viel Kopffreiheit im Innenraum, bequeme Sitzposition, gute Verarbeitung. Ein richtiger Baby-Benz!

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