Bundestagswahl 2013: Verrät das Auto die gewählte Partei?

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Nun hatte ich ja gerade erst die Frage gestellt, welche Partei Autofahrer wählen sollte und habe darüber geschrieben, dass die PKW-Maut vom Tisch ist. Nun gibt es eine neue Studie: Das gefahrene Auto könnte die gewählte Partei verraten!

Eine gewagte Studie, oder? Die Umfrage von YouGov im Auftrag von transparo bringt es ans Licht. Bei den Wählern der großen Volksparteien liegen die bekannten Automobilhersteller vorne. Ihr wählt was ihr fahrt? Was fahren denn FDP-Wähler? 15% fahren mit dem Ford zur Wahlurne. Bei der SPD schlägt das Herz für Volkswagen! 13% Bei der CDU ist mit 12% Opel ganz weit vorne, wer hätte das Gedacht? Lustig: Die Grünen und die Linken mögen auch Ford! Befragt wurden allerdings nur etwas mehr als 1000 Personen aller Alters- und Einkommensschichten. Damit ist die Umfrage zwar repräsentativ, aber trotzdem kann man nicht von dem Fahrzeughersteller nun auf die gewählte Partei schließen. Sonst dürfen die Grünen-Politiker auch wohl kaum mit einem Audi A8 vorfahren, oder?

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Interessant finde ich aber, dass es nicht die Grünen-Wähler sind, die mit einem smart fahren sondern die Kollegen die das Kreuz für die Liberalen, also für die FDP, abgeben. BMW und Mercedes steht bei den FDP Wählern ohnehin hoch im Kurs. Das mag auch daran liegen, dass die FDP Nicht Linke- oder Grünen-Wähler fahren am liebsten Smart, ausgerechnet die Umfrage-Teilnehmer, die ihre Stimme den Liberalen geben, bevorzugen den Kompaktwagen. Weniger überraschen dürfte dagegen, dass auch BMW und Mercedes bei den FDP-Wählern höher im Kurs stehen als bei Anhängern anderer Parteien.

Erschreckend, aber schon vorher bekannt: Jugendliche verzichten auf eigenes Auto! Die Umfrage bestätigt den anhaltenden Trend, dass junge Menschen inzwischen immer öfter auf ein eigenes Auto verzichten. War früher ein Auto ab 18 quasi ein Muss, geben nun 33 Prozent der 18- bis 24-Jährigen an, kein eigenes Auto zu besitzen und selbst bei den 25- bis 34-Jährigen lag dieser Wert bei 27 Prozent. Das heißt: Die Autokäufer werden immer älter, dementsprechend muss die Industrie natürlich auch umdenken. Bzw. kann umdenken, denn in der Regel hat man im Alter auch etwas mehr Geld in der Tasche.

Interessant ist es aber, dass Opel so häufig genannt wurde, oder? Das mag allerdings auch daran liegen, dass wir hier ja nicht über Neuwagenkäufer sprechen, sondern durchaus auch über Gebrauchtfahrzeughalter. Man weiß natürlich nicht wie alt das jeweilige Fahrzeug ist. Die Studie birgt also durchaus noch Lücken, die man füllen könnte. Leider kann ich mich am 22.09. nicht vor die Wahlurne stellen und eine Umfrage machen, interessieren würde es mich ja doch mal. Falls die Wahlbeteiligung in diesem Jahr übrigens wieder zurückgehen sollte, könnte es durchaus an den Autofahrern liegen. Der 22.09 ist der letzte Tag der IAA, ein Sonntag und da steppt Erfahrungsgemäß der Bär in Frankfurt.

Die Studie wurde von transparo in Auftrag gegeben. transparo ist ein Vergleichsportal für alle, die schnell durchblicken wollen. Es wird betrieben von der transparo AG, die sich seit 2011 im Mehrheitsbesitz der Versicherer HDI, HUK-Coburg und WGV befindet und von den Vorständen Johannes Hack (Vorsitzender), Petra Berghaus-Wagner, Helmut Paesler und Wolfgang Schütz partnerschaftlich geführt wird. transparo ist offen für die Teilnahme aller Anbieter, um Verbrauchern einen größtmöglichen Überblick über Angebote am Markt zu geben. Das Portal verpflichtet sich, alle Produktanbieter ohne Präferenz gleich zu behandeln und keine Vergleichsergebnisse zu manipulieren. transparo steht für einen hohen Standard bei Qualitätsrichtlinien und garantiert ihre Einhaltung. Dazu gehört etwa eine Preisgarantie. Im Bereich Kfz-Versicherungen lässt sich transparo regelmäßig vom TÜV Saarland nach intensiver Prüfung bestätigen, dass transparo hält, was versprochen wird.