IAA 2013: Skoda Rapid Spaceback

Da ist er, der Skoda Rapid mit etwas mehr Platz im Heck. Spaceback… Spaceback… der Name ist eigentlich Programm. Ich freue mich jetzt schon auf das normale Ausfahrt.TV Video, denn auch wenn ich euch hier zusammen mit Jan Gleitsmann schon mal ein paar Sachen zeigen konnte, ein paar Dinge muss man dann doch noch erfahren.

Hier gibt es nun schon mal das Bewegtbild zum Skoda Rapid Spaceback, da stellen wir das Fahrzeug vor und sprechen auch Unterschiede an zwischen der Limousine vom Skoda Rapid und nun halt dem neuen Kind der Produktfamilie:

skoda-rapid-spaceback-rad-ab-iaa-2013

Was ist mir aufgefallen? Der Skoda Rapid Spaceback hat keine Antenne mehr auf dem Dach! Hey, ich hab nichts gegen Antennen, mag ja schließlich auch guten Radioempfang. Aber ich hasse nichts mehr, also bei der wöchentlichen Autowäsche (Traumgedanke!) die Antenne vorher noch abschrauben zu müssen. Beim Skoda Rapid Spaceback befindet sich die Antenne nun in den hinteren Scheiben. Simply Clever! Sehr löblich ist auch zu erwähnen, dass Skoda nun auch ein neues Lenkrad montiert. Das sieht nicht nur gut aus, es liegt auch gut in der Hand. Die Bedienungselemente am Lenkrad sind gut zu erreichen, da gibt es nichts zu meckern. Super finde ich, dass der Hersteller auf die Kritik gehört hat. Es wurde kritisiert, dass die Tankklappe nicht bei der Zentralverriegelung integriert war. Zack! Geändert! Die Änderungen fließen auch bei der Skoda Rapid Limousine ein. Man möchte halt immer besser werden.

Gut und günstig! Skoda hat ja häufiger das “Problem” als “billiger VW” gehandelt zu werden. Ich persönlich sehe das inzwischen ganz anders, denn immer wieder fragen mich Leute – die nicht so häufig die Fahrzeuge wechseln wie ich – wo denn da nun noch ein Unterschied ist. Es gibt sie. Die feinen, ganz feinen Unterschiede – auch in der Konzernfamilie. So fällt z.B. eine VW Tür in der Regel noch etwas satter ins Schloss und auch die Geräusche im Innenraum sind dann auch noch etwas leiser. Doch ansonsten? Den Skoda Rapid Spaceback gibt es auch mit einem riesigen Panorama-Glasdach, den Skoda Rapid Spaceback gibt es auch mit einem guten Infotainmentsystem (Columbus) und dann kommt man – durch die ganzen optionalen Annehmlichkeiten doch auch irgendwann wieder in die Preisklasse eines VWs. Die Unterschiede sind noch da, aber nicht mehr wirklich so greifbar, das kann natürlich auch daran liegen, dass im Skoda Rapid Spaceback zahlreiche Konzern-Bauteile zu finden sind. Die Türgriffe zum Beispiel. Diese stammen immer noch aus dem Fundus von VW Golf 4 und Co – die funktionieren prächtig, bei Wind und Wetter und warum sollte man diese dann ändern?

Skoda hat ein großen Vorteil: Als Teil der großen Konzernfamilie müssen sie nicht jede Nische besetzen, doch in die wo sie reinstoßen – da machen Sie es richtig. Ich finde: Der Skoda Rapid Spaceback ist ein richtig gutes Fahrzeug für junge Leute, eventuell sogar für Familien mit einem leicht erhöhten Platzbedarf. Den Rest muss der erste Fahrtest zeigen, ich bin gespannt wie sich die Veränderung der Form auf das Fahrwerk, die Lenkung und den Komfort niederschlägt. Wie gut der Kofferraum wirklich nutzbar ist und und und… Spaceback – der Skoda Rapid mit mehr Platz im Heck!

Ein Gedanke zu „IAA 2013: Skoda Rapid Spaceback

Kommentare sind geschlossen.