IAA 2013: Porsche 918 Spyder

Der ist Wahnsinn! Der geht bestimmt ab wie die Hölle… Hölle… Hölle! Hölle! Gutes Stichwort, ich persönlich müsste meine Seele, meine Niere und vermutlich auch noch meine Leber an den Teufel verkaufen um mir auch nur eine monatliche Leasing-Rate von diesem automobilen Traum leisten zu können. Ich hab auf der IAA 2013 zwar wenig Zeit gehabt, doch ein paar Fakten reichen hier auch vollkommen aus: 887 PS – 1280 Nm und das ganze realisiert durch einen 608 PS starken 4,6 Liter V8 der zusammen mit 2 Elektromotoren für den Vortrieb verantwortlich ist. Höchstgeschwindigkeit? 343 km/h! Rein elektrisch kann man das Fahrzeug auch bewegen, dann ist die Höchstgeschwindigkeit allerdings auf 150 km/h begrenzt. Die Quartett-Werte fehlen noch! Von 0 auf 100 beschleunigt dieses Geschoss in 2,8 Sekunden! Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, dass alles unter 4 Sekunden Schmetterlinge in den Bauch zaubert!

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Der Porsche 918 Spyder wiegt ca. 1,7 Tonnen. 225 kg darf man noch zuladen und man kann – nun haltet euch fest – einen NEFZ-Wert von 3,3 Liter auf 100 km erreichen. Ganz ehrlich? Ich würde das nicht einmal probieren wollen. So, gerade mal in den Car-Configurator von Porsche geschaut: Los geht der Fahrspaß hinter dem attraktiven Frontscheibenglas ab 768.026,00 Euro! Wie immer hätte ich da noch ein paar Sonderwünsche, da darf es dann gerne noch etwas mehr sein.

Keinen Aufpreis kosten würde meine Wunschfarbe! Racing Gelb! Ein Traum sage ich euch! Die 918 Spyder Felgen, seidenglanz in Platinium lackiert kosten dann schon wieder 4.760 Euro mehr. Mich freut es, dass sie günstiger sind als die 20/21″ Magnesium Räder, also ab in den Einkaufswagen. Bei den Sitzen reicht mir die normale Lederausstattung. Wer “Authentic” mag, darf 23.800 Euro mehr überweisen. Ich entscheide mich für die onyxschwarze Lederausstattung mit dem silbernen Keder. Entscheiden würde ich mich auch für die Pneumatic für die Vorderachse. Damit könnte ich hier im Wohngebiet den Porsche 918 Spyder um 30 mm anheben. Man wird älter, früher hätte ich ihn vermutlich noch mal um 30 mm tiefergelegt. Der pneumatische Spaß kostet 8.925 Euro.

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Im Innenraum will ich Carbon sehen, also wandert für 6.545 Euro das Interieur-Paket Carbon in den virtuellen Warenkorb. In dem Fall sind dann die Schalttafel, der Rahmen der Mittelkonsole, einige weitere Blenden usw. in Sichtcarbon ausgeführt. Sieht fantastisch aus und passt natürlich auch zum CFK-Monocoque. 0,5 Liter Flaschen kann der kostenlose Getränkehalter aufnehmen. Kostenlos? Ja, derzeitig ist dieses Feature tatsächlich kostenlos, optional, hinzubuchbar. Praktisch: Der Flaschenhalter wird eingesteckt, ist er im Weg – dann kann er einfach verschwinden.

Verschwinden darf bei mir der normale Gurt! 6-Punkt Gurte will ich haben, wenn ich schon in einem reinrassigen Sportwagen sitze, dann möchte ich auch so angeschnallt sein. 2.975 Euro später geht es dann weiter durch den Aufpreiskatalog. Kostenlos kann ich den Porsche 918 Spyder in Stuttgart-Zuffenhausen abholen. Will ich den Wagen allerdings in Leipzig abholen (keine Angst, würde ich gar nicht wollen), wären 6.545 Euro fällig. Dafür würde es dann aber auch auf die Rundstrecke von Porsche gehen.

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Unterm Strich- zahle ich … 791.231 Euro. Will ich ihn im Weissach Package haben, schön mit Martini Racing Logos und in weiß… tja, dann wandern ein paar Euro mehr über die Theke! Hätte ich einen Onkel Dagobert, dann wüsste ich nun, wo ich wäre ;). Wisst ihr aber auch was schön ist? Auf einmal wirkt ein normaler Porsche 911 Carrera S bzw. der neue Porsche 911 Turbo S (der auch Premiere gefeiert hat auf der IAA 2013) gar nicht mehr so teuer.

Update: Michelin hat von der Rakete dann auch noch etwas Bewegtbild – wie man sieht, sind ja Michelin Reifen verbaut: