#Creme21 2013 Tag 2: Vom Sauerlandstern nach Bad Wildungen

Tja, was habe ich euch gestern versprochen? Mehr Bilder? Gibt es auch in der ersten Zusammenfassung von Jan! Teilnehmer bei der Creme21 haben nicht wahrlich viel Zeit um Fotos zu machen. Der Fahrer muss konzentriert lenken und der Beifahrer muss für ihn mitdenken. Die Roadbooks sind zwar super erstellt, doch wer da mal nicht aufpasst sich gnadenlos verfährt. Das ist uns natürlich nicht passiert, aber Fotos habe ich trotzdem kaum welche gemacht. Für den dritten Tag haben wir nun einen anderen Plan, da fahren wir vorweg und warten einfach mal an einer geeigneten Stelle ein Stündchen…

So, was gibt es zum 2. Tag zu sagen? Es ging vom Sauerlandstern (ich berichtete gestern) nach Bad Wildungen. Aus einer Distanz von gerade mal 60 km haben die Veranstalter eine Strecke von fast 300 km gezaubert. Vorbei an Paderborn (da kam bei mir ja schon fast sowas wie ein Heimatgefühl auf) zum Edersee und der krönende Abschluss war die Fahrt durch die Altstadt von Bad Wildungen.

Der James Bond Audi 200 quattro lief… und ich bin immer noch total fasziniert, mit welch niedrigem Durchschnittsverbrauch man so ein großes und fast 1.8 Tonnen (beladen) schweres Fahrzeug bewegen kann. Am Ende stand da ein Durchschnittsverbrauch von knapp 13 Liter auf der Uhr. Woher ich das Gewicht weiß? Das erzähl ich euch jetzt!

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Die Creme 21 wird nicht durch das fahrerische Können entschieden, sondern durch die Zwischenspiele. Gestern mussten wir z.B. das Gewicht des Fahrzeuges schätzen, eine gemeine Koffer-Frage überstehen, mit einem Blasrohr auf Creme21 Dosen schießen und mit kleinen Sandsäckchen auf eine Art Katapult werfen. Tja, was soll ich sagen – unterm Strich war das nun nicht wirklich herausragend was wir da abgeliefert haben, aber abgerechnet wird bekanntlich zum Schluss, oder?

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Die Stimmung beim Team Stratmann / Gleitsmann war gestern super, wir hatten auf der Tour viel Spaß, haben viel gelacht und so langsam kommt bei mir auch das Creme21 Gefühl auf. Inzwischen bin ich auch mit einigen anderen Teilnehmern ins Gespräch gekommen und kann auch durchaus verstehen, warum es einige gibt, die nicht nur 8 oder 9 sondern bereits 12 mal teilnehmen. Es ist, ganz nebenbei gesagt, ein wunderschöner Anblick wenn man vor sich einen Opel Kapitän, verfolgt von einem Ford Capri und einem Audi Urquattro hat und im Rückspiegel einen Fridolin entdeckt, der gerade einen Porsche stehen lässt. Die Creme21 ist eine Zeitreise, eine Reise in die Zeit als man sich noch keine Sorgen um CO2-Höchstwerte machen musste.

Untergebracht waren wir im Maritim in Bad Wildungen. Das Personal hat gestern dafür gesorgt, dass heute keiner mit Restalkohol an den Start gehen kann. Kleiner Scherz, der Getränke-Nachschub war nicht immer gewährleistet, ganz egal ob Kaffee, Bier oder Cola – da musste man sich schon mit Wartezeiten von 20-30 Minuten zufrieden geben. Nun, früher war doch alles auch etwas langsamer oder?

Fast vergessen: Bei der gestrigen Etappe ging es durch Warstein und ich habe es mir nicht nehmen lassen, dieses Erinnerungsfoto zu schießen:

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Ja, bei der Creme21 ist alles auch etwas langsamer, gemütlicher und man macht sich nicht zu viel Stress und Jan und ich halten uns auch stets an die (aktuellen) Verkehrsregeln, winken freundlich zurück und hoffen nun natürlich, dass wir unseren Rückstand auf das Team Kai und Sebastian aufholen können. Wenn nicht? Auch nicht schlimm, denn bei der Creme21 gilt der olympische Gedanke: Dabei sein ist alles! Fahrspaß zeigt sich auch in der Leistung bei  den Wertungsprüfungen auszuwirken, die drei Tagessiege gestern wurden alle von Konzernbrüder und Schwestern von Audi eingefahren ;). Glückwunsch an das Team “Nordschleife”, die sich gestern auf dem 16. Platz (Tageswertung) geschraubt haben. Jan und ich sind abgerutscht… 106… nun, drei Plätze noch runter und es passt dann auch mit der Startnummer ;).

Wir hatten trotzdem gestern einen Grund zu feiern: Jan durfte Kilometer 10.000 auf das Museumsfahrzeug fahren. Ich möchte nun keine Wetten eingehen, aber ich glaube wir haben das Fahrzeug mit der geringsten Laufleistung im Teilnehmerfeld. So, was heute passiert, das könnt ihr morgen nachlesen.

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