Interessanter Selbsttest: Was für ein Autofahrer bist du? 6 Fragen beantworten – Auswertung bekommen!

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transparo-umfrage-kfz-versicherungsrechner-was-fuer-ein-autofahrer-bist-du-test-frauen-maenner-auswertung-05Transparo – das große KFZ-Versicherungsvergleichsportal – bietet mal wieder einen interessanten Mehrwert. Ihr beantwortet einfach 6 Fragen und bekommt anschließend eine Auswertung, bzw. die Antwort auf die Frage: “Was für ein Autofahrer-Typ ihr seid!” Ich habe den Selbsttest gleich zweimal gemacht, einmal mit den Antworten – wie ich wirklich reagiere und einmal mit den Antworten wie ich manchmal gerne reagieren würde. Ihr kennt das, oder? Irgendwie hat doch jeder von uns mal ein Engelchen und mal ein Teufelchen auf der Schulter sitzen. Bevor ich nun zu den Fragen, meinen persönlichen Auswertungen und weiteren Fakten komme, möchte ich ganz kurz mal das Thema Stress ansprechen. Ist euch aufgefallen, dass wir heute alle viel gestresster sind im Straßenverkehr? Das fängt doch schon morgens auf dem Weg zur Schule, zum Kindergarten, zur Arbeit an. Eine (mir nicht namentlich, aber dennoch bekannte) Mutter scheint immer “kurz vor knapp” los zu fahren. Dann fährt sie mit Ü30 durch die 30er-Zone, kürzt über einen Supermarkt-Parkplatz ab und nimmt mir teilweise die Vorfahrt nur um ihr Kind rechtzeitig vor dem “Morgenkreis” in den Kindergarten zu bringen. Ein ganz ähnliches Verhalten kann ich auch an der Schule beobachten und wenn ich euch sage, dass der mobile Blitzer dort recht häufig auch die Eltern der Kinder erwischt, die dort zur Schule gehen, dann stimmt da doch was nicht, oder?

Zeit ist Geld, Geld haben wir nicht, also sind wir ständig in Eile. Das erzeugt Stress und mit Stressbelastungen kann der Körper nicht gut umgehen. Die Leistungsfähigkeit im Straßenverkehr nimmt auch ab, das Unfallrisiko steigt und damit unterm Strich auch die Prämien. Ich habe mich – was das angeht – endschleunigt. Kommt das Kind, weil es getrödelt hat, zur spät zur Schule, dann muss es halt mit Konsequenzen leben. Kommt das Kind, weil es sich nicht hat anziehen lassen, zu spät zum Kindergarten, dann warten wir halt 30 Minuten vor der Tür. Warum sollte ich mich da als Elternteil noch stressen?

Ich bin da natürlich in einer glücklichen Situation, ich kann mir meine Arbeitszeit frei einteilen, ein Luxus – den ich nicht immer zu schätzen weiß. Fahre ich nun stressfrei durch die Gegend? Natürlich nicht, natürlich kenne ich auch Termin-Stress und die Kollegen bei der Lufthansa warten auch nicht auf mich nur weil ich im Stau stehe. Andere Verkehrsteilnehmer stressen mich auch, vor allem diejenigen die den Rückspiegel nur als Design-Merkmal und den Innenspiegel nur als Schminkspiegel ansehen. Ich mache Fehler, bestimmt auch welche im Straßenverkehr, aber wer von uns macht die nicht?

Kommen wir zum Autotypen-Test, dort gibt es also 6 Fragen, ich gebe euch gleich noch 7 Tipps für ein entspanntes Autofahren – auch mit Kindern, aber nun gehe ich mal auf die Fragen ein und vor allem auf mein Ergebnis bzw. auf meine Ergebnisse:

Zunächst geht es um die Frage watransparo-umfrage-kfz-versicherungsrechner-was-fuer-ein-autofahrer-bist-du-test-frauen-maenner-auswertung-06s man für ein Auto fährt, meins ist leider in der Beschreibung nicht dabei. Anschließend muss man sich noch die Frage gefallen lassen, ob man schon mal was vergisst wenn man los fährt, bzw. was man nicht vergisst. Nun,  die Frage ist nicht ganz unberechtigt. Ich selbst habe schon mal den Schlüssel vergessen und ich kann euch sagen, das hat für Stress gesorgt. Ich – ohne Schlüssel – vor der eigenen Haustür. Was vergesse ich nie? Die richtige Sitzeinstellung, denn ich will ja nicht unbequem sitzen.

Im Fragenkatalog – der ja nun wirklich kurz ist – geht es dann auch um meine Lieblingsituation: Ich befinde mich Nachts, bzw. früh morgens auf einer freien Autobahn. Was mache ich da? Natürlich fahre ich mit Richtgeschwindigkeit ganz normal weiter, oder? Quatsch! Ich wähle Termine teilweise extra so um Nachts über meine Lieblingsautobahn zu fahren. Kassler Berge! Runter in den Süden! Es gibt für mich nichts schöneres, wenn dort kein Tempolimit ist und die Bahn frei ist, kann man es hier ganz gut krachen lassen. Das sehe ich dann übrigens als positiven Stress an, natürlich ist Mensch, Maschine und Geist gefordert – doch irgendwie entspannt mich das auch bzw. es macht mich glücklich.

Was folgt auf die schönsten Momente? Natürlich die schlimmsten! In dem Fall ist es Stau! Ich hasse Stau! Anfahren, abbremsen, anfahren, irgendeinen Vollidioten rein lassen der meint, dass es auf meiner Spur schneller geht, anschließend wieder bremsen weil er wieder die Spur wechseln will. Hach. Da geht mein Puls hoch, vor allem wenn ich keine Zeit habe. Da lobe ich mir übrigens die Technik. Inzwischen gibt es ja Fahrzeuge mit teilautonomen Fahrmöglichkeiten, sprich im Stau können die diese unliebsamen Aktivitäten übernehmen. Herrlich! Das durfte ich schon ausprobieren und kann es jedem, der es sich leisten kann und vor allem der es auch nutzen wird nur empfehlen.

Wer mitgezählt hat weiß, dass noch zwei Fragen kommen werden: Bei der einen geht es um Alkohol am Steuer. Da mache ich mir gar kein Stress: Mit Alkohol am Blut sieht man mich nicht hinterm Lenkrad! Bei der letzten Frage sind nun Engelchen und Teufelchen gefragt. Es geht um das was man am liebsten tun würde, bzw. wie man reagiert. Ihr kennt das, ihr fahrt über einen Parkplatz, durchs Wohngebiet, durch die Stadt und alles ist voll. Dann seht ihr das einer ausparkt, doch ein anderer hat schon den Blinker gesetzt. Natürlich überlasse ich dem Wartenden dann den Parkplatz, doch ganz still und heimlich würde ich da teilweise sehr gerne einfach reinfahren, denn irgendwo dreht sich alles im Kreis: Zeit ist Geld, Geld haben wir nicht und da wird man dann – wenn auch nur fiktiv – zum Egoisten. Die Fragen passen übrigens nicht immer wie die Faust aufs Auge, da nehmt ihr dann einfach die, die am ehesten zu euch passt. Bei der Stau-Frage z.B. fehlt mir auch der Hinweis auf die Rettungsgasse, denn da achte ich nun wirklich drauf. Bei der Frage nach dem Parkplatz musste ich schmunzeln, denn ich habe damals wirklich – als ich in Münster mir eine Wohnung gesucht habe – nachfolgendes Profil zum Makler geschoben: Badewanne, Balkon, Parkplatz! Das ist es dann auch geworden! Auch eine Form der Stressminimierung – Wer nicht Abends den Herbert Grönemeyer “Mambo” Song singen muss, ist schneller zu Hause.

Weil man keine Zeit und kein Geld hat, kann man übrigens so schönen KFZ-Versicherungs-Vergleichsseiten die Arbeit übernehmen lassen. Wir befinden uns ja nun in der Wechsel-Saison, ihr wisst schon – bis zum 30.11. kann man noch die Versicherung wechseln, ansonsten funktioniert das im Schadensfall. Wer also mal schnell nachrechnen lassen möchte, ob er was sparen kann, kann das nun ganz Stressfrei tun:


transparo-umfrage-kfz-versicherungsrechner-was-fuer-ein-autofahrer-bist-du-test-frauen-maenner-auswertung-10Was für ein Autofahrer bin ich denn nun? Was hat der Test bei mir ergeben? Das sage ich euch gerne, mit ganz ehrlich und realistisch beantworteten Fragen bin ich “der Relaxte” Autofahrer, mit ein paar Wunschvorstellungen (also der fiktive zweite Test) würde ich immer noch zu der Kategorie gehören. Wie sich die anderen Automobil-Blogger übrigens sehen, dass könnt ihr ab heute in der wöchenlichen Blogreihe “Blogger & Cars” lesen, denn ich habe unter anderem die Blogger gefragt: “Bist du ein guter Autofahrer?” Was ist mit euch? Macht doch mal den Test und teilt es mir mit, was für ein Autofahrer seid ihr? 

Keine Angst! Für den Test ist es nicht erforderlich private Daten einzugeben!

Wie versprochen gibt es nun noch – wie früher beim 7. Sinn (man was habe ich diese Sendung geliebt) – ein paar Tipps und Tricks um Stress zu vermeiden:

Durchatmen! Klingt albern, aber was nützt es euch, wenn ihr euch über Sachen / Dinge / Situationen aufregt, die ihr a) nicht verschuldet und b) nicht ändern könnt. So ein Stau z.B. der gehört dazu. Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist. Natürlich ist so ein Stau unschön, natürlich kommen wir dadurch in Zeitdruck  und natürlich verursacht das Stress, aber sollte man sich deswegen dann auch noch aufregen und das Stresspotenzial in die Höhe treiben? Nein!

Eine gute Planung ist nicht alles. Natürlich kann man den Tag komplett durchstrukturieren und planen, doch wie oft geht da etwas schief? Irgendwas ist doch immer, das bringt dann den ganzen Plan durcheinander und man regt sich a) wieder auf und b) hat sich selbst enttäuscht. Wer also den Tag planen muss / möchte, sollte sich genügend Pufferzonen einrichten, denn nur wer seine Ziele erreicht, geht / fährt Stressfrei durch den Tag.

Spart euch im Stau das Fahrbahn-Wetthüpfen. Die Statistik gibt mir recht: Auf allen Fahrspuren, geht es in der Regel gleich schnell voran. Nutzt die Zeit lieber und telefoniert – natürlich über die Freisprecheinrichtung – mit Freunden, Verwandten oder Bekannten oder verschiebt eure Termine. Hört Musik, singt mit, trommelt auf dem Lenkrad…

Ich nehme mir nun immer meinen Rucksack mit, dieser ist gepackt mit Kamera, Laptop, teilweise noch mit dem iPad und mit meine Notizblock. Nicht etwa weil ich während der Autofahrt nun noch anfange zu tippen, nein um arbeitsfähig zu sein. Zum Beispiel wenn ich früher irgendwo bin, oder halt doch nicht mehr ankomme, weil ich halt in einem Stau feststecke und der Termin damit geplatzt ist / der Flieger weg ist whatever. Ich stand letztens in einer Vollsperrung, die Zeit konnte ich so auch produktiv nutzen. Aus dem Grund nehme ich nun übrigens für längere Fahrten auch Getränke mit ins Auto, wer einmal durstig im Stau stand weiß wovon ich Rede.

Stress macht man sich übrigens selbst. Wer mit der Einstellung: “Wenn ich bis 11 Uhr nicht da bin, bekomme ich den Flieger nicht…” wird den Flieger vermutlich auch nicht bekommen. Anders sieht es aus wenn man sich denkt: “Wenn ich es bis 11 Uhr nach Frankfurt geschafft habe, dann fahr ich morgen quer durch die USA.” – Wer sich leicht über andere Menschen / Autofahrer aufregt, dem kann ich nur einen guten Tipp geben, den ich gerade schon mal aufgezählt hat: Glücklich ist, wer vergisst was nicht mehr zu ändern ist. Wir können diese anderen Verkehrsteilnehmer nicht ändern, müssen diese auch nicht erziehen.

Zeit ist Geld, Geld haben wir nicht? Mit wenig Zeitaufwand kann man dank Transparo durchaus Geld sparen – und wenn nicht – also wenn Transparo kein günstiges Angebot hat? Dann darf man sich auch mal auf die Schulter klopfen, denn dann hat ja bereits alles richtig gemacht bei der Versicherungswahl.

2 Gedanken zu „Interessanter Selbsttest: Was für ein Autofahrer bist du? 6 Fragen beantworten – Auswertung bekommen!

  1. Zuerst ein vorweg: Super Blog! Bin durch Caschy auf dich aufmerksam geworden und lese seit einigen Monaten regelmäßig was du so schreibst. Beneiden tu ich dich auch ;) Kommst rum, kannst tolle Autos testen,…

    Aber nun zu dem Test. Auch ich bin der Relaxte. Ich fahre lieber 30 Minuten ehr los und hab dann meistens genug Zeit. Musste z.B. mal zu einem Bewerbungsgespräch. Da laufe ich lieber noch etwas an der frischen Luft rum anstatt zu fluchen wenn ich im Stau stehe und nicht rechtzeitig komme.
    So wie du trete ich das Auto aber auch mal ganz gerne wenn freie Bahn ist. Ab und zu muss das sein ;)
    Die Parkplatzsuche kann ich mir auch sparen. Habe vor meinem Haus genügend freie Parkplätze. Deswegen bin ich auch froh das ich nicht in Münster wohne. Sich da in einer Seitenstraße einen Parkplatz suchen ohne PDC und co ist nix für mich.

    Grüße
    Andy

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