Deutschland einig Cabrio-Land?! Die transparo Auswertung!

Essen übernimmt Titel als Cabrio-Hochburg, Frauen fahren häufiger offen als Männer, das belegt nun transparo mit einer Auswertung der eigenen Versicherungsdaten:

“Pünktlich zum Frühlingsbeginn strahlt die Sonne und erfreut damit auch die Cabrio-Fahrer – denn offensichtlich beginnt die Saison für sie 2014 besonders früh. Zum Start in die Saison macht transparo daher den großen Cabrio-Check.” In meinem eigenen Cabrio-Spezial habe ich ja schon einige Fahrzeuge vorgestellt, doch bei der Studie von transparo geht es eher um die Länder und Städte und vor allem um die Frage wer lieber Cabrio fährt:

“Der Vergleich von Städten und Ländern, Ost und West sowie Männern und Frauen liefert interessante Ergebnisse. So hat die schicke bayerische Metropole München ihren Titel als Cabrio-Hochburg aus dem Vorjahr an das bodenständige Essen verloren. Das zeigt eine Analyse von transparo, die auf einer Stichprobe von mehr als 130.000 Versicherungsanträgen beruht. Platz drei erobert überraschend die norddeutsche Hansestadt Bremen. Die Hauptstadt Berlin landet auf Platz zehn und ist damit im Vergleich der größten deutschen Städte das Schlusslicht.”

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Cabrios sind Liebhaberautos, das ist unbestritten, denn ihr Anteil an den Kfz-Zulassungen beträgt (nur) rund drei Prozent. Ein Cabrio muss man sich auch erst einmal leisten können und ich gestehe, nicht jeder verkraftet das Open-Air Gefühl.

Schauen wir uns doch mal die Städte etwas genauer an:

“München liegt mit 4,2 Prozent Cabrio-Verträgen zwar darüber, doch das reicht nicht, um die Spitzenposition des Vorjahres gegen Essen (4,4 Prozent) zu verteidigen. Anders als im Fußball, wo München zuletzt fast alles gewann, reicht es hier also nur zu Platz zwei. Dahinter folgen überraschend die angeblich so regnerischen Hansestädte Bremen (3,4 Prozent) und Hamburg (3,3 Prozent). Im Vergleich der Bundesländer stehen die beiden vermeintlich kühlen Nordlichter sogar ganz oben: Hier und nicht im sonnigen Süden werden im Schnitt die meisten Cabrio-Verträge abgeschlossen. Ein deutlicher Unterschied zeigt sich beim Ost-West-Vergleich: Während der Westen mit 2,8 Prozent knapp über dem bundesdeutschen Schnitt liegt, hat das Offen-Fahren im Osten deutlich weniger Freunde…” – Sachen bekommt mit einen Anteil von 0,8 Prozent die goldene Rückleuchte.

Wie sieht es denn bei den Männern und Frauen aus?

“Beim Cabrio-Geschlechtervergleich liegen die Frauen deutlich vorne: mit 2,6 Prozent liegt der Frauenanteil unter den Offenfahrern deutlich über dem der Männer, die nur auf zwei Prozent kommen. Auch bei der bevorzugten Automarke unterscheiden sich beide Geschlechter klar: Frauen fahren am liebsten kleine, kompakte Cabrios aus dem Hause Peugeot. Männer favorisieren eher sportliche und PS-starke Modelle von BMW und Audi.”

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transparo hat gute Nachrichten für alle Cabrio-Fahrer:

“Die Versicherungstarife sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gefallen. Das geht aus dem aktuellen transparo-Index für Cabrios hervor, den Prof. Wolfgang Bischof von der Hochschule Rosenheim berechnet hat. Er basiert auf mehr als 15.000 Versicherungsvergleichen in den zurückliegenden zwölf Monaten und gibt einen differenzierten Überblick über die Tariflandschaft der Kfz-Angebote in Deutschland. “Auch wenn das Preisniveau bei Cabrio-Versicherungen leicht gefallen ist, lohnt es sich, Preise genau zu vergleichen”, sagt Johannes Hack, Vorstandsvorsitzender der transparo AG. “Denn die Spannbreite der Tarife ist zum Teil beträchtlich. Unterschiede von bis zu 250 Prozent sind nicht selten. Zudem lässt sich nicht nur Geld sparen, häufig erhalten Kunden auch mehr Leistung zum gleichen Preis. In jedem Fall lohnt sich der Vergleich von Vollkasko und Teilkasko, weil bei Cabrios häufig besondere Schäden auftreten. Wird etwa ein Stoffverdeck aufgeschnitten, zahlt die Teilkasko nur bei zusätzlichem Diebstahl aus dem Fahrzeug, die Vollkasko ersetzt hingegen den kompletten Schaden.””

Wer oder was ist eigentlich transparo?

“transparo ist das smarte Vergleichsportal für alle, die schnell durchblicken wollen. Es wird betrieben von der transparo AG, die sich seit 2011 im Mehrheitsbesitz der Versicherer HDI, HUK-Coburg und WGV befindet und von den Vorständen Johannes Hack (Vorsitzender), Petra Berghaus-Wagner, Helmut Paesler und Wolfgang Schütz partnerschaftlich geführt wird. transparo ist offen für die Teilnahme aller Anbieter, um Verbrauchern einen größtmöglichen Überblick über Angebote am Markt zu geben. Das Portal verpflichtet sich, alle Produktanbieter ohne Präferenz gleich zu behandeln und keine Vergleichsergebnisse zu manipulieren. transparo steht für einen hohen Standard bei Qualitätsrichtlinien und garantiert ihre Einhaltung. Dazu gehört etwa eine Preisgarantie. Im Bereich Kfz-Versicherungen lässt sich transparo regelmäßig vom TÜV Saarland nach intensiver Prüfung bestätigen, dass transparo hält, was versprochen wird.”
Quelle: Pressemitteilung transparo 2014