Angetestet: 2015 Audi TT Roadster mit 230 PS und quattro Antrieb

Der TT als Roadster mit quattro-Antrieb: Das perfekte Auto für Lieschen Müller. Ehrlich! Mit dem kann man, wenn man mit zwei Sitzplätzen und einem Kofferraumvolumen von 280 Liter auskommt, nichts mehr verkehrt machen. Der Audi TT Roadster liegt satt auf der Straße, überzeugt durch sportliche Vertriebswerte, die Lenkung ist schön direkt und der Allradantrieb sorgt dafür, dass die (A)Traktion nicht abreisst. Sollte die Stabilisierungstechnik dann doch mal mit einem Bremseingriff eingreifen, dann nimmt einem der Audi TT Roadster nicht gleich den kompletten Fahrspaß. Die Sicherheits-Technik lässt also „erst einmal laufen“ und regelt dann schön das Fahrzeug zur kompletten Fahrstabilität.

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Ist der Audi TT Roadster ein Sportwagen? Nein! Meiner Meinung nach nicht, er ist schön, auch schön sportlich, aber er ist kein Sportwagen. Macht aber auch nichts, denn viele Menschen die Sport treiben sind auch keine Sportler und genau für diese Vielzahl an Menschen ist der Audi TT Roadster – mit Quattro Antrieb – die richtige Wahl, denn das Untersteuern wird mit dem Antrieb – wenn man es nicht übertreibt – eliminiert. Den Heckspoiler kann man zu „Show und Shine“ Zwecken übrigens auch per Tastendruck ausfahren.

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Gefahren bin ich ein Fahrzeug welches mit der S-tronic ausgestattet ist, das Doppelkupplungsgetriebe wäre auch meine persönliche Wahl für das Fahrzeug. Die automatischen Gangwechsel sind schnell vollzogen und wenn ich mag, kann ich manuell Eingriff nehmen. Der sonore Klang der Auspuffanlage unterstreicht den Fahrspaß, den man mit dem Audi TT Roadster haben kann und das neue virtuelle Cockpit ist State of the Art. Lenkt es zu viel ab? Am Anfang sicherlich, denn man möchte ja spielen, es ausprobieren, später allerdings wird man es als gegeben ansehen, da bin ich mir ziemlich sicher.

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Der Audi TT Roadster verfügt übrigens über keine mechanische Sperre, hier wird die Fahrstabilität mit kontrollierten und kurzen Bremseingriffen am kurveninneren Rad wieder hergestellt. Ich gestehe: Hier habe ich Bedenken, denn wenn Audi nun sagt: „Der Audi TT ist ein Sportwagen…“ und man fährt mit ihm wirklich auf der Rennstrecke, dann müssen meiner Meinung nach – und das darf Audi gerne widerlegen – die Bremsen früher oder später schlapp machen. Denn dann wird ja nicht nur am Kurveneingang gebremst, sondern auch während der Vollgasfahrt aus der Kurve heraus und Reibung erzeugt Wärme.

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Woher ich das nun schon wieder weiß? Ich bin nicht nur den 230 PS starken Audi TT Roadster gefahren mit und ohne quattro-Antrieb, nein ich war auch mit dem Ballermann auf Mallorca unterwegs, mit dem 310 PS starken Benziner. Das ist der Audi TTS Roadster und wie der sich geschlagen hat und welchen Audi TT Roadster ich empfehlen würde, das lest ihr im dritten Beitrag der Triologie: The 50 Shades of TT!

3 Kommentare zu “Angetestet: 2015 Audi TT Roadster mit 230 PS und quattro Antrieb

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