Was hat der neue Skoda Superb mit mir gemeinsam? Die große Klappe!

Was habe ich mit dem neuen Skoda Superb gemeinsam? Die große Klappe! Der Skoda Superb hat viel versprochen und es auch gehalten. Meinen Fahrbericht zum neuen Skoda Superb könnt ihr ja hier bereits nachlesen, hier hab ich auch noch mal ein Video für euch mitgebracht und ich verspreche euch, eins kommt noch.

Auch ich pflege meine Versprechen immer einzuhalten, wenn auch nicht immer sofort. Die Anzeige der Waage lügt nicht. Über 80 Kilogramm. Ja, ungefähr so viel ist der neue Skoda Superb leichter geworden. Über 80 Kilogramm wiege ich allerdings. Das ist zu viel für meinen knapp 1,75 m großen Körper und auch den Bauch den ich inzwischen vor mir her schiebe gefällt mir nicht. Auch den Hüftspeck, den ich im Schwimmbad als Rettungsring missbrauchen kann, gehört nicht zu meinen persönlichen Schönheitsidealen. Meine Männerbrust ist inwischen so groß, dass manche Frau neidisch blickt. Ja, die Übertreibung ist ein Stilmittel der Ironie, aber wie der Teufel es will: Ich fühle mich unwohl. Unwohl in der eigenen Haut. Ich bin inzwischen 35 Jahre alt und muss leidvoll feststellen, dass “abnehmen” nicht mehr so einfach ist wie früher und ich habe nicht nur Übergewicht, nein ich verfüge auch über einen fetten Sturkopf. Meine Essgewohnheiten umstellen? Pah, warum denn? Die geliebte Cola weglassen? Niemals! Ich bin König im Ausreden erfinden, vor allem wenn es darum geht ob man sich doch mal sportlich bewegen könnte. “Gehen wir zu Fuß, fahren wir mit dem Fahrrad…?” – “Wir nehmen das Auto, es könnte ja regnen…”. Mein innerere Schweinehund ist größer als mein Ego und nun kommt etwas, was ich mir selber so vermutlich noch nie gesagt habe: Ich fühle mich hässlich.

Fit bin ich auch nicht mehr, meine Ausdauer beschränkt sich derzeitig auf knapp eine Stunde Fahrrad fahren. Höhenmeter sehe ich lieber wenn diese sich verringern und unter uns? Wenn ich einen Grund habe nicht auf das Mountainbike zu steigen, dann finde ich den auch. Ich muss ja arbeiten, die Küche aufräumen, den Müll rausbringen, den Wagen tanken… es gibt immer Gründe.

Klar, ich bin oft unterwegs und dank zwei Kindern hat man auch nicht die Zeit, doch muss man sich so hängen lassen wie ich? Ich bin müde, abgespannt, gestresst und nun? Nun habe ich ein Ziel. Ein ziemlich verrücktes Ziel und ich will mich selbst unter Druck setzen. Das hat früher auch immer funktioniert. Unter Leistungsdruck funktioniere ich am besten. Ich werde Rennrad-Fahrer!

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WAS? Ja! Ich steige auf ein Rennrad! In knapp 10 Wochen ist es so weit, da werde ich ein Teilstück der Tour de France nachfahren. Ein Teilstück was es in sich haben dürften, es ist eine Bergetappe und während ich früher immer über Rennradler “gelästert” habe, werde ich nun den Selbstversuch starten und steige von meinem geliebten Mountainbike (immer noch sehr gut in Schuss, da viel zu selten bewegt) und werde in knapp 12 Wochen an den Start gehen.

Doch wie mache ich das? Aktueller Stand: Fit wie ein Holzschuh! Ziel: Fit um eine Etappe durchzuhalten, denn an zwei Tagen werden wir über 150 km im Sattel sitzen und ich will mich nicht blamieren. Aus dem Grund geht es ab nächste Woche ins Fitness-Studio. Zirkel-Training. Ausdauer, Kraft und natürlich fahren, fahren, fahren. Dazu kommt dann das Radtraining. 3 Tage die Woche. Will ich das wirklich?! Ja! Denn a) wenn nicht jetzt, wann dann und b) will ich es mir selbst beweisen.
Unterstützt werde ich bei dem Vorhaben übrigens von Skoda, die sind nicht nur Hauptsponsor der Tour de France, nein die stellen mir auch Rad, Kleidung und Servicefahrzeug für das “Active Training” – so schön wird das Event im Rahmen der Tour de France nämlich umschrieben.

Meine Ziele: Weniger Fett, mehr Ausdauer, mehr Kraft und ein besseres Körpergefühl. Gewichtabnahme? Unmöglich, ich werde später vermutlich mehr wiegen. Nach der Tortour de France steige ich übrigens direkt in den Urlaubsflieger und nehme mir die (dann hoffentlich verdiente) Auszeit. Drückt mir die Daumen und ich verspreche mir selbst jetzt hoch und heilig, dass ich auf meine geliebten Essgewohnheiten auch nur bedingt verzichten werde. Ich möchte weiterhin gerne essen gehen und auch meine geliebten Getränke zu mir nehmen, es muss auch so gehen, einfach mit mehr Bewegung und einer minimalen Umstellung der Essgewohnheiten.

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Euch nehme ich hier mit, allerdings schreibe ich hier auch meine Erlebnisse als persönliches Tagebuch, damit ich mich selber und die Fortschritte bzw. die Rückschritte schriftlich habe. Ich werde hier auch über Dinge schreiben die ich kaufen werden, ausprobieren etc. – warum? Weil ich es kann! Also nun ist die Katze aus dem Sack, ich werde auf ein Rennrad steigen – und vermutlich in den kommenden 10 Wochen häufiger Muskelkater haben als mir lieb ist. Dazu kommen noch zahlreiche Fahrveranstaltungen, viele Termine, private Termine und und und… aber es hat ja keiner gesagt, dass es leicht werden würde, oder?

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