IAA 2015: Honda Project 2&4 powered by RC213V

Honda Project 2&4 powered by RC213V – was für ein schwieriger Name, aber ein äusserst attraktives Concept. Eine Mischung aus Motorrad, Quad und Fahrzeug. Ich glaube kaum, dass es ein anderes Fahrzeug auf der Erde geben wird, was vergleichbar wäre und dabei noch so emotional aussieht. Honda: Schreibt da einen Preis dran und bringt es als Fun-Fahrzeug in Serie! Ich will unbedingt damit mal eine Runde drehen:

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…und Tom Schwede wäre auch bereit für eine Probefahrt mit dem Honda Project 2+4!

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Nach dieser Einleitung – mit persönlicher Meinung – folgt, wie bei jedem IAA 2015 Live-Beitrag hier auf rad-ab.com, die kommentierte Pressemitteilung zum Honda Project 2&4 powered by RC213V. So habt ihr alle Informationen quasi aus erster Hand:

Was soll das Honda Project 2&4 powered by RC213V sein?

Ganz im Sinne des „Creative Engineering“ spiegelt das „Honda Project 2&4“ die Stellung des Unternehmens als weltweit führender Motorenhersteller wider. Im vergangenen Jahr hat Honda 28 Millionen Motoren für den Automobil-, Motorrad-, Power Equipment-, Boots- und den Luftfahrtsektor hergestellt. Entstanden ist das „Honda Project 2&4“ in Zusammenarbeit von Hondas Designzentrum für Motorräder in Asaka sowie Hondas Designzentrum für Automobile in Wako, Japan. Ziel war es, das aufregende Fahrgefühl eines Motorrads mit den attraktiven Fahreigenschaften eines Autos zu verbinden und so ein noch intensiveres Fahrerlebnis zu schaffen. Das Ergebnis demonstriert nicht nur die Kreativität der Honda Designzentren, sondern stellt auch die Erwartungen an die Mobilität von morgen in Frage.

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Wie muss man das Konzept verstehen?

Das „Honda Project 2&4“ ist das Ergebnis des kontinuierlichen Bestrebens von Honda, ein noch intensiveres Fahrerlebnis zu schaffen. Hier fließt die einzigartige Kompetenz des Unternehmens aus der Automobil- und Motorradentwicklung zusammen. Der Motor stammt von der Rennmaschine RC213V und wurde für öffentliche Straßen modifiziert. Damit verbindet das „Honda Project 2&4“ das Gefühl der Freiheit eines Motorrads mit der Manövrierbarkeit eines Automobils.

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Was treibt den Honda Project 2&4 powered by RC213V an?

Die einzigartige Antriebseinheit wurde ursprünglich für die MotoGP-Rennserie entwickelt und nun speziell auf den Einsatz auf öffentlichen Straßen abgestimmt. Der V4-Viertakt-Motor mit 999 ccm Hubraum entspricht dem Honda Leitgedanken „The Power of Dreams“, der zu Innovation und Originalität animiert. Mit einer Spitzenleistung von mehr als 215 PS bei 13.000 min-1 und einem maximalen Drehmoment von mehr als 118 Nm bei 10.500 min-1 bietet das Aggregat jede Menge Power. Ergänzt wird der Motor durch ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT).

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Wer hat das Fahrzeug auf die Räder gestellt?

Mehr als 80 Entwickler und Designer nahmen am „Global Design Project“ – dem unternehmenseigenen Designwettbewerb von Honda – teil, das Teil des Engagements zur Förderung kreativen Denkens im gesamten Unternehmen ist. Der jährlich stattfindende Designwettbewerb unter Hondas weltweit ansässigen Designstudios soll die Team- und Projektteilnehmer darin bestärken, ein gemeinsames Ziel zu verfolgen und dabei ungewöhnliche Ergebnisse zu erzielen.

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Wie muss man sich die Fahrt vorstellen? 

Das Team ließ sich von den Rennsportgenen der Marke inspirieren und orientierte sich bei Karosseriedesign und Motoranordnung an dem legendären Honda RA272 von 1965. Die Konstruktion zeigt den Hauptrahmen und die Funktionsteile des Fahrzeugs auf und erinnert eher an ein Motorrad – sie ist ähnlich kompakt gestaltet. Mit einer Länge von 3.040 mm, einer Breite von 1.820 mm und einer Höhe von 995 mm wiegt das Modell nur 405 kg. Dadurch kommt die Leistung des Mittelmotors perfekt zur Geltung. Gemeinsam mit dem niedrigen Schwerpunkt der Karosserie sorgt dies für ein äußerst dynamisches Ansprechverhalten. Das unvergessliche Fahrgefühl im offenen Cockpit wird durch die Fahrersitze noch verstärkt: Dank des „schwebenden“ Sitzes verspürt der Fahrer die Freiheit eines Motorrads. Damit wird das intensive Fahrgefühl, das durch die starke Leistung – der Motor kommt erst bei 14.000 min-1 in den roten Bereich – und die einzigartige Technik entsteht, perfekt abgerundet.

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Quelle: Pressemitteilung Honda 2015 – Fotos: Jens Stratmann