Auto News: VW Beetle Dune / Beetle Cabrio Dune

Volkswagen Beetle Dune – Von der Düne auf die Straße! Auf der Auto Show in LA zeigen die Wolfsburger ein ganz besonderes Nischenmodell: den Volkswagen Beetle Dune. Der Beetle ist heutzutage kein Allerweltsauto mehr, wie es der Ur-Käfer einmal war. Mit seinem flachen Dach, seinen Rundungen und dem, gegenüber dem Golf, eingeschränkten Raumangebot mimt er den Crossover. Umso mehr, wenn der Schriftzug „Dune“ die Türen des Niedersachsen ziert. Mit diesem erinnert er an den urtümlichen Buggy, der gerne in den Dünen an Stränden gesehen wurde. Diese Untergründe sollte man sich mit dem Neuen aber lieber sparen: Allradantrieb ist nicht erhältlich.

Wohl aber ein gelungenes Design. Die Front, mit ihrer neuen Schürze, gibt dem Volkswagen Beetle Dune eine bullige Erscheinung. Dabei sticht besonders der mittige Lufteinlass ins Auge: dieser ist nicht nur mit einem sportlichen Wabengitter versehen, sondern auch in „Reflexsilber“ gehalten, was sich attraktiv vom restlichen Fahrzeug abhebt. Zudem haben die Designer dem niedersächsischen Kabbeltier einen weiteren Lufteinlass spendiert, der direkt an die Motorhaube anschließt und etwas an die GT-Modelle der 911-Reihe aus dem Hause Porsche erinnert.

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Seitlich dominieren die Radhausverbreiterungen die Ansicht. Sie lassen den Dune besonders robust und geländegängig wirken. Unterstützt wird dieser Eindruck von den schwarzen „Trittbrettern“, die sich über die Seitenlinie ziehen. Damit man nicht vergisst, in welches Sondermodell man gleich einsteigt, befindet sich ein satter „Dune“-Schriftzug plakativ an der Flanke des Wolfsburgers.

Am Heck wurde ein ausladender Heckspoiler montiert, der den etwas martialischen Eindruck des sonst eher lieben Beetle unterstützt. Eine Etage tiefer soll eine neu designte Heckschürze mit angedeutetem Diffusor für die nötige Verbindung zum Boden sorgen. Sie weist, wie bereits an der Frontpartie, Details in „Reflexsilber“ auf. Nahtlos fügen sich die LED-Rückleuchten in die Gestaltung des Hecks ein.

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Besonders auffällig kommt der Crossover in der Farbe „Sandstorm Yellow“ daher, wie sie auch unsere Fotos zeigen. Sie harmoniert besonders mit den Edelstahl-polierten Alufelgen und glänzt mit diesen um die Wette. Zudem kann man das Dach in einem klassischen Schwarz wählen, womit der Lifestyle-Faktor nochmals erhöht wird. Wer es etwas gedeckter bevorzugt, hat die Wahl zwischen acht weiteren Farbtönen für die Karosserie.

Im Interieur setzt sich das farbenfrohe Naturell des Volkswagen Beetle Dune fort: Das Armaturenbrett ist grundsätzlich in Wagenfarbe lackiert ist. Besonders hebt es sich natürlich im sonnigen „Sandstorm Yellow“ ab und bietet zusammen mit den farbigen Nähten der Polster sowie des Volants einen angenehmen Kontrast zum sonst vorherrschenden Schwarz.

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Ein besonderes Schmankerl können sich die Käufer gönnen, die entweder das große Navigations-System „Discovery Media“ oder die große Radio-Variante ohne Navigationsfunktion wählen: ein Fender Audiosystem. Diese High-End-Variante der Beschallung hält 400 Watt und einen 10-Kanal-Verstärker mit Class-A/B-Endstufen parat. Damit dürfte der Klang, der aus den Boxen des neuen Volkswagen Beetle Dune dringt, zum Besten gehören, was in der Kompaktklasse lieferbar ist.

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Preislich bewegt sich der Wolfsburger im Rahmen zwischen 23.625 und 27.800€. Für den Basispreis bekommt man einen 1.2 Liter TSI-Direkteinspritzer Benzin-Motor mit 105 Pferdestärken in der geschlossenen Variante. Zudem ist der Beetle Dune auch als Cabriolet zu bekommen. Darüber hinaus decken die bekannten Benzin- und Diesel-Aggregate die Leistungsstufen von 110, 150 und 220PS ab. Seit dem 19. November ist der Wolfsburger im Handel und sorgt mit seinem frischen Auftreten für eine willkommene Aufhellung des grauen Herbsts.

Das neue Volkswagen Beetle Dune Cabriolet

Quelle/Fotos: Volkswagen