Auto News: 2016 Ford Focus Sport – Der Bestseller im Jogginganzug

Der neueste Streich aus Köln hört auf den Namen Ford Focus Sport und rundet die Ausstattungspalette nach oben hin ab. Dabei bietet er auch weiterhin ein herausragendes Fahrwerk und beste Handling-Eigenschaften, für die der Focus seit Generationen bekannt ist. Damit tritt er gegen den aktuellen Volkswagen Golf als R-Line oder Konkurrenten vom Schlage eines Hyundai i30 Turbo an. Wir beleuchten die Highlights der neuen Variante.

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Seit seinem Markteintritt im Jahre 1998 gilt der Kompakte aus Köln als echtes Handlingtalent und Fahrerauto. Das zog sich durch alle Baureihen und findet nun in der neuen Ausstattungsvariante „Sport“ seinen Gipfel. Zumindest, wenn man den ST und kommenden Ford Focus RS außen vor lässt. Dabei bildet der „Sport“ die fünfte Ausstattungslinie oberhalb des Titanium und glänzt mit seinem auffälligen Blechkleid. Sein Zweifarb-Design sticht wohltuend in die Augen und liegt voll im derzeitigen Trend, ein ausdrucksstarkes Äußeres zu bieten. So kommen der Turnier oder der Hatchback in Race-Rot mit kontrastierender Dachlackierung in Schwarz. Hinzu gesellen sich schwarze Spiegelgehäuse sowie ein Kühlergrill mit schwarzer Einfassung. Zur Wahl steht außerdem eine Variante in Iridium-Schwarz mit rotem Dach, Spiegeln und Grill.

Neben diesen ausdrucksstarken Farben glänzt der Ford Focus Sport zudem mit einem großen Dachspoiler in Wagenfarbe und 18-Zoll-Felgen im Y-Speichen-Design mit 235er Reifen rundum. Der Turnier fährt zudem mit einem schwarzem Heckdiffusor vor. Innen warten Sportsitze auf den Fahrer und Beifahrer, die ordentlichen Seitenhalt spendieren sollen. Ein Lederlenkrad, Fußmatten, eine Schaltmanschette und ein Handbremshebel mit roten Ziernähten greifen das äußere Farbschema im Interieur gekonnt auf. Die Pedale mit Edelstahlauflage sorgen nicht nur für einen passenden sportlichen Look, sondern für einen rutschsicheren Tritt.

Unter der Haube warten drei durchzugsstarke Aggregate auf die Interessenten: zwei Benziner und ein Diesel – alle mit 6-Gang-Handschaltung und Start-/ Stopp-System. Die Otto-Motoren verfügen über 1.5 Liter Hubraum und gehören zur neuesten EcoBoost-Familie. Sie leisten 240 Nm und sollen beide im Schnitt mit 5,5 Litern Superbenzin auf 100 Kilometern auskommen. Der Schwächere von beiden leistet dabei 150 PS, beschleunigt in 8,9 Sekunden auf 100 Stundenkilometer und schafft 210 km/h in der Spitze. Der Stärkere bietet 34 PS mehr, beschleunigt 0,3 Sekunden schneller und legt zwölf km/h in der Endgeschwindigkeit drauf. Der Diesel holt aus zwei Litern Hubraum 150 PS und generiert 370 Nm. Das reicht für einen Standardsprint in 8,8 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von ebenfalls 210 km/h. Der kombinierte Verbrauch soll exakt vier Liter betragen. Los geht es bei 25.160 Euro für den Einstiegs-Benziner.

Mit dem Ford Focus Sport und den gekoppelten Aggregaten wollen die Kölner den Volkswagen Golf mit R-Line-Paket, Opel Astra als OPC-Line oder die Koreaner vom Schlage eines Hyundai i30 Turbo oder Kia C´eed GT ins Visier nehmen. Besonders die letzten Beiden passen mit 186 PS, 265 Nm Drehmoment und ähnliche Fahrleistungen exakt ins Beuteschema des neuen Focus Sport. Im Verbrauch liegen sie mit angegebenen 7,3 Litern über dem Kölner, im Preis aber darunter. Fest steht nur, dass der Ford Focus Sport eine Bereicherung für die sportlich angehauchte Kompaktklasse darstellt und diese aufmischen wird.