Auto News: Das Mini JCW Cabrio – Der Sommer kann kommen


Fahrspaß – seit jeher eine der Kernkompetenzen des kleinen Anglo-Bayuwaren, erstrecht als Cabrio. Als JCW-Version, also John Cooper Works, soll der offene Kleinwagen ein besonders authentisches „Race Feeling“ mit einem intensiven „Open-Air-Genuss“ verbinden. Dabei will Mini, speziell im Innenraum, endlich Premium-Qualität bieten. Das schauen wir uns genauer an.

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Das Cabrio gefällt mit einem ausdrucksstarkes Design mit dynamisch gestreckter Silhouette und einer kraftvollen Flächengestaltung. Eine Optimierte Luftführung soll durch die großen Kühllufteinlässe gewährleistet sein, die die Nebelscheinwerfer und Positionsleuchten, die vom Cabrio bekannt sind, verdrängen. Zudem kommen neue Seitenschweller und Heckschürze hinzu, die den sportlichen Auftritt des Mini JCW Cabrios sichern. LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten unterstreichen dabei den gewollten Premium-Anspruch, während diverse JCW-Logos den Sportsgeist betonen. Exklusiv beim sportlichsten aller Mini Cabrios: die optionale Lackierung in „Rebel Green“.

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Exklusiv geht es beim Verdeck weiter: Das MINI Yours Stoffdach bietet gegen Aufpreis einen hochwertig eingewebten Union-Jack, damit die Herkunft des Cabrios unstrittig ist. Es öffnet vollelektrisch mit einem besonders leisen Antrieb bis zu 30 km/h. Dabei benötigt der Vorgang des Öffnens oder Schließens gerade einmal 18 Sekunden. Zudem ist eine Schiebedachfunktion integriert, die bei jeder Geschwindigkeit funktioniert.

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Innen sollen die gewachsenen Abmessungen im Vergleich zum Vorgänger einen optimierten Raumkomfort bieten. Das äußert sich in Fondsitzen mit Einzelsitz-Charakter und einem Gepäckraum mit 215 Litern Volumen, der bei geschlossenem Verdeck jedoch auf 160 Liter schrumpft. Allerdings erleichtern die serienmäßig geteilt umklappbaren Fondsitzlehnen und die Easy-Load-Funktion das Beladen. Der Optik dienen die John Cooper Works Sportsitze in Dinamica-/Stoff-Ausführung mit integrierten Kopfstützen sowie John Cooper Works Einstiegsleisten und Pedale Edelstahl. Zudem ist das Mini JCW Cabrio besonders reichhaltig ausgestattet: Der MINI Driving Assistant, ein Parkassistent mit Rückfahrkamera, eine 2-Zonen-Klimaautomatik und ein Komfortzugang gehören ebenso dazu, wie das MINI Navigationssystem mit den „Wired“ Ausstattungspaket einschließlich Navigationssystem Professional , das über den mit MINI Touch Controller gesteuert wird. Reichlich oder? Aber das war es noch nicht! Hinzu gesellt sich noch eine Bluetooth Handyvorbereitung für das vollständige In-Car-Infotainmentprogramm „MINI Connected“. Es bietet eine permanent aktualisierte Auswahl an Apps zur Integration des Smartphones ins Fahrzeug . Optional kann man ein MINI Head-Up-Display mit John Cooper Works spezifischen Anzeigen ordern.

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Uns interessiert aber vor allem, was unter der Haube steckt. Die Werte können sich sehen lassen: Der 2.0 Vierzylinder mit TwinTurbo Technologie bietet dank eigenständiger Ausführung von Kolben, Turbo und Abgasanlage eine Leistung von 170 kW/ 231 PS. Dafür brauchte man bis vor wenigen Jahren noch einen 3.0 Reihensechszylinder. Der Mini soll dabei aber einen mindestens genauso emotionsstarken Sound bieten, schließlich ist er der stärkste Motor im Portfolio und bietet ein Leistungsplus von 20 PS gegenüber dem Vorgänger. Im Vergleich zum Mini Cooper S Cabrio sind es sogar 39 PS mehr. Das maximale Drehmoment von 320 Nm wird entweder mit einer 6-Gang-Handschaltung oder über die optionale 6-Gang Steptronic Sport an die Vorderräder weitergegeben. Der Handschalter soll dabei lediglich 6,5 Liter auf 100 km konsumieren. Das Erstaunliche: Die Automatik-Version soll mit 5,9 deutlich weniger verbrauchen. Interessanter als diese Werte sind beim Mini JWC Cabrio aber die Fahrleistungen. In 6,6 Sekunden soll der Handschalter 100 km/h erreicht haben, mit Automatik soll dieser Sprint sogar in nur 6,5 Sekunden erledigt sein. Die Topspeed liegt beim manuellen Getriebe bei 242 km/h, während man mit der Automatik auf zwei Stundenkilometer verzichten muss.

Mini-John-Cooper-Works-Cabrio-2016-Rad-Ab-Com (2)Natürlich wurden die entsprechenden Komponenten an die gesteigerte Leistung angepasst. So bietet die hochwertige Fahrwerkstechnik eine optimal an die Leistung angepasste Abstimmung. Die Sportbremsanlage liefert der italienische Spezialist Brembo zu, die sich hinter den 17 Zoll Leichtmetallrädern verbirgt. Die geschwindigkeitsabhängige Lenkkraftunterstützung „Servotronic“ soll ein messerscharfes Handling ermöglichen, während die optional e dynamische Dämpferabstimmung die Fahrbahnabstimmung übernimmt. Um das entsprechend auszutesten, fehlt uns nur noch eines: Der Sommer!