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Volkswagen Caddy Family – Alltagsheld

„Mit Mutti und die Kleinen schön zum Strand?“ Ja, warum denn nicht? Was gibt es daran auszusetzen, mit seiner Familie einen schönen Ausflug zu machen? Nichts! Und genau deshalb haben die Hannoveraner von Volkswagen Nutzfahrzeuge ein Sondermodell ins Leben gerufen, das sich besonders den Anforderungen des Familienalltag stellt – den Volkswagen Caddy Family. Neben zahlreichen Ablagen, will der Kastenwagen mit einer reichhaltigen Ausstattung gefallen. Können das auch die gewohnt gehobenen Preise?

Ehrlicherweise muss man eingestehen, dass der Volkswagen Caddy auch schon vor dem Sondermodell „Family“ ein echter Familienfreund war. Nun aber wird er noch eine kleine Spur praktischer und bietet beispielsweise Klapptische an den Rücksitzlehnen der Vordersitze. Diese sind zudem aus Kunstleder gefertigt und halten so den Strapazen quengelnder Kinderfüße bestens stand. Für den Krims-Krams von Kevin, Marie und Chantal sind, neben zahlreichen Ablagefächern, auch die Kartentaschen an den Rückseiten der Vordersitze gut. Zudem lässt sich das vordere Gestühl serienmäßig höhenverstellen und bietet Schubladen. Praktisch sind aber nicht nur diese Fächer und Ablagen, sondern auch die Multifunktionsanzeige sowie die Rückfahrkamera. Ihr Bild wird auf dem, ebenfalls frei Haus kommenden, Radio „Composite Colour“ mit Connectivity Paket angezeigt. Wenn nur der Bildschirm nicht so tief sitzen würde.

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Von wegen Nutzfahrzeug: Innen geht es sehr kommod zu.

Tief kann aber beispielsweise die Sonne stehen: Dank Privacy-Verglasung ab der B-Säule werden die Kleinen auf der Rückbank nicht geblendet und der Innenraum vor ungewolltem Aufheizen gehindert. Sollte es dennoch dazu kommen, dürfen sich Familien sowohl über die serienmäßigen elektrischen Fensterheber, wie auch über die Klimaanlage des Volkswagen Caddy Family freuen. Der Fahrer greift indes an ein Lederlenkrad bzw. an einen Schalt- und Handbremshebel aus der guten Tierhaut.

Äußerlich gibt sich der Kastenwagen an einer lackierten Frontschürze und H7-Halogen-Scheinwerfern zu erkennen. Außerdem verfügt er über ein genarbtes Kühlerschutzgitter mit einer Chromleiste, sowie den auffälligen „Family“-Schriftzug, der seinen Weg als Dekorfolie auf das Auto findet. Beim Räderwerk hat man die Wahl zwischen  16-Zoll-Stahlfelgen oder 17-Zoll-Leichtmetallfelgen vom Typ „Madrid“ die in Sandstorm Yellow lackiert sind.

Motorseitig gibt es mit zwei Benzinern relativ wenig zu berichten. Die Einstiegsvariante leitet 62 kW aus 1.2 Litern Hubraum und spritzt den Kraftstoff direkt ein. Darüber rangiert der 1.0 TSI mit 75 kW. Preislich beginnt die Reise bei 23.050 Euro für den 1.2 TSI, während man für den Einliter-Motor mit mindestens 26.903 Euro rechnen muss. Da schrumpft die Urlaubskasse – trotz flächendeckender Euro 6-Einstufung.