Mercedes-Benz Trucks; Urban eTruck; Elektro-Lkw; Weltpremiere; 
Elektromobilität; modulares Batteriekonzept; Verteilerverkehr ;

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Unter Strom: Mercedes-Benz Urban eTruck

Der Mercedes-Benz Urban eTruck will die Elektrifizierung bei Nutzfahrzeugen vorantreiben und zeigt ein Konzept, das gar nicht so utopische wirkt, wie man zunächst denken könnte. Bei vielen werden Fragen auf kommen: „Ein LKW mit E-Motor? Und die Reichweite? Was ist mit der Ladedauer?“ Ja, stimmt. Aber es geht mit dem Mercedes-Benz Urban eTruck nicht um die Realisierung unendlich langer Distanzen, sondern um den Lieferverkehr in Großstädten. Einfahrt-Beschränkungen für Zentren sind seit der Umweltplakette bekannt und sollen die Luftqualität verbessern und den Lärm reduzieren. So machen die Stuttgarter einen wichtigen Schritt, schließlich soll bis 2050 70 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben.

Ein LKW, der rein elektrisch fährt: ein zunächst ungewöhnlicher Gedanke. Wenn man dann hört, dass das Nutzfahrzeug vor allem für den Stadtverkehr gedacht ist, wird das Ganze noch abstruser. Zunächst. Schließlich wollen Supermärkte, Apotheken und alle anderen Geschäfte in den Stadtzentren beliefert werden. Damit ist dieses Einsatzgebiet für LKW gar nicht mehr so fremd. Und erst recht nicht für solche, vom Schlage eines Mercedes-Benz Urban eTruck.

Mercedes-Benz Urban eTruck: 200 km Reichweite

Der vollelektrische LKW mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 26 Tonnen bietet 200 km rein elektrische Reichweite und sollte für Fahrten durch die Ballungsräume bestens gerüstet sein. Waren E-LKW bislang noch extrem eingeschränkt nutzbar, profitiert auch ihre Entwicklung davon, dass sich Kosten, die Leistung und Ladezeiten positiv weiterentwickeln. Schließlich wachsen die Akkukapazitäten stetig, während die Kosten für ihre Entwicklung sinken. So erwarten die Schwaben, dass die Kosten für Batterien innerhalb der nächsten 28 Jahre um das Zweieinhalbfache sinken.

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Trotz Tarnfolie: Der Mercedes-Benz Urban eTruck wirkt wie ein ganz normaler LKW

Als Basis für das Elektro-Konzept dient ein dreiachsiger Verteiler-Truck, dessen Elektromotoren unmittelbar neben den Radnaben an der Hinterachse angebracht sind. Jene stellt eine Adaption aus dem Citaro Hybird Bus dar und musste somit nicht gänzlich neu entwickelt werden. Die Batterien sind aus Gründen der Crashsicherheit im Rahmen untergebracht. Spannend am Mercedes-Benz Urban eTruck ist, dass seine Nutzlast nur 700 kg geringer ist, als bei bislang herkömmlichem LKW. Einer EU-Regelung verdankten es E-Trucks zudem, dass bei Ihnen eine Tonne mehr Gesamtgewicht erlaubt ist.

Wir warten indes gespannt auf die Entwicklung im Laufe der kommenden Jahre. Ausgereift wirkt der Mercedes-Benz Urban eTruck schon jetzt. Auch der Einsatzzweck scheint durchdacht. Hier zeigt sich, dass Mercedes das elektrische Fahren genauso konsequent besetzen möchte, wie das autonome oder vernetzte Fahren. Das sieht man auch am vollkommen autonom fahrenden Omnibus der Stuttgarter. Man kann also noch mit einigen spannenden Ideen rechnen.

Ein Kommentar zu “Unter Strom: Mercedes-Benz Urban eTruck

  1. Ich bin auch mal gespannt, wie es mit den Elektro-LKWs weitergehen wird.
    Da vor kurzem Tesla Motors auch angekündigt hatte, in dem Bereich aktiv werden zu wollen, wird man in ein paar Jahren zumindest etwas Konkurrenz auf dem Markt haben.

    In 40 Jahren wird der Großteil der Fahrzeuge vermutlich rein elektrisch und autonom fahren, die Frage ist dann nur, was macht man dann mit den ganzen Fahrern?

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