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Nissan Blade Glider – Space Cowboy

Benzin im Blut? Trotz Elektrowelle? Da hat Nissan vielleicht etwas in der Hinterhand, das die Zukunft – so elektrisch sie auch werden mag – den Fahrspaß nicht zu kurz kommen lassen soll: Den Nissan Blade Glider. Was zunächst nach einer Kombination aus Rasierer und Film klingt (…und auch etwas so aussieht), soll eine beeindruckende Leistungsentfaltung und ein dynamisches Handling bieten. Und das alles bei null Emissionen.

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Ausgeklügelt: Genügend Platz und freie Sicht für alle Insassen

Was der Nissan Blade Glider mit einem McLaren F1 gemein hat? Drei Sitzplätze! Der Innenraum ist pfeilförmig angeordnet, sodass der Fahrer mittig platziert wird, während die beiden Passagiere links und rechts nach hinten versetzt untergebracht werden. Genau, wie einst im legendären englischen Sportwagen. Vorteil: Die Mitreisenden genießen eine großzügige Beinfreiheit und haben gleichzeitig einen freien Blick durch die Windschutzscheibe. Zutritt erlangt man über hohe und weit hinten angeschlagene Türen, die V-förmig öffnen.

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Das Lenkrad des Nissan Blade Glider erinnert an die Formel 1

Doch das Konzept ist nicht ganz neu. Bereits auf der Tokyo Motor Show 2013 zeigten die Japaner das Konzept. Ungewöhnlich dabei: Der Nissan Blade Glider ist vollkommen fahrtüchtig und funktionsfähig. Dank seiner ausgeklügelten Aerodynamik und dem wegweisenden Elektroantrieb gleitet der Stromer fast geräuschlos davon, bietet aber Fahrleistungen, die sich sehen lassen können.

Nissan Blade Glider – Ich will Spaß ich geb´ Strom!

So wurde die Fahrzeugfront deutlich schmaler gestaltet als das Heck und trägt damit einen entscheidenden Teil zur herausragenden Aerodynamik bei. In Kombination mit seiner Batterie- und Motortechnik erreicht der Stromer eine Höchstgeschwindigkeit von 190 km/h. Das klingt grundsätzlich noch nicht allzu weltbewegend, wohl wahr. Aber für einen Stromer schon nicht schlecht. Vor allem aber die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als fünf Sekunden beeindruckt. Klar, ein Tesla ist schneller, leistet aber auch wesentlich mehr als die 268 PS des Nissan Blade Glider.

Als Antrieb für den Japaner dient eine Lithium-Ionen-Hochleistungsbatterie mit fünf Modulen. Für die Batterie, wie auch für die Motoren mussten spezielle Kühlsysteme entwickelt werden, die sich über ein zentrales Display überwachen lassen. Hier angezeigt werden auch der Batteriestand, Daten zur Rekuperation, der Geschwindigkeit und vielem mehr. Mal sehen, ob es bei einem Konzept bleibt oder ob der Nissan Blade Glider in Serie gefertigt wird. Man darf skeptisch sein.