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Renault Zoe R400 – Reichweitenupdate

Das Wettrüsten geht weiter: War BMW so etwas wie der Pionier auf dem Gebiet der Elektromobilität, haben die anderen Hersteller stark nachgezogen und die Bayern mittlerweile überholt. Beispielsweise Opel: Der Ampera-E sollte zunächst mit einer Reichweite von 400 km auftrumpfen. Manche Stimmen lassen aber verlauten, dass die Rüsselsheimer dem neuen Modell gar 500 km abringen. Die Franzosen wollen sich natürlich nicht abhängen lassen und bringen den Renault Zoe R400 mit zum Autosalon nach Paris. Ausbeute: 400 km Reichweite. Nicht schlecht für einen veritablen Kleinwagen.

Klar will sich Renault nicht abhängen lassen, schließlich sind die Franzosen Marktführer im Bereich der Elektrofahrzeuge. Damit das auch so bleibt, wurde die Reichweite gesteigert, sodass der Renault Zoe R400 nun sogar für lange Fahrten einsetzbar ist. Das ist mit der kleinen Version nicht ohne weiteres möglich. Wem das aber reich, kann sie weiterhin kaufen.

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Ohne Elektro-Allüren: Der Renault Zoe ist ein attraktiver Kleinwagen

Beim R400 wurde nun eine Kapazitätssteigerung von 22 auf 41 kWh erreicht. Das System verfügt über eine Gesamtspannung von 400 Volt und beansprucht genauso viel Platz, wie zuvor. Der Stromer ist von seinen Abmessungen genau gleichgeblieben, dank der unveränderten Batteriegröße. Einzig das Gewicht nahm leicht zu: Lediglich 22 kg mehr bringt der Renault Zoe R400 auf die Waage. Zudem wurde die Lüftung des Akkus optimiert, um eine konstante Batterietemperatur zu gewährleisten. Ansonsten bleibt alles beim Alten.

400 km weit kommt der Renault Zoe R400 maximal

Geladen wird der Kleinwagen an einem „Chameleon Charger“ und bietet dieselbe Flexibilität beim Stromtanken, wie die kleinere Variante. So kann man per Schnellladung an der Wallbox mit 32 Ampere Ladestrom 80 Prozent des Akkus in 1:45 Stunden laden. Weitere 80 km Reichweite lassen sich unterwegs per Schnellladung innerhalb von 30 Minuten „tanken“.

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Das Facelift bringt auch für die „kleinere“ Version neue Farben mit

Neu beim Zoe ist Z.E. Trip. Das System macht die nächstgelegene Ladestation ausfindig. Bei über 80.000 Lademöglichkeiten in vielen Ländern Europas sollte das Laden also kein Problem darstellen. Aktivieren kann man den kostenlosen Dienst unterwegs über das Infotainment R Link. Um die Reiseplanung weiter zu erleichtern, bietet Z.E. Trip Echtzeitinformationen über freie Ladestationen und darüber, welche Anschlüsse generell vor Ort verfügbar sind.

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Z.E. Trip: Zahlreiche Infos rund um das Laden können über das Infotainment abgerufen werden

Hinzu kommt die App Z.E. Pass. Sie bietet das bargeldlose Zahlen an Ladestationen und funktioniert über das Smartphone. Voraussetzung ist, dass das Mobiltelefon über einen entsprechendem RFID-Chip verfügt. Eine Registrierung ist nicht nötig. Jedoch sollen 2017 weitere Funktionen hinzu kommen.

Mit dem Renault Zoe R400 kommt auch ein neues Topmodell: Die Bose Edition. Wie es der Name schon sagt, bietet sie ein klangstarkes Audio-System. Daneben enthält die Ausstattungsvariante aber auch viel Leder für die Sitze, Türen, das Lenkrad und den Schaltknauf. Ansonsten gesellen sich – je nach Ausstattungsvariante – neue Farben hinzu. Natürlich nicht nur für den Renault Zoe R400.