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Seat Mii Fahrbericht – Wie gut ist der spanische Kleinwagen wirklich?

Auf der Suche nach einem kleinem, wendigen, City-Flitzer? Ihr habt nicht viel Platz? Ihr braucht nicht viel Platz? Dann solltet ihr euch den Seat Mii definitiv einmal anschauen.

Der spanische Hersteller Seat bietet mit dem Seat Mii einen schönen kompakten Kleinstwagen an. Ich möchte nicht verschweigen, dass die Brüder und Schwestern von Volkswagen und Skoda ganz ähnliche Fahrzeuge im Angebot.

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Rund um den Nürburgring bin ich den Seat Mii gefahren, sicherlich für das Terrain nicht das richtige Fahrzeuge, aber ich muss gestehen, dass der 1.0 Liter 3-Zylinder das richtig gut hinbekommen hat, daher lege ich mich fest: Für den Stadtverkehr ist der Seat Mii vollkommen ausreichend dimensioniert und genau dafür ist der Stadtflitzer ja auch gedacht.

Preislich startet er bereits ab 8.990 Euro, wer etwas mehr möchte darf sich gerne noch bei den Optionalitäten austoben. Sitzheizung, Klimaanlage, Panoramasonnendach. Hier gibt es fast nichts, auf was man verzichten muss. Klar, in dem Fall schraubt man das Fahrzeug dann auch gut und gerne mal auf knapp 15.000 Euro.

Aber das nur wann man auch wirklich möchte, ich würde mich immer für die fünftürige Version entscheiden, mich stören die hinteren beiden Türen optisch nicht, geben mir aber weitere Vorteile in Sachen Beladung. Der Kofferraum ist bei einem Kleinstwagen ja eher sekundär zu betrachten, hier stört mich die etwas hohe Ladekante und das man die Gepäckstücke über eine hohe Stufe heben muss bzw. diese dann wieder absetzt, aber irgendwie muss man ja auch die Steifigkeit in das Auto bekommen für die Sicherheit.

5 Sterne im Euro NCAP Crashtest. Mehr Sterne kann man sich nicht verdienen! Sicherheit wird bei Seat auch bei Kleinwagen groß geschrieben, so gibt es hier das volle Programm der notwendigen Assitenzsysteme und sogar eine City-Notbremsfunktion ist verbaut.

Die Instrumente lassen sich gut ablesen, das 5-Gang Schaltgetriebe arbeitet wie man es sich erwünscht und die Bremsanlage ist ausreichend groß dimensioniert. Die Lenkung ist leichtgängig und das Fahrwerk passend abgestimmt. Der Innenraum zeigt sich – hier nicht nur chic sondern auch noch – aufgeräumt. Die Sitze selbst sind bequem, jedoch würde ich getrennte Kopfstützen besser finden.

Viel zu meckern habe ich nicht, den Seat Mii kann man sich fast individuell konfigurieren und somit ist er sicherlich auch ideal für Studenten, die nun ins erste Semester starten.

Loben möchte ich die richtig gute Rundumsicht und das ausgewogene Fahrverhalten. Das Platzangebot auf den beiden vorderen Sitzen ist wirklich vorbildhaft. Mit einer Größe von 1,75 hatte ich hinten auch noch ausreichend Platz.

Kindersitz Check: Isofixhalterungen inklusive Ankerhaken sind hinten links und rechts verbaut, die Gurtlängen sind auch ausreichend dimensioniert um Kindersitze zu montieren. Für kleinere Kinder und Babyschalen sei erwähnt, dass der Beifahrerairbag sich abschalten lässt. Nur wer Kindersitze und Kinderwagen transportieren will, der muss vermutlich in dem ca. 200 Liter großem Kofferraum etwas Gepäckstück-Tetris spielen.

Als Mitbewerber sehe ich Fahrzeuge wie z.B. den Citroen C1, den Fiat 500, den KIA Picanto, den Opel ADAM, den Peugeot 108, den Toyota Aygo oder aber natürlich auch den Skoda Citigo oder dem Volkswagen up! Einige davon können mit besseren Infotainmentsystemen punkten…

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Ihr merkt schon, der Markt ist wirklich hart umkämpft, den Seat Mii sollte man aber durchaus mal Probe fahren. Nun habe ich noch gar nicht aufgeklärt, warum ich mit dem Seat Mii an der Nordschleife war, oder? Mache ich auch noch nicht, aber demnächst seht ihr es im Video! Versprochen!