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Wunderschöne Social-Media Geschichten: Mitsubishi und Ralph Ruthe!

Es gibt sie auch heute noch, die wunderschönen Social Media Geschichten und diese hier habe ich sogar live miterlebt. Ich folge, wie viele, Ruthe auf Facebook. Ich mag sein Humor, seine Einstellung und erfreue mich an den Comics die er zum besten gibt. Ralph Ruthe geht auf Tour und nun erfahrt ihr auch mit welchem Fahrzeug, denn die Geschichte hier ist definitiv ein Knaller.

 

Die rasende Verbreitung von Nachrichten und Neuigkeiten im Internet, praktisch in Echtzeit, hat die Welt der Kommunikation fundamental verändert. Umwerfend neu ist diese Einsicht zwar nicht, Stoff zum Staunen bietet sie aber allemal – erst recht, wenn man diese Eigendynamik direkt erlebt.

Social-Media-Plattformen sind der digitale Boden, auf dem das Saatgut weiträumig ausgestreuter „Likes“ zu Bekanntheit und positiver Imagewirkung gedeihen können – wenn man das Ganze mit Herz, Empathie und professioneller Handhabe kombiniert. Wie jüngst geschehen bei den Social-Media-Aktivisten der MMD Automobile GmbH.

Doch der Reihe nach: Der bekannte Cartoonist Ralph Ruthe benötigte „ad hoc“ ein Fahrzeug für seine anstehende Bühnentour „shit happens!“ (30.10. – 8.12. 2016), weil das angestammte Gefährt in der kräftig anwachsenden Familie unabkömmlich war – seine Frau erwartete schließlich Zwillinge. Also postete er via Facebook einen Hilferuf an verschiedene Autohersteller und Autovermieter, um sich – leihweise und für die Dauer von sechs Tourwochen – Ersatz zu beschaffen. Obwohl Ruthe lediglich zehn Adressaten namentlich angesprochen hatte, wurde sein Posting vom sogenannten Influencer-Strom erfasst und förmlich mitgerissen. Als bekannter Cartoonist ist Ruthe mit 1,18 Millionen Facebook-Fans selbst ein prominenter Influencer – eine Person mit starker Internetpräsenz, deren Meinungen und Positionen in der Webgemeinde gefragt sind und oftmals starkes Echo auslösen.

Am flottesten schaltete die deutsche Mitsubishi-Zentrale in Rüsselsheim – und nahm umgehend Kontakt auf. „Da wäre ein Mitsubishi Plug-in Hybrid Outlander genau das Richtige. Dürfen wir helfen?“ lautete die Antwort via Facebook und E-Mail, und nur zehn Minuten später war die Sache festgezurrt. Der mobile Teil von Ruthes Bühnentournee war damit auf ebenso umweltschonende wie elegante Art gesichert. Bingo!

Nun haben aber relevante News im Netz die Eigenschaft, sich als Reaktionen der Community in einem Tempo fortzupflanzen und selbst zu multiplizieren, dass selbst ein Formel-1-Rennen dagegen anmuten kann wie eine Kaffeefahrt ins Erzgebirge. Schon nach weniger als 90 Minuten „buzzte“ eine Postingwelle ohnegleichen durchs Netz. Der Dialog wurde zigfach kommentiert und „gelikt“ (5.800-mal nach sechs Stunden, um genau zu sein!). Das Netz und bewerteten die Aktion ebenso begeistert wie das Fachmagazin „auto motor und sport“, das den Vorgang auf seinem Facebook-Account aufgegriffen hatte. „Herzlichen Glückwunsch an ruthe.de und mitsubishi-motors.de“, schrieb ein Kommentator ins digitale Mitsubishi Gästebuch. „In sieben Minuten von der Erfassung über die Entscheidung bis hin zur Antwort. Eure Social-Media-Abteilung, das Online-Marketing und das dahinterliegende Management scheinen cool drauf zu sein!“ „Wow“, schrieb ein anderer User, „da hat Mitsubishi Motors den Wettbewerbern mal gezeigt, wo der Social-Media-Hammer hängt!“

„Für so viele Komplimente, Motivation und positives Echo können wir uns bei allen Beteiligten in der Webgemeinde nur bedanken“ sagt, Carsten Duddek, verantwortlich für das Mitsubishi Marketing. „Auch für uns war das ein tolles Erlebnis. Wir werden dranbleiben und natürlich auch zukünftig versuchen, zu den Schnellsten im Netz zu gehören!“

jens-daumen-hoch

Quelle: Mitsubishi! Schöner hätte ich es ja auch nicht schreiben können, ihr wollt noch mal etwas nachlesen und die ganze Geschichte nachverfolgen? Das Team von „Das Beste aus Social Media“ hat es hier noch einmal wunderschön zusammengefasst. Eine weitere Social Media Geschichte die ich fantastisch fand, die Reaktion von Vorwerk Deutschland auf die „Gruppen-Inhaber-Entführung“ – aber seht doch selbst: Die Cook-Key Geschichte!