Opel und die Grumpy Cat. Ein Interview mit Bat Dog! #OpelgoesGrumpy

Einige von euch haben es sicherlich mitbekommen. Bei Opel herrschte in den letzten Tagen eine Wahrheits-Offensive. Es wurde gelästert bei Twitter und Facebook was das Zeug hielt. Gegen die eigenen Produkte, gegen die eigene Kantine, gegen Mitbewerber, gegen andere Unternehmen und gegen die Fans der Marke. Ich habe mich mit einem Experten getroffen, der die Social-Media Arbeit von Opel in den letzten Tagen für mich einmal unter die Lupe genommen hat und nun beleuchten mag. Bat Dog, ein Straßenhund aus Spanien, dort auf der Straße aufgewachsen und anschließend als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Nach der Zeit in einem Auffanglager fand er ein gutes Zuhause in einer Stadt die auf der Landkarte keine große Rolle spielt. Aus Angst vor der Katzen-Mafia, sollen wir seinen Super-Helden-Namen Bat Dog verwenden. Dem Wunsch kommen wir gerne nach.

Bat Dog, vielen Dank für die Interview-Möglichkeit. Was wissen Sie über das sogenannte „Grumpy Cat Phänomen“?

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Nun, Grumpy Cat ist ja ihr Künstlername. Eigentlich heißt die Katze – Achtung nicht lachen – Tardar Sauce. Übersetzt man das mal aus dem spanischen, da komme ich nämlich gebürtig her, heißt das „Neueste Soße“ – man könnte nun also zu der Opel Grumpy Cat Geschichte auch Quatsch mit Soße sagen.

Jetzt hatten Sie Opel ja schon erwähnt, wie hat Ihnen die Social-Media Aktion mit „Grumpy Cat“ gefallen? Eine Woche lang twitterte die Katze, grummelte sich durch Facebook, beleidigte und bepöbelte die Fans der Marke und einige die auf die Tweets und Facebook-Meldungen antworteten.

Was soll eine Katze machen, die auf Grund eines mürrischen Gesichtsausdruck Bekanntheit erlangte? Nun, immerhin ist sie seit 2013 eine eigene Marke und im Internet recht beliebt. Ob sich Opel nun beliebter gemacht hat durch die Aktion bezweifel ich stark. Erst die Katze vom Lagerfeld, nun die neue Soße, was kommt als nächstes? Die weißen Tiger von Siegfried & Roy? Ich mach es kurz: Mir hat es nicht gefallen, derzeitig pöbeln mir zu viele herum in der Welt, da fände ich eine freundliche Social-Media Aktion doch viel zielführender. Wenn ich nun einen Opel-Fahrer sehe, denke ich an die grummelige Katze, sehe ich einen Opel verbinde ich das nicht gerade mit den positiven Gedanken und Opel Deutschland kann ja nur froh sein, dass das nur ein paar Leute mitbekommen haben.

Also war die „Grumpy-Cat übernimmt die Social-Media-Abteilung von Opel Aktion“ für sie kein Erfolg?

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Nein! Obwohl, eventuell für die Mitarbeiter von Opel, denn die durften ja nun ungestraft auch mal über die eigene Werkskantine lästern. Wer weiß, eventuell gibt es dort diese Woche auch Katze, nämlich dann wenn man die negativen Stimmen ausgezählt hat. Die betreuende Agentur und die Besitzerin der Katze, die gehen da sicherlich als Gewinner heraus. Alle anderen werden das übermorgen schon wieder vergessen haben. So ist das mit dem Internet. Es wird halt alles nicht so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Sie lassen ja gar kein gutes Haar an Grumpy-Cat!

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Doch, klar. Ich mag den Fellknäul, sieht aus wie Gizmo von den Gremlins nachdem er nass wurde, versprüht mehr Angst und Schrecken als die Horror-Clowns hier in der Vorstadt und könnte ohne Frage auch eine Hauptrolle bei SAW 8 oder Freddy Krüger 42 bekommen, aber zu Social Media Zwecken eine Katze nehmen? Ich weiß ja nicht. Hunde! Hunde an die Macht! Die kommen in den Kofferraum bzw. in den Fussraum. Die Katzen lassen sich doch in Transportkisten befördern von ihrem Personal. Wir sind die treuen Begleiter. Ich will hier ja nun gar die Frage stellen ob Hunde- oder Katzenbesitzer die besseren Menschen sind, aber Hunde sind definitiv die besseren Tiere.

Puh, gewagte These, die lasse ich mal unkommentiert so stehen. Haben Sie ein paar berühmte letzte Worte?

Hasta la Vista, Grumpy Cat! Schade, dass es Alf nicht mehr gibt.

Hier zum nachlesen, meiner Meinung nach die „besten“ drei Tweets der grummeligen Katze:

…und wer sich nun fragt warum das ganze? Es wird einen Kalender geben, mit der Katze und eine Ausstellung und und und…