volkswagen-arteon

Weltpremiere 2017: Der neue Volkswagen Arteon – Ein Fastback? Fließheck?

Volkswagen spricht von einem neuen „Fastback“ welches in drei Monaten seine Weltpremiere feiern soll. Volkswagen Arteon! Fastback? Nun früher hat man dazu einfach Fließheck gesagt. Der Bergriff ist etwa aus der Mode gekommen. Ein Fahrzeug, dessen Dachlinie kontinuierlich nach unten hin abfällt. Damals gab es einige Fließheck-Modelle.

Volkswagen verwendet das Hashtag #ARTEON und so könnte man mutmaßen, dass das Fahrzeug auch auf die Bezeichnung bekommt. Volkswagen Arteon! ART steht für Kunst, Design und das EON verbinde ich mit einem Fluss in Frankreich, was ja wieder zum Fließheck passen könnte. Ein fließendes Design.

Das bekannteste Fastback-Fahrzeug der Welt dürfte sicherlich der Ford Mustang sein. Aber auch das Audi 100 Coupé fällt mir direkt ein. Das ist aber auch alles eine Interpretations-Sache, denn natürlich gibt es auch Limousinen mit einem fließenden Heck und wen interessieren schon die Begrifflichkeiten? Gerade heute wo man SUVs wieder tieferlegt und ihnen Coupé-hafte Designmerkmale mit auf dem Weg gibt um die Kunden zu begeistern?

Also. Volkswagen übernimmt mit Arteon nun nicht den Kultursender ARTE und macht daraus ein reines ON-Line Format, nein der VW Arteon soll das neue Fastback werden von VW. Die Weltpremiere soll in drei Monaten stattfinden. Das passt zur aktuellen Konzernpolitik in den USA keine großen Neuigkeiten zu verkünden, ich schätze auf einen großen Aufschlag auf dem Genfer Automobil-Salon. Vorher darf man noch gespannt sein was Volkswagen auf der CES in Las Vegas und in Detroit auf der Auto Show präsentiert.

volkswagen-arteon

Eine Anmerkung habe ich übrigens noch zu Herrn Matthias Müller, der ja gerade wie die Sau durchs Dorf getrieben wird. Zugegeben, seine Äusserungen waren, wenn sie denn so gefallen sind, nicht ganz gut formuliert. Aber im Grunde hat er doch Recht. Jetzt wo die VW Kunden und Käufer den eigenen Vorteil riechen, werden sie auf einmal wach. Man sollte sich aber auch mal überlegen warum man sich damals für einen Stinke-Diesel entschieden hat. War das wirklich der Gedanke an einen sauberen Motor, an saubere Abgase? Oder war da nicht einfach nur der Aspekt: Viel Reichweite, günstiger Kraftstoff, viel Drehmoment und hohe Laufleistungen im Hinterkopf? Ich habe meinen Diesel genau deswegen gekauft: Niedriger Verbrauch, ausreichend Leitung. Die Umwelt spielte damals bei der Kaufentscheidung nicht einmal eine untergeordnete Rolle und ja, ich habe einen VW-Motor der von dem „Dieselgate“ betroffen ist. Mein Motor wurde inzwischen umgerüstet und subjektiv verbrauche ich nicht mehr oder weniger Diesel-Krafstoff als vorher und habe subjektiv auch nicht weniger Leistung.

Klar kann ich verstehen, dass sich nun einige Käufer ärgern, dass die Kunden in den USA anders behandelt werden. Die haben dort aber auch ein ganz anderes Rechtssystem und ich glaube unterm Strich sind alle die in Deutschland leben froh, dass wir ein funktionierendes System haben. Das war nun mal ein sehr persönlicher Beitrag, weil mir die Grundeinstellung gegen VW einfach tierisch auf die Nüsse geht. Ja, die haben einen Fehler gemacht, sicherlich anschließend auch noch zwei, drei weitere Fehler in der Kommunikation – aber muss man nun wirklich täglich mit der Heugabel nach neuem Mist suchen?

Nein. Volkswagen baut gute Autos, gute Motoren, gute Getriebe und ich fahre gerne zwei Fahrzeuge aus dem Stall und das gilt auch für die Konzern-Brüder und Töchter wie Audi, Seat, Skoda und Porsche. Selbst die Nutzfahrzeuge würde ich noch mit einschließen. So, genug gemeckert. Also in ein paar Monaten wissen wir was der Volkswagen Arteon ist – und ggf. bekommt er ja auch noch einen ganz anderen Namen, wer weiß das schon.

Hier ein paar Presseinformationen von Volkswagen zum VW Arteon: Das komplett neu entwickelte Fahrzeug ist oberhalb des Passat angesiedelt und soll emotionale Akzente in der oberen Mittelklasse setzten. Highlights: dreidimensional gestalteter Frontscheinwerfer, LED-Lichtelemente betonen zusätzlich die markante Gestaltung und sollen Dominanz demonstrieren. Vier Türen, hoher Nutzwert, rahmenlose Scheiben (die dann im Winter vermutlich wieder einfrieren, weil sie ja ein Stück öffnen müssen damit man die Türen öffnen kann, also immer mit Standheizung kaufen so ein Fahrzeug), große Heckklappe und großer Kofferraum. Die Markteinführung soll im Sommer 2017 erfolgen.

  1. Der Name Arteon – die Betonung liegt dabei auf der ersten Silbe – setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: „Art“ (engl. Kunst) beschreibt die stimmige Linienführung und Emotionalität des Fastbacks. Die Endung „eon“ kennzeichnet ihn, parallel zum Volkswagen-Topmodell des chinesischen Marktes „Phideon“, als Premium-Modell.

     

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.