Seat Leon Cupra Facelift: Starker Kampfstier

Gerade haben die Spanier das Facelift ihres Kompaktmodells vorgestellt, da zieht der Seat Leon Cupra natürlich nach. Das sportliche Top-Modell der Baureihe verzeichnet nicht nur eine kleine Leistungssteigerung um 10 PS, sondern ist mit seinen nun 300 Pferdestärken gleichzeitig das stärkste Serienmodell der Firmengeschichte. Und eine weitere Premiere gibt es: Der Seat Leon Cupra ist zum ersten Mal mit Allradantrieb erhältlich. Das gilt zwar nur für den Kombi Leon Cupra ST, dürfte aber auch bei Interessenten des Coupés SC und des Fünftürers Begehrlichkeiten wecken.

CUP RACING als Modell-Motto

Den Seat Leon Cupra gibt es auch weiterhin als Kombi ST, als Coupé SC oder als Fünftürer

Der Seat Leon Cupra soll, schenkt man den Worten der Spanier Glauben, eine Kombination aus Sportlichkeit, Funktionalität und Technologie darstellen. Klar, heutzutage muss es eben die eierlegende Wollmilchsau sein. Dabei kommt der Sportsgeist aber nicht zu kurz, schließlich brannte der feurige Spanier bei seiner Modelleinführung vor knapp vier Jahren eine Bestzeit in den Nürburgring. Dennoch will man, nicht erst zum Facelift, eine gute Balance zwischen Leidenschaft und Vernunft gefunden haben. Und das scheint den Spaniern tatsächlich gelungen zu sein, schließlich fand das Paket aus guter Ausstattung, überzeugender Performance und ansprechendem Preis-Leistungs-Verhältnis bislang mehr als 8.300 Käufer. Damit zählt der Seat Leon Cupra zu den Top Five im Segment.

Seat Leon Cupra: Jetzt mit 300 Turbo-PS

Macht auf der Piste eine gute Figur: Der Seat Leon Cupra mit 300 PS

Zum Facelift änderte sich nichts Grundsätzliches am Motorenkonzept, wohl aber an der Leistung. So bleibt es beim Seat Leon Cupra bei einem 2.0 TSI mit Direkteinspritzung und Turbo-Aufladung. Dafür wuchs die Leistung aber auf eindrucksvolle 300 PS an und macht aus dem kompakten Sportler das leistungsstärkste Modell der Firmengeschichte. Gleichzeitig stieg das maximale Drehmoment von 350 auf 380 Nm an und steht bereits bei 1.800 U/min bereit.

Dank der variablen Nockenwellenverstellung spricht das Aggregat spontan an, dreht aber auch gerne hoch und findet erst mit dem Drehzahlbegrenzer sein Limit. Verknüpft ist der Vierzylinder entweder mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe oder einem Sechsgang-DSG. Ganz gleich für welches Getriebe man sich entscheidet, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei begrenzten 250 km/h. Unterschiede ergeben sich hingegen beim Verbrauch: Je nach Modell liegt der Konsum zwischen 6,7 und 7,2 Litern auf 100 km. Letztere Angabe bezieht sich auf den Seat Leon Cupra ST mit DSG und 4Drive Allradantrieb – die einzige Version mit Vierradantrieb. So ausgerüstet springt der feurige Spanier in 4,9 Sekunden auf 100 km/h.

Der dreitürige Seat Leon Cupra SC markeirt den optisch dynamischsten Part des Trios

Technik-Highlights der schwächeren Brüder

Natürlich profitiert auch der Seat Leon Cupra vom Facelift der zivileren Varianten. So ziehen Voll-LED-Scheinwerfer mit größerer Reichweite ebenso ein, wie die elektrische Handbremse – sehr schade. Gut ist hingegen das bekannte 8-Zoll-Infotainment sowie die Möglichkeit, sein Smartphone während der Fahrt per Induktion zu laden. Zudem bekommt man im Cupra ein Innenraum-Farb-Ambiente geboten, das in acht Farben steuerbar ist. Zur Komfortsteigerung gesellt sich ein Stau-Assistenten. So kann man sich es auf den nun optional erhältlichen Schalensitze mit Alcantara-Bezug bequem machen, während einen der Cupra durch den nervigen Stau pilotiert.

Noch mehr Sportsgeist als bisher verstreuen die optionalen Schalensitze

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