Genf 2017: Volvo XC60 – Liebling, ich hab den XC90 geschrumpft

Er ist seit Produktionsbeginn der Renner der Schweden: Die Rede ist vom Volvo XC60. Der SUV, der in der Mittelklasse angesiedelt ist und gegen Mitbewerber vom Schlage eines Audi Q5, Mercedes-Benz GLC oder BMW X3 antritt, wurde nun in Genf vorgestellt. Die zweite Generation nimmt das kühle, aber dennoch aufsehenerregende Design seiner Brüder auf und wirkt ein wenig, wie ein kleiner Volvo XC90. Hier kommen die ersten Details des „jungen Schweden“.

Der erste Volvo XC60 war neun Jahre auf dem Markt

Der Volvo XC60 setzt auf straffere Proportionen als de XC90

Der Volvo XC60 ist der Bestseller im Programm der Schweden – daran gibt es kein Vertun. Insgesamt verkaufte sich der in der Mittelklasse angesiedelte SUV rund eine Million Mal und verbuchte im Vorjahr sogar einen neun Zulassungsrekord. Und das, obwohl das Modell bereits seit neun Jahren auf dem Markt ist. Nach dieser Zeit war die Sanduhr also wirklich bereit zum Umdrehen.

Mit dem Modelwechsel passt der Volvo XC60 nun wieder in das Familien-Design der Schweden, das der große Bruder, der Volvo XC90, einläutete. So ähnelt die Front derer, die seine großen Brüder S90, V90 und XC 90 tragen. Natürlich findet sich hier der traditionelle Kühlergrill wieder und wird von den mittlerweile typischen Hammer-Thor-Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht eingerahmt. Insgesamt ähnelt der neuen XC60 zwar seinem großen SUV-Bruder, setzt seine Proportionen aber etwas straffer in Szene. Am Heck zeigt sich ebenfalls ein gewohntes Bild: Hier trifft man auf einen kecken Dachspoiler und die bekannten, L-förmigen Rückleuchten.

Klassisches Design-Element: die L-förmigen Rückleuchten

Typisch Volvo: Die hohe Sicherheit

Bei der Sicherheit legt der Schwede gegenüber dem Vorgänger natürlich eine ordentliche Schaufel nach. Neben der, aus den größeren Brüdern bekannten Technik, zeigt der Volvo XC60 zuätzlich die „Oncoming Lane Mitigration“, die einen Zusammenstoß mit entgegenkommenden Fahrzeugen verhindern soll – und zwar serienmäßig. Zudem gibt es im Mittelklasse-SUV einen aktiven Toter-Winkel-Warner, der durch seinen aktiven Lenkeingriff zum vollwertigen Assistenten wird. Daneben ist im XC60 der „Pilot Assist“ erhältlich, der bis 130 km/h nahezu autonom fahren kann.

Dank serienmäßigem Allradantrieb kann der XC60 mehr als nur in der Stadt zu criusen

Bekanntes unter der langen Haube

Beim Blick unter die Haube warten nur wenige Überraschungen für Kenner der Marke. Die Antriebe sind aus der Volvo-Familie bekannt und vertrauen auf 2.0 Liter Hubraum, vier Zylinder und Aufladung. Zudem fahren sie immer mit Allradantrieb und einer 8-Stufen-Automatik vor. Den Einstieg in die Volvo XC60 Welt macht man mit dem D4 und 190 PS. Darüber rangiert der D5, der dank PowerPulse-Technologie 235 PS aus dem 2.0 Liter Diesel holt. Die Benziner starten mit dem Volvo XC 60 T5 und 254 PS. Durchaus dynamisch lässt es der T6 mit Turbo-Kompressor-Aufladung angehen und liefert 320 PS an alle Viere. Auf diesem Motor aufbauend bildet der T8 TwinEngine die Top-Motorisierung der Baureihe. Der Plug-In Hybrid leistet durch die Kombination des T6 mit einem E-Motor satte 407 PS und soll in 5,3 Sekunden auf 100 km/h. Sportlich, sportlich!

Gediegen-kühles Interieur

Clean, hochwertig, und unaufgeregt: Das Interieur im Volvo XC60

Überraschungen erwarten die Passagiere auch im Innenraum nicht. Hier wirkt alles edel, ansprechend verarbeitet und zurückhaltend gestaltet. Das kennt man vom XC 90 oder S90/V90. Wie bei ihnen auch, vertraut das Mittelklasse SUV auf das große Infotainment mit vertikal ausgerichtetem Touchscreen. Preislich startet der Schwede bei rund 48.000 Euro.