Genf 2017: Zehn Fakten zum Volkswagen Sedric

In Genf zeigen uns die Wolfsburger ein weiteres Konzept der Zukunftsmobilität. Der Volkswagen Sedric ist das erste Konzept, das mit markenübergreifenden Ideenträgern zusammen entwickelt wurde und sich vor allem mit der sicheren und nachhaltigen Fortbewegung auseinandersetzt. Der Stromer ist nämlich autonom unterwegs und dient als zentrales Element der Zukunftsstrategie von VW. Hier kommen zehn Fakten zum Show Car.

1. Self-Driving Car

Der Volkswagen Sedric ist ein Self-driving Car. Für alle, die jetzt unweigerlich an Atze Schröder und sein Stück „Cedric, die Mama geht jetzt nach Hause“, denken müssen: Um diesen „Cedric“ geht es hier nicht. Aber die Mama kann ruhig nach Hause gehen – der Volkswagen Sedric bringt sie sicher dort hin. Und zwar auf Knopfdruck. Einmal betätigt, fährt der Stromer selbstständig vor und ist sofort verfügbar.

Einen fahren lassen: Der Volkswagen Sedric chauffiert seine Passagiere zuvorkommend

2. Die Streategie

Der Volkswagen Sedric ist ein zentrales Element der Zukunftsstrategie. Zwar bildeen das Design, die Entwicklung, die Produktion und der Vertrieb bislang die stützenden Pfeiler, doch werden sie nun durch smarte Mobilitätslösungen unterstützt. So zumindest sieht es das Zukunftsprogram – die „Transform 2025“ – vor. Damit unterzieht sich VW einem Strategiewandel, von einem der besten Autobauer hin zum führenden Anbieter für nachhaltige Mobilität. Ein wichtiges Fundament für das Wachstum von morgen, heißt es seitens der Wolfsburger.

3. Das Erlebnis

Der Volkswagen Sedric will die individuelle Mobilität für jedermann erlebbar machen. Dafür braucht es natürlich ein intuitiv verständliches Bedienkonzept – und das bietet die Studie. Ein einfacher Knopfdruck genügt und schon kommt der Stromer vorgefahren. Dabei wird die Ankunftszeit über einen farbigen Ring rings um den Button angezeigt – ganz einfach.

4. Teilen oder für sich haben?

Nur einen Klick entfernt – Der Sedric gehorcht auf Tastendruck

Das Konzept, das sich hinter dem Volkswagen Secdric verbirgt, steht auf zwei Beinen. Nummer eins fußt auf dem Ansatz eines autonomen Shared Mobility Fahrzeugs, das als Teil des VW Konzerns den Dienstleister mimt. Nummer zwei wäre ein Owned Mobility Fahrzeug. Hier hätte man seinen eigenen Sedric für sich, der immer zur Seite steht und Aufgaben selbstständig erledigt. Darunter fällt beispielsweise das Fahren der Kinder zur Schule oder die selbstständige Parkplatzsuche. Natürlich alles per Knopfdruck, Sprachbefehl oder via Smartphone.

5. Ziel – die Reduzierung aufs Wesentliche

Mit dem Volkswagen Sedric soll man entspannen. Dafür ist er konsequent reduziert gestaltet und gefällt mit einer einfachen Bedienung sowie einem intuitiven Umgang. Das Concept Car ist sogar so zuvorkommend, dass es seinen Nutzer erkennt und die Türen weit öffnet.

Weit aufschwingende Pforten erleichtern den Einstieg

6. Das neue Türenkonzept

Die neue Türgestaltung entfernt sich – genauso wie das Gesamtkonzept – vom Auto, wie wir es kennen. So erinnern die Pforten mehr an das Betreten eines Kaufhauses und fahren nach links und rechts auf. Das erleichtert den Einstieg, besonders mit schweren Taschen und Koffern, die überall im geräumigen Innenraum Platz finden.

7. Die Kommunikation im Volkswagen Sedric

Eingaben in das Infotainment erfolgen ganz einfach über Sprachbefehle. Ziele, aktuelle Verkehrsinfo und vieles mehr werden einfach diktiert. Jedoch nicht so, wie man es bislang gewohnt ist – abgehackt und irgendwie künstlich – sondern so, wie man mit einer natürlichen Person sprechen würde. Unterwegs dient die Windschutzscheibe dabei als großer OLED-Bildschirm für die Kommunikations- und Entertainmentzentrale. So kann man einfach seine Augen schließen und sich zurücklehnen.

8. Das Design

Freundlich und sympathisch soll er wirken, der Volkswagen Sedric. Zudem bietet er kräftige Flanken sowie stabile Dachsäulen und schafft dadurch den Eindruck von Solidität und Sicherheit. Die zweiteilig schwenkenden Türen reichen bis ins Dach und erzeugen dadurch noch mehr Raum. Platz schafft die Architektur des Unterbaus: Der E-Motor sitzt auf Höhe der Hinterräder, während die Nebenaggregate in den knappen Überhängen untergebracht sind. Gedacht ist der Wolfsburger sowohl für ein städtisches Ambiente, wie auch für den suburbanen Raum.

9. Willkommen Zuhause

Kein Fahrer, kein Lenkrad, keine Pedale, kein Cockpit! Der Volkswagen Sedric soll ein neues Lebensgefühl und Freiheit mit sich bringen. So entzieht man sich dem Stress des Selbstfahrens. Dafür wurde das Fahrzeug als komfortable Lounge auf Rädern konzipiert und bietet eine bequeme Doppel-Couch im hinteren Bereich. Ausgelegt ist er zudem als 2+2-Sitzer.

Im wohnlichen Innenraum kann man es sich bequem machen

10. Der Saubermann

Feinstaub-Diskussion und Smog in Innenstädten: Damit die Passagiere des Volkswagen Sedric nicht darunter leiden müssen, gibt es einen besonderen Clou im Interieur des Stromers. Vor der Heckscheibe befinden sich luftreinigende Pflanzen, die den üppig dimensionierten Bambuskohle-Luftfilter unterstützen sollen. Wer sich also in Zukunft für einen Sedric entscheidet, sollt für die reine Innenraum-Luft auch einen grünen Daumen mitbringen.