Wer heute Alkohol trinkt, wird morgen jammern! Ford weiß bescheid!

Der Automobil-Hersteller Ford hat eine Studie in Auftrag gegeben. Soweit nichts ungewöhnliches, auch nicht, dass es sich um das Thema Alkohol am Steuer handelt, denn das Problem besteht leider. Immer noch viel zu häufig sitzen alkoholisierte oder restalkoholisierte Autofahrer hinterm Lenkrad. Die Experten haben errechnet, dass der 14. Dezember, also der Tag an dem der neue Star Wars Film in die deutschen Kinos kommt, den Höhepunkt der sogenannten Vorweihnachtszeit darstellt. Statistisch sei es der Tag, an dem sich viele Menschen wünschen, auf das berühmt berüchtigte “letzte Getränk” am Vorabend (also am 13.12) verzichtet zu haben. Wer kennt es nicht, wenn das “letzte Glas” schlecht war?

Doch wie findet man so etwas heraus? Social Media Profile wurden gescannt, auf der Suche nach den meisten Beiträgen zum Thema “Kater” – die männliche Katze ist damit übrigens nicht gemeint.

Dem Anschein nach muss der 13.12. ein typischer Tag für Weihnachtsfeiern oder für einen Weihnachtsmarktbesuch sein, denn einen Tag später, also am 14.12. jammern überdurchschnittlich viele Social-Media Benutzer über den “Kater”. Das übrigens in den Ländern Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien. Auch die Franzosen jammern. Doch warum macht Ford so etwas? Einfach mal auf die Risiken hinweisen, denn es gibt nicht nur den “Saufabend” sondern auch den “Morgen danach”. Wer betrunken oder restbetrunken Auto fährt gefährdet nicht nur seinen Führerschein, sondern Menschenleben.

Es lässt sich nicht genau abschätzen, wann man am nächsten Morgen wieder völlig nüchtern ist. Es dauert aber länger als viele Leute denken. Es ist eine Tatsache, dass schon geringe Mengen an Alkohol oder Drogen das Risiko eines Unfalls erhöhen. Es droht schlimmstenfalls nicht nur der Verlust der Fahrerlaubnis, sondern es können auch Personen ernsthaft zu Schaden kommen

, sagte Charli Brunning, Sprecher von Brake, der nationalen Verkehrssicherheitsorganisation Großbritanniens.

Dank der konsequenten Verkehrserziehung in den vergangenen Jahrzehnten ist das Fahren unmittelbar nach Alkoholkonsum ein soziales ‚No-Go‘. Leider gilt das oftmals nicht für diejenigen, die sich erst am nächsten Morgen wieder hinters Steuer setzen

, sagte Ford „Driving Skills for Life“ Manager, Jim Graham.

Also, wenn ihr heute trinkt, dann überlegt ob ihr euch morgen schon wieder hinter das Steuer setzen solltet, denkt an euch, an die anderen Verkehrsteilnehmer und vor allem an die Kinder. Gerade die können die Geschwindigkeiten noch sehr schlecht abschätzen und wenn die nun morgens in der Dämmerung auf dem Schulweg sind und auf einen Fahrer treffen der nicht nur übermüdet sondern auch noch restalkoholisiert ist, dann möchte ich mir nicht ausmalen was da passieren kann. Dont Drink & Drive – auch nicht mit Restalkohol am nächsten Tag. Danke!

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