CES 2018: Bosch räumt den Innenraum auf!

Bosch will den Innenraum aufräumen, denn eines ist klar: Bereits seit Jahren verdrängen Touchscreens, Schrifterkennung und Gestensteuerung die früher üblichen mechanischen Tasten und Regler im Auto. Die einen mögen das (so wie ich), die anderen mögen es nicht. Aber oft geht der Ersatz der klassischen Bedienelemte auch zu Lasten der Verkehrssicherheit. Bosch ist der Auffassung, dass das Bedienen von Navigation, Bordmenü und Radio den Fahrer ablenkt. Aus dem Grund präsentiert der Erstausrüster auf der CES 2018 seine smarte Cockpit-Technik, mit welcher sich die Autofahrer wieder auf das Wesentliche, also aufs Fahren, konzentrieren sollen.

“Wir räumen im Cockpit auf. Je komplexer die Technik in modernen Fahrzeugen, umso einfacher und intuitiver muss die Bedienung sein!” sagt Dr. Steffen Berns, Vorsitzender des Bereichsvorstands von Bosch Car Multimedia.

Auch bei Bosch steht das Thema KI im Vordergrund. Die Künstliche Intelligenz hilft dabei, das Human-Machine-Interface (HMI) zur mitdenkenden Kommandozentrale zu machen.

“Erste Funktionen mit Künstlicher Intelligenz geben dem HMI wertvolle Informationen über Fahrer, Fahrzeug und Umwelt. Anzeigen und Bedienung werden damit auf jede Fahrsituation abgestimmt”, ergänzt Berns. Ein Wissen, das Bosch auch für die Entwicklung des automatisierten Fahrens nutzt. Zentraler Baustein ist auch hier ein HMI, mit dem Menschen und Fahrzeuge optimal zusammenspielen und für Bosch ist klar:

“Wir räumen im Cockpit auf. Je komplexer die Technik in modernen Fahrzeugen, umso einfacher und intuitiver muss die Bedienung sein.”

90 Prozent aller Sinneseindrücke nehmen Menschen, so vermeldet es Bosch,über ihre Augen wahr. Das bedeutet, dass der Fahrer wichtige Informationen zum richtigen Zeitpunkt direkt im Blick haben muss. Das übernehmen digitale Anzeigen im Cockpit. Diese können bereits heute mehr als Geschwindigkeit, Motordrehzahl und Reichweite anzeigen.

Intelligente und mitlernende Algorithmen sollen in der Zukunft die Inhalte und priorisieren. Wird es auf der Straße z.B. glatt, erhält der Fahrer sofort eine Warnmeldung direkt in sein Blickfeld. Weniger wichtige Informationen wie der Radiosender werden auf ein anderes Display verschoben. Das hilft dabei, dass der Fahrer sich aufs Verkehrsgeschehen konzentrieren kann – weniger Ablenkung durch die richtigen Anzeigen zur richtigen Zeit. Klingt doch ganz gut, oder?

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