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Meine Top 3: Die Autos des Jahres 2014!

Viele Blogger glauben, daß man den Blog so einrichten müsse, dass er möglichst viel Ertrag abwerfe. Das ist ein falscher Glaube. Man muß den Blog so einrichten, daß er die Menschen beglückt, der Ertrag kommt dann von ganz allein. Frei nach Paul Ernst! Ich habe mit diesem Blog hier vor einigen Jahren angefangen um zu schreiben, um mein Wissen (und mein Nichtwissen) zu teilen, um ein Mehrwert zu bieten. Leser, die bei Google nach etwas suchen, sollten hier fündig werden.

Das konnten Fotos sein, Geschichten, technische Informationen oder halt auch Videos. In den letzten Jahren hat sich mein Blog verändert. Leider zum negativen. Es wurde weniger gebloggt. Ich gestehe: Ich habe versucht zu schreiben wie ein Automobil-Journalist. (und es ist mir nur selten geglückt) Doch bin ich das? Ich habe einen Presseausweis, doch macht mich das zum Journalisten? Nein, ich bin ein selbstbestimmender Publizist. Diese Bezeichnung habe ich bei Karsten Lohmeyer aufgeschnappt, er schreibt unter anderem für LousyPennies.de und ist ein echt guter Typ. Er ist aber nicht nur ein Blogger, er ist auch ein Journalist. Aber einer, der modern denkt und mit der Zeit geht, denn wir wissen ja alle: Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

Die Zeit rennt aber aktuell auch wieder, oder? Zum Jahresabschluss – und ja – dieser Beitrag wird der letzte Beitrag im Jahr 2014 hier auf rad-ab.com sein – gibt es noch einmal die Top 3 Autos des Jahres. Jedoch nicht nur meine, nein nein, ich habe auch mal so geschaut was die Kolleginnen und Kollegen so treiben.

Meine Top 3 ist relativ einfach gestrickt: Auf dem dritten Platz befindet sich das Mercedes-Benz C-Klasse T-Modell. Hätte ich das nötige Kleingeld, dann stände der hier definitiv vor der Tür. Den finde ich ganz subjektiv gesehen richtig gut und würde auch zu dem familiären Umfeld passen.

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Da würde der BMW M3, den ich auf dem zweiten Platz gesetzt habe nicht wirklich passen, denn der bietet etwas weniger Platz, dafür hat er aber ganz andere Qualitäten.

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Noch weniger zum Geldbeutel und noch weniger zur Familie passt mein Auto des Jahres 2014. Das ist der Mercedes-Benz AMG GTS. Ein Fahrzeug, welches (mal wieder) keine Liebe auf den ersten Blick war. Ich musste erst damit fahren, es erleben, es genießen und ja – es war automobile Liebe auf den ersten Kick! Schmetterlinge im Bauch, das kann der GTS auch!

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Nun habe ich mir mal die anderen Listen angesehen: Sportlich zur Sache geht es z.B. beim Mario von Berg, er setzte z.B. den Nissan 370Z Roadster auf den ersten Platz und das kann ich ebenfalls gut nachvollziehen. Ein gutes Fahrzeug, wirklich gut. In seiner Liste findet man aber auch zwei Überraschungen.

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Das mit der Sportlichkeit zieht sich übrigens durch, denn bei Matthias Luft z.B. verfolgt ein Skoda Octavia RS das Audi S5 Coupé und bei Nicole Y. Männl fuhr sich das Jaguar F-Type Coupé auf den ersten Platz. Den Jaguar findet man in einer nachgeschärften Version übrigens auch bei Tom Schwede, der führt da auch seine Liste an.

Lustig: Der neu VW Polo GTI schaffte es bei Nicole auf den dritten Platz. Der neue Polo GTI hat mich überrascht, der neue 1.8 Liter Benziner steht ihm ausgesprochen gut.

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Richtig sportlich geht es bei Jan Gleitsmann zur Sache, dort findet man den McLaren 650S Spider auf dem ersten Platz. Ein tolles Gefährt, mit einem tollen Klang und überzeugenden Performance-Werten.

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Bei Mikhail Bievetskiy´s Top-Fahrzeug kann ich nicht mitreden, er setzte den Ferrari 458 Speciale auf die Top-Position.

Total bodenständig zeigt sich Thomas Majczrak, er setzte den VW Passat auf den ersten Platz. Das Vertreterauto schlechthin ist aber auch wahrlich gut geworden.

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Auf dem zweiten Platz findet man bei Thomas den Skoda Octavia. Würde ich so auch sehen, wobei ich meinem besten Freund vermutlich zum Octavia raten würde, denn da bekommt er “mehr fürs Geld”.

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Allerdings sieht Dr. Friedbert Weizenecker den VW Passat auch ganz weit vorne, bei ihm folgt allerdings der BMW i8 vor einem Renault Twingo und da bin ich durchaus auf eine Begründung gespannt.

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Bei den Jungs und Mädels von Autophorie gibt es gleich mehrere Listen, darunter z.B. das BMW M4 Coupé, den Subaru WRX STI, den Ford Fiesta ST oder aber auch und nun haltet euch fest – den Mitsubishi Outlander PHEV. Ein wahrlich gutes Fahrzeug.

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Elektrisch geht es auch bei Thomas Gigold zur Sache, er setzte den BMW i8 auf den ersten Platz und aus Ermangelung an anderen Testmöglichkeiten fuhren wohl auch zwei weitere Münchener auf die weiteren Plätze.

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Des Sellmeijer ist ein Begriff? Einer von GTspirit und in seiner Liste kommt ein Ford Fiesta ST, ein VW Passat und ein Audi S1 vor, in welcher Reihenfolge? Das seht ihr auf seiner Seite…

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…doch was seht ihr im Jahr 2015 auf meiner Seite? Hier auf rad-ab.com wird wieder gebloggt. So wie früher. Frei von der Leber weg. Allerdings muss ich – damit der Traffic nicht komplett einbricht – natürlich auch aktuelle Fahrzeuge mit aufnehmen. Das heißt es werden hier auch im kommenden Jahr News zu Fahrzeugen zu finden sein. Denn die schönsten Geschichten bringen nichts, wenn sie nicht gelesen werden. Euch kann ich es schon verraten, ich werde mich im Jahr 2015 verändern. Nicht optisch (hoffentlich), auch nicht thematisch, aber vom Stil her. Dafür wird es auch (wieder) eine neue Seite geben. Andere werden dafür etwas ruhen, andere werden davon partizipieren und bei einigen Projekten werde ich mich etwas rar machen. Drückt mir die Daumen. Euch wünsche ich eine gesegnete Weihnachtszeit, wenig Stress und einen guten Rutsch in das Jahr 2015. Wir lesen uns dann im kommenden Jahr wieder.


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Noch 6 Jahre bis 2020: Elektromobilität lohnt sich nicht!

Noch 6 Jahre bis 2020: Elektromobilität lohnt sich nicht. Nicht für Privatkunden. Nicht für diejenigen die nur zwei grüne Daumen haben. Warum ich darauf komme? Ich habe einmal kurz nachgerechnet:

“Die Mercedes-Benz Bank bietet die B-Klasse Electric Drive für Privatkunden ab 399 Euro/Monat an, bei einem Kaufpreis von 39.151,00 Euro mit einer Laufzeit von 36 Monaten, einer Gesamtlaufleistung von 30.000 Kilometern und einer Leasingsonderzahlung von 8.473,31 Euro.” Quelle: MBPassion.de

Autsch! Ich werfe also 8.500 Euro in einen Topf, fahre dann drei Jahre lang monatlich 833 km und zahle dafür mindestens 399 Euro im Monat. 833 km im Monat? Das sind weniger als 27 km pro Tag. Unter uns? Wer soll das bezahlen? Wie viele grüne Daumen müssen denn einem dann wachsen? Wer ist seinem Geld denn so böse? Klar, ist ein “günstiges Angebot”, wer mehr bezahlt darf auch mehr fahren.

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Das gilt natürlich auch für den VW e-Golf. Auch den kann man leasen, ich hab mal versucht den Preis ungefähr auf 39.000 Euro zu konfigurieren und dann zahlt man bei gleicher Anzahlung nur 330 Euro im Monat.

Nehmen wir mal an, ihr hättet einen Strompreis von 0,288 Euro pro Abrechnungseinheit, dann würden bei genau 30.000 km ca. 1097 Euro Stromkosten entstanden sein. Da ist also das Einsparpotenzial versteckt. Rechnen wir das nun einmal runter kommen wir auf 3,65 Euro auf 100 km (zzgl. Abnutzung). Mit einem günstigen Benziner / Diesel sind wir bei 6-10 Euro auf 100 km, doch diese konventionellen Fahrzeuge kann man auch viel günstiger erwerben. Wenn jetzt noch die Steuerfreie Zeit für Elektrofahrzeuge gesenkt werden soll, obwohl man im Jahre 2020 ja sooo viele Elektrofahrzeuge auf der Straße sehen will, dann weiß ich nicht, warum ich mir so ein Elektromobil in die Garage stellen soll. Der Ladepreis ist übrigens geschönt, denn wer an mobilen Stromzapfsäulen nachtankt kann irgendwas zwischen kostenlos und 16 Euro pro 100 km “verbrauchen” – je nach Tarif und Strompreis.

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Ich mag die Elektromobilität. Mag ich wirklich, allerdings falle ich nicht in das eingeschränkte Kunden-Raster, denn meine geforderte Mindestreichweite pro Tag wird nicht abgedeckt (aktuell). Meine Liebste könnte sich auch heute schon rein elektrisch fortbewegen und würde mit ausreichend Restreichweite Abends wieder in die Garage rollen. Lautlos. Allerdings käme sie mit den durchschnittlichen 27 km pro Tag nicht aus, die man mit dem Leasingvertrag fahren dürfte. Sie braucht das doppelte und würde somit dann auch wieder im Monat eine höhere Belastung haben. Wie man es rechnet, selbst wenn man es sich schön rechnet, kein Controller dieser Welt kann mir derzeitig die Elektromobilät für Privatpersonen schön rechnen.

Was muss also passieren? Die Steuerfreiheit muss weiterhin gewährleistet sein, die Inspektionskosten müssen weiterhin so günstig bleiben, das gilt auch für die Strompreise und dann muss der Akku-Preis sinken, denn nur so können die Automobilhersteller die Fahrzeuge auch günstiger anbieten.

Wer sich – Stand heute – übrigens ein Elektrofahrzeug kauft, weil er damit die Umwelt ja “ach so schützt”, der irrt gewaltig. Alleine bei der Produktion ist so ein Elektrofahrzeug schon ein CO2-Verschmutzer. Wer die Umwelt so richtig schützen möchte, der muss also auch weiterhin mit dem Fahrrad fahren (ohne Akku und Elektroantrieb) oder zu Fuß gehen. Fliegen, Bahn oder Bus fahren ist auch keine Alternative. Ich rechne im kommenden Jahr noch mal nach, eventuell hat sich bis dahin ja schon etwas getan.


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Tipps und Tricks um gut mit dem Auto durch den Winter zu kommen!

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Heute sprechen wir über das Autofahren im Herbst und Winter, denn gerade bei den winterlichen Straßenverhältnissen sollte man unbedingt ein paar Punkte beachten um nicht nur gut von A nach B zu gelangen, sondern auch um sich dabei noch gut zu fühlen. In den nachfolgenden 10 Punkten möchte ich euch ein paar Tipps und Tricks an die Hand geben, wie ihr gut und sicher durch den Winter kommt.

Prolog: Hier bei uns in Deutschland aber auch in vielen europäischen Nachbarländern gibt es bei winterlichen Straßenverhältnissen die Pflicht, mit „geeigneter Bereifung“ zu fahren. Wer sich dieser Pflicht entzieht kann teilweise mit hohen Bußgeldern bestraft werdenund riskiert bei einem Unfall den Verlust des Versicherungsschutzes . Davon mal ab, es macht im Winter auch einfach mehr Sinn das Fahrzeug auf Winterreifen zu stellen, denn schon allein die Gummi-Mischung von Winterreifen ist wesentlich besser an die niedrigen Temperaturen angepasst, als die von Sommerreifen. Sobald die Temperaturen unter 10°C fallen, sind Winterreifen besser auf die Straßenverhältnisse abgestimmt. Winterreifen wie z.B. der neue Michelin Alpin 5 überzeugen aber nicht nur auf Schnee und Eis, sondern zeigen zudem sehr gute Fahreigenschaften auf nassen und trockenen Straßen. Die Faustregel besagt, dass man von Oktober bis Ostern die Winterbereifung aufziehen sollte.

Wo wir gerade beim Thema Reifen sind, man sollte die Reifen überprüfen! Wie alt sind die Reifen? Das kann man z.B. anhand der DOT-Nummer erkennen, passt der Luftdruck, wieviel Profil ist noch vorhanden? Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe für Reifen liegt bei 1,6 mm – unter uns? Ich würde bereits deutlich früher die Reifen austauschen, denn schließlich sind die Reifen unsere einzige Verbindungsstelle zwischen dem Fahrzeug und der Fahrbahn. Die Reifen sorgen nicht nur für den Vortrieb, sondern auch für die Kurvenhaftung und sind auch für die Verzögerung zuständig. Man kann meiner Meinung nach an allem sparen, aber nicht an den Bremsen und an der Bereifung.

Seit dem 1. November 2014 müssen alle neu zugelassenen Pkw und Wohnmobile serienmäßig mit einem Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) ausgestattet sein. Das gilt auch für die Winterfelgen / Winterreifen. Wie gesagt, jetzt nur für die Neufahrzeuge. Den Luftdruck zu kontrollieren macht dennoch Sinn, gerade wenn man diesen z.B. wegen einer höheren Beladung für den Winterurlaub erhöhen muss.

So, hier sind meine 10 subjektiven Tipps und Tricks wie man gut durch den Herbst und Winter kommt:

10: Scheiben reinigen! Dazu gehört auch das Wischwascher der Scheibenreinigungsanlage mit Frostschutz zu befüllen. Nur wer gut sehen kann, kann auch vorrauschauend fahren. Die Scheiben sollte man also auch von Innen reinigen, denn schmutzige Scheiben beschlagen schneller.

09: Scheinwerfer reinigen! Gerade im Winter muss man das häufiger machen. Mehr Licht = mehr Sicherheit, denn schließlich will man ja nicht nur gut sehen sondern auch gut gesehen werden, aus dem Grund natürlich nicht nur an die Scheinwerfer, sondern auch an die Rückleuchten denken.

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08: Das Fahrzeug winterfest machen. Dazu gehört der Flüssigkeitscheck (Öl, Frostschutz, etc.) und natürlich auch der prüfende Blick auf die Leistungsfähigkeit der Batterie. “Sind die Wischerblätter schon verschlissen, dann sieht der Fahrer im Herbst beschissen. Es sich im Winter auch schnell rächt, sind die Winterreifen auch noch schlecht.“  – Meine sind noch gut:

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07: Augen auf! Gerade im Herbst kommt es oft zu Wildunfällen. In besonders gefährlichen Gebieten werden Schilder aufgestellt, diese stehen nicht zum Spaß dort, sondern weisen Gefahrenstellen aus und man sollte hier besonders aufmerksam unterwegs sein. Bei einem plötzlichen Wildwechsel: Lenkrad festhalten, bremsen und kollidieren, bevor man sein eigenes oder gar das Leben anderer Menschen noch bei einem möglicherweise riskanten Ausweichmanöver riskiert.

06: Angepasste Geschwindigkeit: Die Haftreibungsgrenzen von Schnee und Eis sind nun mal anders, auch mit Top-Winterreifen eines Premiumherstellers. Daher muss man viel langsamer fahren als im Sommer und auch den Abstand vergrößern. Die anderen Verkehrsteilnehmer muss man natürlich auch im Blick haben. Während das Fahren auf frischem Schnee noch relativ einfach ist, wird es auf polierten Eisflächen schnell zum Wagnis, denn dort hat man kaum noch eine Kontrolle über das Fahrzeug.

05: Das Bordmaterial muss stimmen: Enteiser, Scheibenenteiser, Eiskratzer, Handfeger, Handschuhe, Decke oder Schlafsack, Scheibenreiniger, kleine Schneeschaufel, Handtuch, Taschenlampe und ggf. Ersatzschuhe würde ich empfehlen. Dazu natürlich das obligatorische Warndreieck, den Verbandskasten und die Rettungswarnwesten, auch wenn ihr die hoffentlich nicht benötigt.

04: Keine Gucklöcher sondern die ganze Glasscheiben freimachen. Jeder bemängelt die fehlende Rundumsicht bei neuen Fahrzeugen, kratzt im Winter aber nur ein Seeschlitz frei. Das geht so nicht, sämtliche Fensterscheiben müssen freigekratzt werden, auch die Außenspiegel. Das Warmlaufenlassen des Wagens ist in Deutschland übrigens verboten und auch gar nicht so gut für den Motor, daher empfiehlt es sich – wenn man z.B. morgens die Kinder wegbringen muss, zunächst das Fahrzeug freizukratzen, dann die Kinder zu holen und zügig loszufahren. Ideal sind Abdeckungen oder Halbgaragen.

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03: Üben! Der Winter kommt ja jedes Jahr so plötzlich, oder? Dennoch kann man üben. Fahrt auf einem zugeschneiten Parkplatz und schaut wie euer Fahrzeug in welchen Situationen reagiert. Ich empfehle auch sehr die Fahrsicherheitskurse, dort wird das Basis-Wissen durchaus noch einmal aufgefrischt.

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02: Geht zum Augenarzt! Häh? Was ist denn das nun für ein blöder Tipp? Der ist gar nicht mal so blöde, wie man annehmen könnte, denn während die Reifen die Schnittstelle sind zwischen Fahrzeug und Fahrbahn, sind unsere Augen unser einziges Messinstrument um in die Zukunft zu sehen. Gerade im Herbst haben wir oft die tiefstehende Sonne und die damit verbundenen Spiegelungen auf der Straße, im Winter sind es entweder die Schneefälle, die Schneedecken oder die Dunkelheit die uns Sorgen bereiten. Nur wer gut sehen kann, der kann auch Gefahren kommen sehen. Ich selbst war erst vor 2 Wochen beim Optiker und trage nun eine neue Brille.

01: Fahrt vorsichtig. Lasst z.B. bei überfrorener Nässe – also bei Glatteis – das Auto stehen, sofern es euch möglich ist. Fahrt angepasst und checkt die Technik.


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Den neuen Audi RS3 Sportback braucht kein Mensch!

Kein Mensch braucht einen Audi RS 3 Sportback. Kein Mensch braucht einen Audi A3 mit 367 PS und einem maximalen Drehmoment von 465 Nm. Kein Mensch braucht einen 2,5 Liter 5-Zylinder Motor, der durch einen Turbolader zwangsbeatmet wird. Kein Mensch muss innerhalb von 4,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen und eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h erleben. Kein Mensch braucht das, aber es gibt Menschen – die wollen das und genau für diese Menschen hat Audi ein großes Herz.

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Man was hatte ich für eine Angst. Ich habe wahrlich gedacht, dass Audi das mit dem Downsizing durchzieht und das der neue Audi RS3 nun auch so ein 2.0 Liter Turbo Motörchen unter die Haube bekommt wie z.B. beim A45 AMG von Mercedes-Benz. Nichts gegen den A45 AMG, ich liebe den Motor. Der fährt sich agil, der klingt auch richtig gut, das was AMG da aus dem 2.0 Liter Aggregat rausgekitzelt hat ist allererste Sahne, aber es ist kein Fünfzylinder. Sprechen wir über die Liter-Leistung hat Mercedes-AMG noch die Nase vorn, dennoch hat Audi von den Leistungsdaten bei allen Werten etwas draufgelegt. Wie beim Metzger an der Fleischtheke: “Darf RS noch etwas mehr sein?”

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Der ist Kult! Der Fünfzylinder! Der darf nicht verschwinden. Bereits seit den 80er Jahren und man mag mir nachsagen, dass ich nicht mit der Zeit gehe, aber der Klang ist einfach fantastisch und im neuen Audi RS3 kommt er nun, wie oben schon skizziert, mit der Extraportion Leistung.

Der überarbeitete 2.5 TFSI ist derzeitig der stärkste Serienmotor im MQB. Geschaltet wird über die 7-Gang S tronic, die noch etwas schneller reagieren soll als der Vorgänger. Der Antrieb erfolgt über alle 4 Räder. Quattro halt. 25 mm tiefergelegt präsentiert sich die Karosserie, das Fahrwerk wurde überarbeitet und optional gibt es Karbon-Keramik-Bremsscheiben hinter den 19″ Alu-Felgen die sich im Radkasten drehen.

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Im NEFZ‑Zyklus (HUST, HUST, HUST) verbraucht der neue Audi RS3 Sportback nur 8,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer. Okay! Jetzt am Samstag wird “Wetten, dass…?!?” eingestellt, aber sollen wir mal so unter uns wetten, dass man bei einer sportlich ambitionierten Fahrweise diesen Wert verdoppeln kann? Ich würde aber auch darauf wetten, dass ich diesen Wert erreichen kann, auch wenn dabei der Fahrspaß vermutlich auf der Strecke bleibt.

Was der neue Audi RS3 kostet? Das verrät Audi noch nicht, ich weiß ehrlich gesagt auch nicht wo er präsentiert wird. Eventuell in Ingolstadt, eventuell in Detroit aber spätestens in Genf, da wird er stehen, da bin ich mir ziemlich sicher.

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Ich bin kein Mensch, denn ich habe das dringende Bedürfnis nun einen Audi RS3 zu fahren. Den Audi A3 mag ich, aktuell würde ich den 184 PS starken Diesel bevorzugen, ggf. auch den Audi A3 e-tron, aber so ein RS3. Übermenschlich, oder? Ich würde sogar den Begriff “Sexy” verwenden wollen. Das Catalunyarot? Teuflisch. Wo kann ich noch mal meine Seele verkaufen?

Fotos: © Audi 2014