• Ausfahrt.TV
  • Facebook
  • Twitter
  • Instagram
  • YouTube
  • RSS-Feed
rad-ab.com

Author Archives: Jens Stratmann

Nissan Note 2013: Technik-Highlight #01

16. Juni 2013 21:08 / 1 Kommentar / Jens Stratmann
nissan-note-2013-rückfahrkamera-selbstreinigend

In ein paar Wochen fahre ich den neuen Nissan Note und ich bin wirklich gespannt auf das Fahrzeug. Der Vorgänger war ja schon so ein Raumwunder und ich habe mich bis dato bewusst zurückgehalten wenn es um das neue Modell geht, schließlich wollte ich unvoreingenommen an die Sache gehen. Nachfolgendes technisches Highlight muss ich euch aber jetzt schon zeigen. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Bei JEDEM Fahrzeug mit einer Rückfahrkamera habe ich mich irgendwann gefragt: “Warum reinigt sich das Ding nicht selbst?” – Nissan macht´s möglich:

nissan-note-2013-rückfahrkamera-selbstreinigend

“Von zentraler Bedeutung für den reibungslosen Betrieb der neuen Sicherheitssysteme vom Nissan Note ist ein kleines Bauteil: eine direkt unter der Heckklappe angebrachte Weitwinkelkamera, die dank ihrer konvexen Linse einen Bereich von 180 Grad erfasst. Die Besonderheit: Die Kamera verfügt über eine automatische Selbstreinigung, um bei allen Witterungsbedingungen eine zuverlässige Funktion sicherzustellen. Denn aufgrund ihres großen Bildwinkels hat die Kameralinse eine spezielle Fischaugenform, ist dadurch aber auch Schmutz, Staub und Wasser in besonderem Maße ausgesetzt. Daher wird die Linse permanent überwacht, um mögliche Beeinträchtigungen der Funktion zu erkennen; auch die Frontscheibenwischer liefern wichtige Informationen darüber, ob eine Reinigung der Linse notwendig ist. Das System kann zudem erkennen, um welche Art von Verschmutzung es sich handelt, und entsprechend reagieren: Staub wird per Druckluft von der Linse gepustet, stärkere Verschmutzungen werden mit Wasser beseitigt, anschließend wird das Objektiv mit Luft getrocknet. Darüber hinaus haben Tests ergeben, dass es bei Regen am sinnvollsten ist, die Kameralinse mit einem kleinen, aber beständigen Wasserstrom feucht zu halten. Dadurch wird vermieden, dass einzelne größere Regentropfen die Funktionsweise der Kamera beeinträchtigen. Das Reinigungssystem verbraucht lediglich kleinste Wassermengen, die aus dem Behälter für das normale Scheibenwischwasser entnommen werden.”

Quelle: Pressemitteilung Nissan 2013 – Fotos: © Nissan 2013

Der neue Nissan Note läuft ab Sommer im britischen Nissan Werk in Sunderland vom Band und soll im Herbst 2013 auf den deutschen Markt kommen. Ich hoffe das nun viele weitere Hersteller die selbstreinigende Rückfahrkamera adaptieren. Wie das System funktioniert schaue ich mir dann in ein paar Wochen an…

Erstellt in: Auto-Blog, Auto-News, Nissan / Getaggt mit: Nissan Note, Nissan Note 2013, Nissan Note Rückfahrkamera, Rückfahrkamera reinigen, selbstreinigende Rückfahrkamera

Angesehen: VW Cross Caddy 2013

16. Juni 2013 14:35 / 1 Kommentar / Jens Stratmann
vw-cross-caddy-2013

Es ist ja mehr oder weniger ein offenes Geheimnis: 2015 wird ein neuer VW Caddy bzw. ein Facelift auf den Markt kommen. Bis dahin verwöhnt man die Zielgruppe halt mit Sondereditionen oder gar Sondermodellen. Bei Volkswagen hat man Erfahrung damit “normale” Fahrzeuge einem Cross-Look zu geben und damit dann zusätzlich ein paar Euro zu verdienen. Warum eigentlich nicht, vor allem wenn man nicht nur Offroad spielt, sondern dank optionalen Allradantrieb sogar einen Mehrwert bietet?

vw-cross-caddy-2013

Eine Haldex-Kupplung sorgt im VW Cross Caddy 4MOTION für den Vortrieb wenn die großen Motoren verbaut sind. Ja, den Cross Caddy gibt es auch mit der Basismotorisierung. Zu einem Preis ab ca. 22.300 Euro gibt es den Cross Caddy. Dafür bekommt man die schwarzen Radläufe, die geänderten Seitenschweller, die Ansätze an Front und Heck und natürlich die 17″ Alufelgen. Machen wir es kurz: Für einen Aufpreis von ca. 3500 Euro bekommt man hier ein Offroad-Styling Paket! Zu Preisen ab 29.000 Euro dann halt auch mit der Haldex-Kupplung (also Allrad) und entsprechenden Antrieb. Wer es günstiger haben möchte muss zum Transporter greifen, den gibt es auch in der Cross-Caddy Variante zu einem Preis von unter 19.000 Euro.

vw-cross-caddy-2013-innenraum

Dabei ist der VW Caddy für mich eher der Familientransporter als das typische Nutzfahrzeug auch wenn es inzwischen schöne Werkstattausbauten für den Volkswagen Caddy gibt! Schön finde ich die neuen Farben, den Cross Caddy gibt es z.B. in Viper-Grün, in dem hier gezeigten Rot oder halt in sämtlichen anderen Caddy-Farben.

vw-cross-caddy-2013-heck

Unter der Motorhaube gibt es immer noch keine Motorabdeckung um das Problem mit der schwer schließenden Heckklappe hat man sich auch noch nicht gekümmert aber die Schiebefenster sollen inzwischen dicht sein und keine Probleme mehr verursachen. Geschmäcker sind verschieden, dass ist bekannt. Aber Geschmäcker ändern sich auch. Hätte ich vor 5 Jahren vermutlich noch über einen Cross-Caddy geschmunzelt kann ich heute gut und gerne nachvollziehen wenn man sich für so ein Modell entscheidet.

vw-cross-caddy-2013-motorraum

Erstellt in: Auto-Blog, Caddy Langzeittest, Volkswagen / Getaggt mit: Volkswagen Caddy Allrad, VW Caddy, VW Caddy 4MOTION, VW Caddy Allrad, VW Caddy Cross, VW Cross Caddy

Audi 100 e-tron – Schon damals gab es Elektrofahrzeuge von Audi & Siemens!

16. Juni 2013 11:27 / Hinterlassen sie einen Kommentar / Jens Stratmann
audi-100-etron-01

Auf den ersten Blick zeige ich euch gleich einen ganz normalen Audi 100! Schauen wir allerdings auf das Leergewicht von 1870 kg merken wir schnell: Hier stimmt etwas nicht, denn damit wiegt der Audi 100 fast 600 kg mehr als ein herkömmliches Modell. Grund: Eine 570 kg schwere 228 Volt Blei / Gel-Batterie. Mit einer Kapazität von 70 Ah bzw 16kW schafft das Fahrzeug eine Reichweite von 50-70 km.

audi-100-etron-01

Für den Antrieb ist ein Elektromotor verantwortlich, mit einer Nennleistung von 18 kW und einer Höchstleistung von 32 kW sorgt er für eine Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h und verbraucht dabei ca. 25 kWh / 100 km.

audi-100-etron-02

Interessant: Ein Verbrennungsmotor gibt es trotzdem noch, denn die verbaute Standheizung läuft mit Benzin. Ein 5 Liter Tank sorgt für ausreichend warme Momente. Apropos Moment, mit einem maximalen Drehmoment von 100 Nm zieht der Synchronmotor der für den Vortrieb verantwortlich ist natürlich keinen Hering vom Teller, aber immerhin können Anstiege von bis zu 28% angefahren werden. Die Ladezeit betrug damals ca. 16 Stunden bei völlig entleerten Batterien.

audi-100-etron-03

Was lernen wir daraus? Gewicht, Reichweite und Ladezeit! Das waren schon damals die Probleme bei der Elektromobilität. Viel günstiger sind die Akkus immer noch nicht geworden, die Reichweite übersteigt auch noch nicht die Erwartungen nur die Ladezeit, die konnte etwas minimiert werden. Audi geht den Weg mit Range-Extender! Egal ob Audi A1 e-tron oder Audi A3 e-tron – die Zukunft bleibt also spannend! Ob wir in der Zukunft auch einen Audi A6 e-tron sehen werden? Wir werden es erleben oder halt nicht!

Erstellt in: Auto-News / Getaggt mit: Audi 100 e-tron, Audi 100 Elektro, Audi 100 etron, Audi 100 Siemens, Audi A1 e-tron, Audi A3 e-Tron

Werksbesichtigung: Ford Köln-Niehl – inkl. Fotos von der Hochzeit

15. Juni 2013 17:41 / 2 Kommentare / Jens Stratmann
werksführung-ford-koeln-niehl-werksbesichtigung-fotos-2013-01

Keine Angst, ich werde kein Hochzeitsfotograf doch gestern habe ich ca. 10 Hochzeiten live mitbekommen und eine auch mal kurz fotografiert. Ford hat eingeladen, nicht nur mich sondern auch weitere Blogger, zu zwei Tagen ohne Forderungen aber mit viel Hingabe. Mir hat es viel Freude bereitet hinter die Kulissen zu blicken:

Seit dem Jahr 1930 ist in Köln-Niehl der Stammsitz von Ford Deutschland und seit 1998 ebenfalls der Sitz der Ford-of-Europe-Verwaltung. Von Köln-Niehl werden also insgesamt 51 Märkte betreut – doch was wird überhaupt dort gebaut? Welches Fahrzeug läuft vom Band und wie funktioniert das?

werksführung-ford-koeln-niehl-werksbesichtigung-fotos-2013-01 werksführung-ford-koeln-niehl-werksbesichtigung-fotos-2013-02 werksführung-ford-koeln-niehl-werksbesichtigung-fotos-2013-03

Wer noch nie an einer Werksführung teilgenommen hat, der kann sich nicht vorstellen wie viele große Maschinen, wie viele Roboter und natürlich auch wie viele Menschen an der Fertigstellung von einem Fahrzeug mitarbeiten. Im Ford-Werk in Köln-Niehl (übrigens wunderschön direkt am Rhein gelegen) laufen pro Stunde ca. 80 neue Fahrzeuge vom Band. Was für Fahrzeuge? Der neue Ford Fiesta, inkl. dem Ford Fiesta ST und auch den Fahrzeugen für England. Egal ob Links- oder Rechtslenker, egal ob sportlich oder gar mit geschlossenen Heckscheiben (Fahrzeuge für die englische Post) – sämtliche Fahrzeuge durchlaufen das gleiche Band und geheiratet wird dann auch!

werksführung-ford-koeln-niehl-werksbesichtigung-fotos-2013-06werksführung-ford-koeln-niehl-werksbesichtigung-fotos-2013-04werksführung-ford-koeln-niehl-werksbesichtigung-fotos-2013-05

Bis zu 80 Hochzeiten pro Stunde! Hochzeit? So nennt man den Moment wenn die Karosserie mit der Bodengruppe (auf dem dann schon der Motor montiert ist) vereint werden. Ein romantischer Begriff für einen Arbeitsschritt von vielen im Werk. Neben der Ford Fiesta-Fertigung gibt es in Köln-Niehl auch die Motoren-, Getriebe- sowie die Schmiede- und Gussteile-Produktion und ganz nebenbei auch noch die Classic-Garage. Ford Deutschland hat selber ja kein Museum, aber eine kleine Sammlung von klassischen Fahrzeugen aus Serie und Rennsport. Ich hatte es im Audi Tradition Beitrag bereits geschrieben: Tradition verpflichtet – keine Zukunft ohne eigene Historie.

werksführung-ford-koeln-niehl-werksbesichtigung-fotos-2013-08

Mit einer Fotoerlaubnis ging es durchs Werk! Leider haben wir “nur” an drei Punkten gehalten, ich hätte euch gerne noch viel mehr gezeigt. Die Pressen waren durchaus interessant, genauso wie die Schweißroboter und nun plaudere ich kein Ford-Geheimnis aus (denn das ist in allen Werken so die ich bis dato gesehen habe): Es gibt Spitznamen! Diverse Bauteile haben auch bei Ford Spitznamen und Abkürzungen werden einfach “englisch” ausgesprochen. Wie die Kölner allerdings diese Elektro-Bus hier nennen weiß ich nicht, ich habe es mal das Riesen-Papamobil getauft:

werksführung-ford-koeln-niehl-werksbesichtigung-fotos-2013-09

Was in anderen Werken übrigens auch super funktioniert ist im “Problemfall” das Rufen eines Vorgesetzten. Der Mitarbeiter zieht an einer Leine oder betätigt einen Knopf und eine bestimmte Melodie ertönt, der Vorgesetzte erkennt anhand der Melodie den “Ort des Geschehens” und kann sich direkt dorthin begeben, dabei muss er nicht erst über Los gehen und darf auch keine 4000 Mark einziehen.

werksführung-ford-koeln-niehl-werksbesichtigung-fotos-2013-04

Kein Zonk versteckt sich hinter Tor 3, denn da muss der Besucher zunächst durch. Hinter Tor 3 ist der Besuchereingang und anschließend beginnt nach einer kurzen Einführung die Rundfahrt. Fotografieren ist normalerweise strengstens verboten, wir hatten gestern eine Erlaubnis und ich freue mich somit euch ein paar Eindrücke aus dem Werk zu zeigen.

werksführung-ford-koeln-niehl-werksbesichtigung-fotos-2013-07

Eindrucksvoll und eigentlich auch unbeschreiblich, daher empfehle ich jedem der in der Nähe von Köln wohnt einfach mal an so einer Führung teilzunehmen. Das Ford-Werk erreicht man ganz einfach über die Autobahn A1: Ausfahrt Köln-Niehl/Merkenich/Fühlingen, Henry-Ford-Straße – Tor 3! Direkt vor dem Werkstor befindet sich auf der rechten Seite ein Besucher-Parkplatz! Anmeldungen zur Werkführung nimmt unser Besucherdienst gerne entgegen unter der Rufnummer 0221-9019991 entgegen. Die Hotline ist Mo. bis Fr. von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr besetzt.

Kommen wir zu den anderen Beiträgen: Ich bin kurz den neuen Ford Fiesta ST gefahren, saß im Ford F150 Limited und hab natürlich auch meinen Blick durch die Sammlung der Classic-Garage schweifen lassen!

Erstellt in: Auto-Blog, Auto-News, Ford / Getaggt mit: Behind the Scenes Ford, Besichtigung Ford, Blick hinter die Kulissen Ford, Ford Köln Werksbesichtigung, Ford Köln Werksführung, Ford Werksbesichtigung, Ford Werksführung, Fotos Ford Köln-Niehl, Fotos Werk Köln-Niehl

Angetestet: Ford F150 3.5 EcoBoost V6 – der Ego-Booster!

15. Juni 2013 17:40 / Hinterlassen sie einen Kommentar / Jens Stratmann
ford-f150-2013-limited-vs-ford-fiesta-st-2013

Was für ein Auto! Anstatt EcoBoost hätte das Fahrzeug auch das Prädikat EgoBoost verdient. Nicht wegen dem 3,5-Liter-EcoBoost-V6 mit 370 PS, der durchaus einen guten Job erledigt, nein wegen der unfassbaren Größe. Es wundert mich nach der kurzen Probefahrt nicht mehr, dass ich bei diversen USA-Trips zahlreiche Ford F150 gesehen habe. Platz, Platz und nochmal Platz. Der Ford F 150 bietet im Innenraum mehr Getränkehalterungen als eine fünfköpfige Familie nutzen kann.

ford-f150-front

Was ist das für ein Typ?

Er ist ein Kerl! Ein ganzer Mann! Ja, verdammt! So ein Ford F150 ist verdammt männlich, maskulin, groß und sogar artig. Er lässt sich fahren wie ein PKW und das obwohl der F150 ein Nutzfahrzeug durch und durch ist.

ford-f-150-tacho-instrumente-limited-2013

Kann ich mich darin sehen lassen?

Übersehen wird man mit diesem Gefährt nicht, der neue Kühlergrill sorgt sogar auf der Autobahn für Überholprestige, auch wenn wir mit dem Ford F150 nicht über 160 km/h schnell unterwegs waren. Geschaltet wurde im Ford F150 Limited über eine 6-Gang Automatik und die Kraft der 370 PS starken Doppelkabine gingen optional über alle 4 Räder auf die Straße.

ford-f150-ecoboost-2013-limited

Ist er praktisch und familientauglich?

Er ist zu groß für die Stadt, bietet dank der offenen Ladefläche über keinen geschlossenen Gepäckraum und das einsteigen mit Kindern kann schon zu einem Problem werden. Da helfen dann die automatisch ausklappenden Trittbretter auch nicht, auch wenn diese einen recht imposanten Eindruck hinterlassen.

ford-f150-limited-2013-kaufen-deutschland-importeur

Höhepunkt?

Das Gefühl! Es ist ein grandioses Gefühl in so einem Fahrzeug. Begründet vermutlich auch auf Grund der Tatsache, dass man so ein Gefährt, hier in Deutschland, nicht an jeder Straßenecke sieht. Die Außenspiegel sind wie das Fahrzeug: Riesig! Die Ablageflächen: Riesig! Die Ladefläche: Riesig! Das ganze Fahrzeug: Riesig! Riesig sind auch die Einstellmöglichkeiten: Lenkrad, Gurt, Sitz und Pedale, alles lässt sich elektrisch einstellen.

ford-f150-innenraum-2013-limited

Selbst das Display vom Infotainmentsystem ist riesig:

ford-f150-infotainmentsystem-rückfahrkamera

Tiefpunkt?

Da wird es sicherlich einige geben, doch in der Kürze der Zeit habe ich keinen Punkt gefunden der mich auf dem ersten Blick stört.

ford-f150-scheinwerfer-us-limited-2013

Kann ich ihn mir leisten?

Ca. 55.000 US $ würde mein F 150 kosten, dafür hätte ich dann aber auch schon so Highlights wie das Schiebedach, das sich öffnende Heckfenster, die Klimaanlage und natürlich auch den Tempomat inklusive. Blattfedern, ein Endrohr vor dem hinteren rechten Rad, ja das sind alles Dinge die ich mir durchaus gerne leisten würde.

ford-f150-limited-2013-auspuffanlage-blattfedern-reserverad

Fazit?

Es war ein toller Ausflug in die US-Welt von Ford. Eine Welt in der alles etwas größer und leistungsstärker ist. Dank Importeuren wird sich sicherlich auch der ein oder andere F-150 Limited nach Deutschland schaffen und das ist auch gut so. In den Radkästen drehen sich übrigens 22″ Alu-Felgen und die sehen, mit Verlaub, in den Radkästen nun nicht gerade “riesig” aus.

ford-f150-heck-2013-limited

Ein ungleiches Duell? Ford F150 vs. Ford Fiesta ST, wie sich der ST bei der ersten Probefahrt geschlagen hat, das könnt ihr hier nachlesen: Ford Fiesta ST 2013

ford-f150-2013-limited-vs-ford-fiesta-st-2013

 

Erstellt in: Angetestet, Ford / Getaggt mit: 2013 Ford F150, Ford F150, Ford F150 2013, Ford F150 Deutschland, Ford F150 Ecoboost, Ford F150 Importeur, Ford F150 Limited

Angetestet: Ford Fiesta ST 2013

15. Juni 2013 17:38 / 2 Kommentare / Jens Stratmann
ford-fiesta-st-2013-endrohre-auspuffanlage

Das der aktuelle Ford Fiesta ein Selbstläufer ist dürfte klar sein, dass von dem sportlichen Ford Fiesta ST seit März 2013 allerdings schon 3000 Stück bestellt wurden hat mich wirklich gewundert. Der kleine Flitzer beschleunigt von 0 auf 100 in 6,9 Sekunden, schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h und soll im Verbrauch sparsamer geworden sein.

Ich bin den neuen Ford Fiesta ST heute einmal kurz gefahren, zu kurz für einen Fahrbericht, aber einen ersten Eindruck konnte ich schon gewinnen. Kommen wir nun also zu den typischen “Angetestet”-Fragen:


ford-fiesta-st-2013-front


 

Was ist das für ein Typ?

Ein kleines Kraftpaket! Der 1,6 Liter Ecoboost-Benzinmotor hat 182 PS unter der Haube und sorgt mit einem Drehmoment von 240 Nm (kurzzeitig 290 Nm dank Overboost). Die Werte klingen gut, oder? Besser klingt der kombinierte Verbrauchswert von 5,9 Litern den man bestimmt erreichen kann, aber vermutlich nicht erreichen will. Das in Lava-Rot lackierte Testfahrzeug war mit einem 6-Gang Getriebe ausgestattet. Kurze und vor allem knackige Schaltwege machen die richtige Gangwahl zum Vergnügen.

ford-fiesta-st-2013-tacho-innenraum

Kann ich mich darin sehen lassen?

Für einen Kleinwagen bietet er einige optische Highlights ohne den Proll-Faktor zu überreizen. Große Lüftungsöffnungen vorne, Heckspoiler, Seitenschweller, doppelte Auspuffanlage und rote Bremssättel hinter den formschönen 7,5 x 17″ Alufelgen. Die Front erinnert mich etwas an einen Aston-Martin, was in dem Fall natürlich als Kompliment gemeint ist.

ford-fiesta-st-2013-endrohre-auspuffanlage

Ist er praktisch und familientauglich?

Zwei Türen und eine hohe Ladekante sprechen gegen die Familientauglichkeit. Der Kofferraum ist allerdings gar nicht so klein. Mit einem Volumen von 281 Litern schluckt er vermutlich 3 kleine Reisetaschen oder halt den typischen Einkauf. Ein Kinderwagen dürfte dort allerdings fehl am Platze sein.

ford-fiesta-st-2013-kofferraum-volumen

Höhepunkt?

Die beheizten Recaro-Sitze! Herrlich! Ich saß schon in reinrassigen Sportfahrzeugen deutlich schlechter und vor allem nicht so hochwertig. Damit der Fahrer einen kühlen Kopf behält gibt es eine Klimaanlage und weil Rennfahrer viel trinken müssen gibt es ausreichend Becherhalter und Ablagen. Das Fahrzeug hängt verdammt gut am Gas, bringt die Leistung ohne Probleme auf die Vorderachse.

ford-fiesta-st-2013-recaro-sportsitze

Tiefpunkt?

Das Display vom Infotainmentsystem, in der Größe ist es meiner Meinung nach einfach nicht mehr zeitgemäß. Gegen Aufpreis gibt es da aber wohl Abhilfe. Die Tatsache, dass es keine Gurthöhenverstellung gibt muss ich auch noch kurz erwähnen.

ford-fiesta-st-2013-lenkrad-schaltknauf-innenraum

Kann ich Ihn mir leisten?

Los geht es bei ca. 20.000 Euro, das Testfahrzeug hatte einen Preis von 23.370 €. Dafür gab es dann aber auch schon das Lederpaket, die beheizbare Frontscheibe (absolute Kaufempfehlung!), den Tempomat und das Keyless-Go System! Unter der Motorhaube versteckt sich natürlich auch ein dezenter Hinweis auf die leistungstechnische Überlegenheit.

ford-fiesta-st-2013-motorraum-abdeckung

Fazit?

ST = Spaßiger Tag! Der Ford Fiesta ST ist ein kleiner Kurvenräuber, schiebt selten über die Vorderachse, bringt die Leistung gut auf die Straße und bereitet wirklich Fahrfreude. Sein Revier sind die Serpentinen, sein Klang (trotz Sound-Composer im Innenraum) allerdings nicht mörderisch. Im Innenraum stört mich die Bedienung vom Infotainmentsystem, das ist für mich persönlich einfach zu überfrachtet, weniger ist da mehr.

ford-fiesta-st-2013-heckspoiler-stoßstange

 

Erstellt in: Angetestet, Ford / Getaggt mit: Fiesta ST 2013, Ford Fiesta ST, Ford Fiesta ST Fotos, Ford Fiesta ST Kofferraum, Ford Fiesta ST Test

Tradition: Classic-Garage im Werk von Ford in Köln-Niehl (Fotos)

15. Juni 2013 17:37 / Hinterlassen sie einen Kommentar / Jens Stratmann
ford-classic-garage-koeln-niehl-fotos-2013-ford

Ihr könnt euch sicherlich an den Ford Sierra Cosworth erinnern. Das Flügeltier mit dem Turbolader! Letztes Jahr fuhr ich mit diesem wunderschönen Relikt zu Schloss Dyck. Gestern gab es ein Wiedersehen in der Classic-Garage von Ford und auch diese weiteren Impressionen habe ich für euch mitgebracht. Ohne viele Worte, einfach ein paar Eindrücke:

ford-classic-garage-koeln-niehl-fotos-2013-ford

Hinten stehen die Ford Racing Fahrzeuge, vorne Youngtimer und Oldtimer. Ich muss nicht erwähnen, dass mein Herz gerade für solche Fahrzeuge wie dem Ford Taunus oder dem hier gezeigten 17 M schlägt? Ich mag dieses amerikanische Design und ja, ich mag auch den Geruch von alten Fahrzeugen – komischer Fetisch? Ich würde sagen: Voll Normal!

ford-classic-garage-koeln-niehl-fotos-2013-ford17m-ford-granada-kombi

Entdeckt? Auf dem Foto ist auch noch ein Ford Granada Kombi! Das waren die Fahrzeuge die in meiner Jugend die Ortschaft geprägt haben, später kamen dann die Ford Escort Modelle (gerne auch als Cabrio) dazu:

ford-classic-garage-koeln-niehl-fotos-2013-ford-escort

Das ist übrigens ein Ford Escort MK2 Turbo! Der fuhr so damals in der Deutschen Rennsportmeisterschaft mit und hatte einen 2.0 Liter Motor mit 300 PS unter der Haube, viel mehr Leistung musste man früher nicht haben!

Ein Fahrzeug was man nicht unbedingt “haben muss” – ein Ford Ka Pickup mit 14″ Borbet T-Felgen (Lochkreis 4/108 übrigens) in einer sehr auffälligen Lackierung. Die richtigen Concept-Fahrzeuge von Ford (hier z.B. der Ford VISOS) stehen übrigens ein paar Hallen weiter, doch da gab es bis dato noch keine Möglichkeit mal hinter die Kulissen zu blicken.

ford-classic-garage-koeln-niehl-fotos-2013-ford-ka-pickup-borbet-t-felgen

Den Ford Puma gab es auch als Rennversion. Im Puma Cup (einem Markenpokal von 99-02) fuhren die Teilnehmer mit einem 1,7 Liter Motor mit 145 PS und 160 Nm um die Rennstrecken. Beim 24 Stunden Rennen gab es 195 PS und einen 100 Liter Tank!

ford-classic-garage-koeln-niehl-fotos-2013-ford-puma

…doch so richtig bekannt sind diese flotten Flitzer hier:

ford-classic-garage-koeln-niehl-fotos-2013-ford-rennwagen-ford-racing

Oben schon erwähnt, gestern gab es also ein Wiedersehen mit dem Ford Sierra Cosworth. Den würde ich immer noch sofort mitnehmen und im Alltag bewegen…

ford-classic-garage-koeln-niehl-fotos-2013-ford-sierra-cosworth

…diesen Ford Taunus hingegen würde ich dann schon etwas schützen! Schaut euch mal den Zustand an:

ford-classic-garage-koeln-niehl-fotos-2013-ford-taunus

Der ist nun genau 40 Jahre alt! Der 2.0 Liter V6 unter der Haube sorgte für einen tollen Sound, 90 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von etwas über 160 km/h. Die Knudsen-Nase ist unverwechselbar und in den Jahren 1970 bis 1982 liefen über 2,6 Millionen Fahrzeuge vom Band. Wann habt ihr den letzten gesehen? Viel zu lange her! Leider!

Erstellt in: Auto-Blog, Auto-News, Concept Studien, Ford, Oldtimer / Youngtimer, Schönes Altmetall / Getaggt mit: Classic Garage Ford, Ford 17M, Ford Classic, Ford Escort MK2, Ford Escort Turbo, Ford Granada, Ford Ka Pickup, Ford Puma, Ford Sierra Cosworth, Ford Taunus, Puma Cup

Artikelnavigation

1 2 3 … 171 Weiter »
Werbung:

Ausfahrt.TV
Werbung:

frisch gebloggt:

  • Nissan Note 2013: Technik-Highlight #01
  • Angesehen: VW Cross Caddy 2013
  • Audi 100 e-tron – Schon damals gab es Elektrofahrzeuge von Audi & Siemens!
  • Werksbesichtigung: Ford Köln-Niehl – inkl. Fotos von der Hochzeit
  • Angetestet: Ford F150 3.5 EcoBoost V6 – der Ego-Booster!
  • Angetestet: Ford Fiesta ST 2013
  • Tradition: Classic-Garage im Werk von Ford in Köln-Niehl (Fotos)
  • Skoda Octavia RS – Der Preis ist heiß!
  • Classic Review: Audi Ur-quattro – Audi quattro – Der UR-Audi!
  • Die neue Mercedes-Benz S-Klasse rollt vom Band in Sindelfingen!
  • Die ersten CGI Fotos vom neuen Opel Insignia 2013
  • Nissan 370Z Nismo Fahrbericht – Test – Video – das volle Programm!
  • Opel Treffen Oschersleben Highlights 2013 #05: Der Opel Adam von Melanie Schulz
  • Mercedes-Benz AMG & ROTWILD = R.X45 AMG Mountainbike
  • Zu Gast im Audi R18 e-tron quattro – Sitzprobe! Wo ist die nächste Rennstrecke?
  • Opel Treffen Oschersleben 2013 Highlights #03: Astra G Tuning
  • Der etwas andere Fahrbericht: Honda CR-V 2013
  • Mercedes-Benz SLS AMG Electric Drive auf Rekordjagd!
  • Opel Treffen Oschersleben 2013 Highlights #02: “Mein Commodore”
  • Bilster Berg – die Teststrecke in Ostwestfalen!
  • Werbung: Mobil1 – Wir sind Ihnen so nah, dass es persönlich wird!
  • Opel Treffen Oschersleben 2013 Hightlights #01: Der 20″ Opel Corsa B
  • Königlicher Empfang bei Opel: Oranje Cascada
  • BMW dealt nun auch mit Apps: Connected Drive 2013
  • News vom Audi A1 e-tron – 2013
  • Recht gehabt! Der neue Skoda Octavia RS 2013…
  • Zukunftsmusik: Ampeln die mit Autos kommunizieren – Audi zeigt es in Berlin!
  • Fahrbericht Audi R8 etron – der Wagen von Iron Man bzw. Tony Stark
  • Opel Treffen Oschersleben 2013 – Meine persönliche Zeitreise!
  • Mit dem Opel Commodore B GS zu IKEA!

Rubriken

  • Angetestet
  • Fahrberichte
  • Auto-News
  • Concept Studien
  • Auto-Blog

auch lesenswert:

  • News aus Genf 2013
  • USA-Roadtrip
  • Leserfragen
  • Technik
  • Oldtimer / Youngtimer
  • Interviews

Beiträge über

  • Alfa Romeo
  • Artega
  • Aston Martin
  • Audi
  • Bentley
  • BMW
  • Cadillac
  • Chevrolet
  • Citroen
  • Dacia
  • Ferrari
  • Fiat
  • Ford
  • Honda
  • Hyundai
  • Infiniti
  • Isuzu
  • Jaguar
  • Kia
  • Lada
  • Lamborghini
  • Lancia
  • Land Rover
  • Lexus
  • Maserati
  • Mazda
  • Mercedes
  • Mini
  • Mitsubishi
  • Nissan
  • Opel
  • Peugeot
  • Porsche
  • Range Rover
  • Renault
  • Seat
  • Skoda
  • Smart
  • Subaru
  • Suzuki
  • Toyota
  • Volkswagen
  • Volvo

Seiten

  • Datenschutz
  • Impressum
  • Kontaktformular

Button ab?

Ebuzzing - Top Blog - Automobil Ebuzzing - Top Blog - High-tech

Werbung:

Blog Top Liste - by TopBlogs.de
© Copyright 2013 - rad-ab.com
Infinity Theme by DesignCoral / WordPress