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Fahrbericht / Test: 2015 Audi RS3 Sportback – 367 PS im Kompaktwagen!

Fünf Zylinder, Turbo und Quattroantrieb – ich kann es nicht oft genug sagen: Danke Audi! Denn in einem RS3 hätte ich nun keine 2.0 Liter Luftpumpe gewollt, obwohl Mercedes-AMG ja mit den 45er AMG Motoren bewiesen hat, dass man damit auch Fahrspaß hinterm Frontscheibenglas verspüren kann. Mit der Mercedes-AMG A 45 A-Klasse müssten wir das Modell wohl auch vergleichen, in dem Fall hat Audi nun Leistungstechnisch die Nase vorn, hat mehr Hubraum aber genauso viel Drehmoment. Am Ende entscheidet hier aber wohl eher der Geschmack und darüber sollten wir bekanntlich nicht streiten. Ich hab mal behauptet, dass den Audi RS3 kein Mensch braucht. Stimmt: Brauchen tut man den wirklich nicht – aber wollen!

Was bei Mercedes die Marke AMG ist, ist bei Audi die Quattro GmbH in Neckarulm. Der letzte Audi RS3 kam vor knapp 4 Jahren auf den Markt, Zeit für ein Facelift mit etwas mehr Leistung.

Der Vorgänger wurde knapp 5300 mal gefertigt und verfügte über 340 PS, der Nachfolger freut sich über 367 Pferdestärken. Nun darf ich mich glücklich schätzen, denn ich bin bereits einen Audi RS3 aus dem Jahre 2012 gefahren, kann somit leichte Vergleiche zum Vorgängermodell ziehen. Was beim normalen Audi A3 schon geklappt hat ist die Gewichtsreduzierung, so bringt der RS3 nun leer 1595 Kilogramm auf die Waage. 55 Kilo eingespart, wer mal eine Trockner geschleppt hat, der weiß warum man die Fahrdynamik nicht mit dem zusätzlichen Gewicht belasten sollte.

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Der Audi RS3 liegt gegenüber dem normalen A3 ca. 25 Millimeter tiefer, an der Front gibt es riesige Lufteinlässe, breit ausgestellte Kotflügel und am Heck gibt es nehmen den aerodynamischen Veränderungen noch eine zweiflutige Auspuffanlage. Optional kann man sich hier auch eine Sportauspuffanlage verbauen lassen, die dann noch etwas kerniger klingen soll.

Der 2.5 Liter Benziner ist ein Traum. Der Reihen-Fünfer wird durch einen Turbo zwangsbeatmet und der Klang spricht quasi Bände. Sonor! So klingt er und bei den Schaltvorgangen gibt es eine Zwischengasfunktion die den Klang noch einmal verstärkt und mir die Haare aufstellt.

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Im besten Fall liegen 465 Nm an der Kurbelwelle an, die Kraftübertragung erfolgt immer – und nun werde ich einige Tränen fließen sehen – über ein 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe. Das sorgt aber für sportliche Fahrwerte, innerhalb von 4,3 Sekunden schießt der Audi RS3 innerhalb von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit liegt solange bei 250 km/h, bis man diese optional (für 1.500 Euro) auf 280 km/h anheben lässt.

Zum Thema Verbrauch kann ich nichts sagen, NEFZ sagt 8,3-8,1 (je nach Bereifung) – JENS sagt JAJA! Wobei, auf dem Rückweg – knapp 70 km konnte ich einen Verbrauch von 7,5 Liter schaffen und das liegt auch daran, dass im Audi RS3 keine Downsizing-Luftpumpe sitzt. Tritt man den Audi RS3 allerdings, dann ist er kein Kostverächter. Ein Feinschmecker ist er auch noch, er gibt sich nicht mit der günstigen Plörre zufrieden, da muss es schon das gute Super Plus sein.

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Das Fahrverhalten? Perfekt! Das Einlenkverhalten ist vorbildlich, die Lenkkraftunterstützung der elektrischen Servolenkung mir persönlich etwas zu leicht, aber man kann präzise einlenken und bekommt auch eine gute Rückmeldung. Der quattro-Allradantrieb ist ebenfalls elektronisch geregelt. Innerhalb von Millisekunden kann die Kraft auf die Hinterachse geleitet werden. Profis werden sich freuen, damit soll man auf Schnee und Eis auch driften können, vor allem wenn man das ESP in den Sport-Modus versetzt bzw. es per Tastendruck komplett deaktiviert. Auf der Strecke habe ich es nicht geschafft. Im normalen Modus, hat der Audi RS3 keine Traktionschwierigkeiten, genau so muss das sein. Wer schnell unterwegs ist, der muss auch schon mal etwas stärker bremsen. Bei Audi vertraut man daher auf die verbesserte Bremsanlage und optional gibt es auch noch eine Kohlefaser-Keramik-Bremsanlage, die kostet dann allerdings 4.500 Euro.

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Dank dem optionalen elektronisch einstellbaren Fahrwerk bleibt der Audi RS3 aber ein alltagstaugliches Fahrzeug und ich würde dem Audi RS3 sogar unterstellen, dass man ihn durchaus auch auf längeren Strecken bewegen kann. Das konnte ich heute natürlich nicht austesten, dafür war die Zeit zu kurz und die Straßen in Italien viel zu schlecht.

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Aber kurz und knapp: Der Audi RS3 gefällt mir. Der Preis von (Basis) 52.700 Euro hingegen nicht, aber das steht ja auf einem ganz anderen Blatt Papier. Ich verstehe übrigens auch nicht, warum ein Infotainmentsystem – so wie das MMI – mit ein paar Extras (DAB, Soundsystem etc. knapp 3.000 Euro kosten darf. Aber in der Preisklasse spielt das wohl eher eine untergeordnete Rolle, genau wie der Verbrauch oder die Versicherungsklassen. RS3 steht für einen richtig schönen Audi A3, Alltagstauglich mit viel Fahrspaß und kann denn Leistung Sünde sein?

Techno Classica Highlights 2015: Mercedes-Benz 300 SL – der Flügeltürer!

Na? Interessiert jemand den Punktestand im Auto Trumpf Duell gegen Moritz Nolte? Vermutlich nicht, es steht 2:2 und so könnte es von mir aus auch bleiben, denn beim Thema Automobil muss es doch gar keinen Gewinner geben, schließlich geht es doch um die zweitschönste Nebensache der Welt. Im letzten Match musste sich der Kadett C von Moritz gegen meinen VW Golf I GTI geschlagen geben. Nun gibt es also das letzte Spiel mit den Fahrzeugen der Techno Classica und mit welchem Modell trete ich wohl an?

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Natürlich! Mit einem Mercedes-Benz W 198! W-Was? W 198! Das ist nicht nur mein Kennwort für alle Webseiten (kleiner Scherz), das ist die Bezeichnung vom Mercedes-Benz 300 SL, dem Flügeltürer, dem Sportwagen, dem Traum meiner schlaflosen Nächte und vermutlich eines der Fahrzeuge welches ich am häufigsten auf der Techno Classica gesehen habe (neben dem Porsche 911). Der Mercedes-Benz 300 SL (das 300 steht übrigens für den 3.0 Liter Motor) wurde von 1954 bis 1957 als Coupé mit Flügeltüren gebaut und genau so ein Fahrzeug wollte ich immer mal fahren. Der Traum ging bereits in Erfüllung, im Rahmen einer Fahrveranstaltung konnte ich mich davon überzeugen, dass Trommelbremsen an der Vorder- sowie an der Hinterachse nicht gerade förderlich sind für gute Verzögerungswerte.DSC00992

Ansonsten habe ich den 300 SL geschont. Die 240 Pferde mussten damals nicht einmal ansatzweise zeigen was sie können (je nach Übersetzung sind Tempo 220-260 km/h möglich). Innerhalb von 10 Sekunden ging es in den 50er Jahren bereits von 0 auf 100 km/h. Der Motor? Ein Reihen-Sechser, einen 6er im Lotto bräuchte man heute allerdings auch wenn man sich so ein Fahrzeug in die Garage stellen möchte. Fly on the Wings of Love! Der Flügeltürer und ich, eine automobile Liebe die wohl nie enden wird.

Tja, mit was schicke ich den Mercedes-Benz 300 SL denn in das Duell gegen Moritz? Ich versuche es mit der maximalen Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h, eventuell kann ich mir damit ja den letzten Trumpf sichern? Damit endet das Spiel, doch die Techno Classica bietet natürlich noch viel mehr, freut euch daher am Sonntag auf eine Bildergalerie und auf weitere Fotos von der vermutlich schönsten Old- und Youngtimer Messe in Deutschland und wer von uns beiden nun gewonnen hat? Das lest ihr beim Moritz!

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Techno Classica 2015 Highlights: Der VW Golf 1 GTI!

Gewinner! Ich bin ein Gewinner! Okay, nach zwei Niederlagen musste das aber nun auch mal sein. Ihr seid Quereinsteiger? Ich spiele gerade gegen Moritz Nolte vom Automobil-Blog Auto-Quartett. Mit Fahrzeugen die auf der Techno Classica ausgestellt werden und meim letzten Match gewann mein Lamborghini Countach gegen seinen De Tomaso. Es steht nach Punkten 2:1 – wobei hier liegt der Spaß ja eher im Vordergrund und der nicht Sieg.

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Spaß hätte ich ja an einem 1er GTI! Also der VW Golf I als GTI und den schicke ich jetzt ins Rennen. Die drei heiligen Buchstaben GTI stehen für Gran Turismo Injektion und die drei Buchstaben wurden bei Volkswagen für besonders stark motorisierte Modelle verwendet. Nach dem VW Golf GTI, gab es den VW Polo GTI, den VW Lupe GTI usw. – inzwischen haben die R-Modelle die Nase vorne was die Leistung betrifft, aber an den Kultstatus vom 1er GTI, kommen die auch nicht ran.

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Der VW Golf I wurde in Deutschland von Mai 1974 bis Juli 1983 gebaut. Der letzte VW Golf I GTI verließ im Dezember 1983 die Produktionslinie. Gerüchte halber soll der Weihnachtsmann sich noch einen gewünscht haben, ist das Exponat hier deswegen rot? Der GTI wurde übrigens damals von den VW Ingenieuren quasi als Hobby-Projekt gebastelt, konnte ja keiner ahnen, dass der Erfolg so einschlagen würde. Später wurde er beworben mit “Golf GTI. Serienmäßig noch exclusiver” oder man nannten ihn das Auto mit Sportanzug. Ich mag den GTI, leider wurden viele Modelle verbastelt. Ich persönlich hätte es damals aber vermutlich auch gemacht. F-F-F! Felgen, Fahrwerk, Fertig! Vermutlich noch eine andere Auspuffanlage. BBS-Felgen in 15″, ja das wäre heute mein 1er GTI!

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Viele wünschen sich vermutlich die 1.6 Liter GTI Modelle mit 110 PS, mein Herz schlägt für den letzten, den mit den breiten Rückleuchten und dem 122 PS starken 1.8 Liter Benziner. Ja, doch! Für genau so einen VW Golf I GTI würde ich Platz machen in meiner Garage. Doch mit Hubraum und Leistung kann ich nun nicht punkten und auch die Beschleunigungswerte (9,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h) ziehen nun keinen Hering vom Teller. Also versuche ich es mal mit etwas ganz fiesem: Leergewicht! Der erste GTI hat ein Leergewicht von ca. 810 kg! Was will Moritz wohl dagegen setzen?

Techno Classica Highlights 2015: Lamborghini Countach!

Pah, zwei mal hatte ich mit Hubraum nun Pech im Duell gegen Moritz, denn auch meinen 5,4 Liter grossen Jaguar XJ-S konterte er geschickt mit einem Hubraum-Boliden: Shelby Mustang Fastback Mach1 GT500. Das war aber auch unfair, gegen meinen vornehmen Briten mit einem amerikanischen Muscle-Car zu antworten. Jetzt schicke ich aber einen Kult-Sportwagen ins Rennen und zwar mit einem ganz besonderen Trumpf.

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Das ist unschwer zu erkennen ein Lamborghini Countach und der beflügelte meine Fantasie bereits als Kind. In der Comic-Serie “Transformers” spielte der nämlich in weiß eine Rolle. Kein Wunder also, dass ein weißer Countach auch als Modell-Auto auf meinem Regal stand, oder? Vermutlich lag es auch an dem Film “Auf dem Highway ist die Hölle los” (Originaltitel: The Cannonball Run), denn den Film habe ich als Kind geliebt. Dort fährt auch ein Countach durchs Bild und ich hätte wirklich gerne einen.

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Den Countach LP400 gab es mit einem 4 Liter V12 und 375 PS, bzw, als LP 400S mit 355 PS. Leistungsstärker war der LP 500 S mit dem 4,8 Liter V12 und 375 Pferdestärken. Ich würde mir allerdings einen Lamborghini Countach LP5000S QV mit einem 5,2 Liter V12 vor die Tür stellen. 455 PS, 500 Nm und von 0 auf 100 km/h innerhalb von 4,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 300 km/h um mit ca. 30 Liter auf 100 km muss man bei zügier Fahrweise wohl auch rechnen. Von mienem Traummodell sind als QV 610 Stück gebaut worden, als 25 Jahre Edition genau 657 Stück. Man darf also davon ausgehen, dass die nicht mehr günstiger werden, leider…

Am liebsten einen aus dem Jahre 1991 in der 25er Jahre Edition. Einen mit 5,2 Liter V12 und 455 PS! Am liebsten in weiß Metallic doch wisst ihr was mich daran hindert? Das ist nun mein Trumpf, denn so ein Fahrzeug kostet heute gut und gerne eine halbe Million Euro! Schaut mal in den einschlägig bekannten Auto-Börsen nach! Was will Moritz da wohl gegen zu halten?

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