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Genf 2013: Alfa Romeo 4C – der mit den markanten Scheinwerfern

“Alfa Romeo kehrt mit einem Stand auf den Genfer Salon zurück, der wie eine kurvenreiche, dynamische Straße aufgebaut ist und so die ideale Bühne für die Weltpremiere des Alfa Romeo 4C darstellt. Als „kompakter Supersportwagen” verkörpert das zweisitzige Coupé mit Heckantrieb und Mittelmotor die unverfälschte DNA der Mailänder Traditionsmarke: Performance, italienisches Stilempfinden und hohe technische Kompetenz bieten maximales Fahrvergnügen bei zugleich höchster Sicherheit.”

So fängt die Pressemitteilung von Alfa Romeo zum 4C an, der im Maserati Werk in Modena gebaute Sportwagen soll überwiegend in die USA verkauft, zu einem Preis von ca. 60.000 Euro dürfte er aber auch Abnehmer in Europa und vor allem in Deutschland finden und es soll sogar schon Vorbestellungen geben.

Mit Designpreisen und Vorschusslorbeeren überhäuft wurde das Concept: “Die Leser der Auto Bild wählten den atemberaubenden Alfa Romeo 2011 zum „Schönsten Concept Car des Jahres”; 2012 verlieh ihm eine italienische Jury den „Design Award for Concept Cars & Prototypes”; und das britische Fachblatt What Car? kürte den 4C im vergangenen Jahr zum „Most Exciting Car of 2013″!”

…und nun? Ich bin auf dem Autosalon Genf 2013. Der Alfa Romeo 4C steht vor mir, ich schaue wahrlich nicht auf die attraktive Hostess, ich schau mir den Alfa-Romeo 4C an, ich schaue ihm tief in die Rückleuchten, lasse meinen Blick an seinen weichen Kurven vorbeigleiten und stoppe bei den Scheinwerfern. What the fuck? War da das Geld alle? Hatte das Design-Team keine Lust mehr oder hat da jemand eine Wette verloren? Bei einem Concept-Fahrzeug hätte ich die noch durchgehen lassen, doch jetzt hoffe ich auf einen findigen Tuner der schnell ein paar schöne Scheinwerfer für den Alfa Romeo 4C auf den Markt bringt. Bis zu 500 Stück könnte er absetzen, dass ist erstmal das Ziel. Ich würde wetten, dass es dem Alfa dann auch noch an Kopf und Kragen geht, denn die Formgebung bietet sich ideal für ein Cabrio bzw. Roadster an.

Die Frontansicht des 4C wird durch die markanten Scheinwerfer-Einheiten (mit LED-Tagfahrlicht) und das Alfa Romeo-typische „V”-Motiv bestimmt.” Markant ist also das neue Wort für abgrundtief hässlich? Man hat mir letztens  noch gesagt ich hätte ein markantes Gesicht, wenn ich denjenigen das nächste mal sehe werde ich dem auch mal meine Meinung geigen.

Interessant: Wirklich nur die Scheinwerfer stören mich bei diesem Gefährt, und da macht es auch keinen Unterschied, dass es eine Sonderedition mit Carbon-Scheinwerfern gibt. Die 240 PS reichen, die Höchstgeschwindigkeit dürfte bei 250 km/h liegen und mit dem Fahrzeug mal eine Runde drehen würde vermutlich jeder gerne. Ich rede übrigens immer noch von dem Fahrzeug und nicht von der attraktiven Hostess, welche schönere Augen hatte als der Alfa Romeo 4C Scheinwerfer!


Genf 2013: Alfa Romeo MiTo SBK – Das Superbike auf 4 Räder?

Die in Genf 2013 an einem der beiden Alfa Romeo MiTo SBK gezeigten Zubehörteile umfassen eine markantere Heckschürze und in Wagenfarbe lackierte Seitenschweller, da war wohl Mopar am Werk! Es gibt eine limitierte Auflage von 20 Stück vom Alfa-Romeo Mito SBK. Diese erkennt man an einer Plakette im Innenraum und auch an dem “Grünen Kleeblatt”, dem “Quadrifoglio Verde”, deswegen wird die limitierte Version auch Alfa-Romeo Mito QV SBK genannt, der Alfa Romeo Mito SBK dagegen ist unlimitiert erhältlich und hat ebenfalls den 170 PS starken 1.4 Liter Turbo Motor unter der Haube.

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Die Bezeichnung „SBK” steht für „Superbike” und verweist auf einer der wichtigsten Klassen des Motorrad-Rennsports. Alfa Romeo ist nicht nur automobiler Top-Sponsor der WM, sondern stellt seit 2007 auch das offizielle Safety Car. Daher ist die Marke, so der Hersteller in seiner Pressemitteilung, mehr als andere dazu prädestiniert, die Faszination Motorradsport auf die Straße zu transportieren.

Die limitierte Edition bekam größere Seitenschweller, ein markanterer Heckstoßfänger, 18-Zoll-Alufelgen in mattiertem Titan-Finish und rot lackierte Brembo-Bremssättel. Im Innenraum gibt es eine 2-Zonen Klimaautomatik, Aluminum Pedale und spezielle Rennsportsitze vorne.

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“Nicht zuletzt beweist dieses Kraftpaket aber auch die Effizienz des „Downsizing”-Prinzips, das darauf abzielt, Hightech-Motoren zu verkleinern, sie aber zugleich durchzugskräftiger und sparsamer zu machen. Das Alfa Romeo dieses Vorhaben gelungen ist, zeigen die Messwerte des 1.4 TB 16V eindrucksvoll: Der Verbrauch (im außerstädtischen Zyklus) beträgt nur 4,8 l/100 km, die Gesamtemissionen (im kombinierten EU-Zyklus) liegen bei 139 g/km CO2. Werte, die man angesichts einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in knapp über sieben Sekunden eher von einem Sparmobil denn einer kompakten Sportlimousine erwarten würde.” – so der Hersteller und auch zum Thema Fahrwerk lässt sich was finden:

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“Fahrwerkstechnisch ist die neue MiTo SBK Limited Edition dank der „Alfa Active Suspension” bestens gerüstet. Durch die aktive Steuerung der Stoßdämpfer nivelliert das Aktivfahrwerk in allen Fahrzuständen Schwingungen des Aufbaus und erhöht somit Sicherheit, Komfort und Fahrbarkeit des Fahrzeugs. Dank der zahlreichen überwachten Parameter ist es zum Beispiel möglich, beim Beschleunigen auftretende Lastwechsel über eine straffere Kennung der hinteren Dämpfer auszugleichen. Effekt: Maximale Traktion für zügige Beschleunigung aus dem Stand. Damit nicht genug, kann die Active Suspension zusätzlich auch mit dem Bremssystem und der Lenkung kommunizieren – was ebenfalls zu einer besseren Kontrolle der Fahrdynamik und letztendlich einem Plus an Fahrfreude beiträgt. Das System ist darüber hinaus in der Lage, den Fahrstil des Fahrers und die Fahrbahnbedingungen genau zu analysieren und auszuwerten. Die hohe bordeigene Rechnerkapazität und hochentwickelte Magnetventile in den Dämpfern ermöglichen Korrekturen am Setup in Echtzeit.”

 


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News aus Genf: Der Alfa Romeo 4C wird 240 PS unter der Haube haben!

Mist! Ich hatte 260 PS gewettet! Nun sind es doch nur 240 PS geworden! Ich rede mich nun einfach mit der “Streuung nach oben” raus ;). Wovon ich spreche? Vom der in Genf zwar nicht das Licht der Welt erblickt, aber zum ersten mal auf die große Bühne darf.

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Was ist der Alfa Romeo 4C für ein Auto?

“Ein zweisitziges Coupé mit Heckantrieb und Mittelmotor. Im hauseigenen Centro Stile Alfa Romeo gezeichnet und im Maserati Werk Modena gebaut. Der Alfa Romeo 4C wird noch  im Laufe des Jahres 2013 auf den Markt kommen und gleichzeitig das Comeback von Alfa Romeo in den USA markieren.”

Wofür steht die Abkürzung 4C?

“Das Akronym 4C liefert einen direkten Hinweis auf die glorreiche Historie der Marke und transportiert die technologischen und emotionalen Werte von einst in die Zukunft. Vor allem knüpft das Kürzel an die sportliche Tradition Alfa Romeos an: Schon die auf und abseits der Rennstrecke erfolgreichen 6C- und 8C-Modelle der 30er und 40er Jahre zielten in ihrer Konstruktion auf das Leistungsgewicht eines authentischen Supersportwagens – sprich einen Wert von unter 4 kg/PS. Daher konzentrierten sich die Ingenieure nicht allein auf die maximale Leistung, sondern achteten auch immer auf konstruktiven Leichtbau. Diesem Credo bleibt auch der neue 4C (C für Cilindri = Zylinder) treu. Daher setzt Alfa Romeo beim 4C auf Technologien und Materialien, die teils schon in Supersportwagen wie dem Alfa Romeo 8C Competizione zum Einsatz kamen. Dazu zählt neben Kohlefaser auch Aluminium – ein Material-Mix, der in Kombination mit Heckantrieb und Technologien aus existierenden Alfa Romeo Modellen dem sportlichen Anstrich des neuen 4C zusätzlichen Glanz verleiht. Der neue 1750 Turbobenziner mit Direkteinspritzung in Vollaluminium-Bauart, das ausgefeilte automatisierte Alfa TCT Getriebe (mit doppelter Trockenkupplung) und ein zusätzlicher „Race”-Modus für das Fahrdynamikprogramm Alfa D.N.A. steigern das Potenzial des 4C weiter.”

Wie sieht es mit den Maßen aus? 90-60-90?

“Die kompakten Maße des mit zwei eng anliegenden Schalensitzen bestückten 4C machen ihn auch im Konkurrenzumfeld einzigartig: Er ist unter vier Meter lang, 200 Zentimeter breit, 118 Zentimeter hoch und hat einen Radstand von knapp unter 2,4 Metern. Diese Abmessungen verdeutlichen die Kompaktheit des Autos und lassen seine Agilität schon erahnen.”

Wie viel Leistung hat der Alfa Romeo 4C?

“Es kommt ein neuer Vierzylinder-Turbobenziner mit 1750 cm3 Hubraum und 240 PS Leistung zum Einsatz. Der Alfa Romeo 4C wird von der Evolutionsstufe eines bereits im Alfa Romeo Giulietta QV eingesetzten Turbomotors angetrieben. Der aufgeladene Vierzylinderbenziner schöpft seine Kraft aus dem für Alfa Romeo traditionsreichen Hubraum von 1750 Kubikzentimetern. Er wurde mit Blick auf den Einsatz im neuen 4C sowohl auf der Ein- wie Auslassseite nochmals gründlich optimiert, um so den sportlichen Charakter noch zu verstärken. Der Aluminium-Motorblock, die Direkteinspritzung, die doppelte Phasenverstellung der beiden obenliegenden Nockenwellen, die Turboaufladung und ein revolutionäres Scavenging-Kontrollsystem zur Unterdrückung selbst kleiner Turbolöcher erheben den TBi 16V zum Hightech-Triebwerk.”

Weitere Informationen folgen dann wohl in Genf! Ob wir dann auch etwas über ein mögliches Alfa Romeo 4C Cabrio bzw. einen Alfa Romeo 4C Roadster erfahren? Wie teuer der Alfa Romeo 4C wohl werden wird? Meine Glaskugel schweigt und genießt.

© Foto: Alfa Romeo 2013


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Alfa Romeo 4C – steht in Genf 2013! Hat er 260 PS unter der Haube?

Vor ein paar Tagen habe ich noch den Blick in die Glaskugel geworfen und gesagt: Der Alfa Romeo 4C kommt 2013 auf den Markt. Nun haben wir Gewissheit, denn das Fahrzeug debütiert tatsächlich in Genf auf dem Automobilsalon. Meine Eintrittskarte habe ich gestern bekommen, ich werde mir dieses Fahrzeug also persönlich ansehen.

Aus der offiziellen Pressemitteilung habe ich nicht viel neues herausziehen können, das Team hinter Alfa Romeo ist clever und hebt sich die Highlights vermutlich für die Pressekonferenz auf, doch ein paar Details kann ich euch heute schon verraten:

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Der Alfa Romeo 4C kommt auch in den USA auf den Markt, wird unter 4 Meter lang sein, mit 1,18 flach wie eine Flunder wirken und mit der Breite von 2,0 Metern eine imposante Erscheinung darstellen. Der 1,8 Liter Motor ist ein Leichtgewicht. Zahlreiche Bauteile sollen aus Aluminium sein. Der Hersteller gibt keine Angaben zu Leistung und Gewicht, doch spricht von einem Leistungsgewicht von 4 kg / PS. Ich tippe auf eine Leistung von 260 PS die dieses Fahrzeug zu sportlichen Fahrwerten verhelfen dürften. Der Alfa D.N.A. Schalter durfte ich in der Alfa Romeo Giulietta ja schon genießen, im 4C kommt er mit einem zusätzlichen “Race” Modus. das Chassis vom Alfa Romeo 4C besteht “komplett” aus Kohlefaser! Das bringt nicht nur das Gewicht nach unten, nein es erhöht auch auf der anderen Seite leider den Preis. Ob der Preis heiß ist? Weiß ich nicht, denn auch dieser wurde noch nicht kommuniziert.

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Was steht sonst noch fest? Das zweisitzige Coupé verfügt über eine Heckantrieb, einen Mittelmotor und ist somit alleine schon von der Bauart her ein Sportwagen. In Genf 2011 zeigte Alfa die Studie. Diese bekam zahlreiche Preise und sicherlich hat man sich deswegen auch nicht weit von der Studie entfernt.

Der Alfa Romeo 4C wird von einem aufgeladene Vierzylinderbenziner angetrieben. Er wurde sowohl auf der Ein- wie Auslassseite nochmals gründlich optimiert.. Der Aluminium-Motorblock, die Direkteinspritzung, die doppelte Phasenverstellung der beiden obenliegenden Nockenwellen (DOHC), die Turboaufladung und ein revolutionäres Scavenging-Kontrollsystem zur Unterdrückung selbst kleiner Turbolöcher sollen den TBi 16V genannten Motor zum Hightech-Triebwerk werden lassen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch einen Alfa Romeo 4C QV geben wird, aber das ist aktuell noch der Wunschgedanke. Den nächsten Wunsch kann ich mir ja bald erfüllen, ich werde das Fahrzeug sehen: In Genf! 2013! März! Vorfreude!

© Fotos: Alfa Romeo 2013