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Allan Simonsen erlag seinen Verletzungen: Le Mans 24 Stunden Rennen 2013

Heute startete um 15 Uhr das 24 Stunden Rennen von Le Mans. Eigentlich wäre ich vor Ort gewesen, doch dann hätte ich bereits 9 Minuten nach dem Start den Crash von Allan Simonsen aus Dänemark gesehen. Um 15:09 fuhr er mit dem Aston Martin Vantage GTE (Startnummer 95) mit hoher Geschwindigkeit in die Bande. Der Fahrer wurde zwar unverzüglich ins medizinische Zentrum gebracht, verstarb aber leider trotzdem an den Verletzungen. Allans Simonsen Familie wurde sofort von David Richards (Aston Martin Racing) informiert, noch bevor es die Presse erfahren hat. 16 Jahre ist der letzte tödliche Unfall her, im Jahre 1997 verstarb Sébastien Enjolras in seinem Peugeot. Motorsport ist und bleibt gefährlich und egal warum Allan nun in die Bande gefahren, egal wer Schuld hat an diesem Unfall – mein Mitgefühl gilt denen, die diesen tragischen Verlust nun verdauen müssen.

[via]


Marcos Markencheck: Aston Martin

Höre ich Aston Martin, denke ich natürlich sofort an den silbernen DB 5 aus zahlreichen Bond-Filmen. Was habe ich diesen Wagen als Kind geliebt. Natürlich hatte ich ein Modellauto, bei dem man auf Knopfdruck die Platte hinter der Heckscheibe ausfahren oder das Dach öffnen und den Beifahrer heraus katapultieren konnte. Natürlich war der als erstes verschwunden. Und irgendwann leider auch dieses Automodell. Auf einem Kinderflohmarkt für ein paar Pfennige oder sogar Mark (ehemalige Währung in Deutschland, bitte selber googeln), verscherbelt.

Es folgten natürlich weitere Modelle aus dem Hause Aston Martin, die zwar ebenfalls in den Filmen rund um den Doppel-Null-Agenten mitspielten, aber nie den Kultstatus des Aston Martin DB 5 erreichten. Und dann wurde es ruhig um Marke. Zumindest in meinem Umfeld, denn die wenigsten meiner Bekannten und Verwandten – um genau zu sein: niemand, den ich kenne – fuhr oder fährt einen Sportwagen von der Insel mit der ewig regierenden Königin.

Bei Werkstattbesuchen mit dem Jaguar eines Bekannten konnte ich mir manchmal im angeschlossenen Autohaus ein paar Aston Martin ansehen – natürlich nur von außen, da sie immer verschlossen waren. Das blieb auch lange so, bis ein anderer Bekannter mich zur Abholung eines Aston Martin DB 9 Volante mitnahm und ich endlich auch mal in einem der flotten Briten Platz nehmen konnte – und leider enttäuscht war vom bunten Materialmix im Innenraum. Sicherlich nur eine geschmacksverkalkungsbedingte Fehlentscheidung des ursprünglichen Neuwagenkäufers.

Leider hat sich bisher kein weiteres Zusammentreffen mit dieser Marke ergeben, obwohl mich die Fahrzeuge rein äußerlich sehr ansprechen. Und so bleibt mir nichts anderes, als sie zum Beispiel im Renneinsatz bei den Langstreckenpokalen und dem 24-Stunden-Rennen zu bestaunen. Aber irgendwann fahr ich mal einen (zur Probe). Und mit ganz viel Glück vielleicht sogar einen DB – dafür würde ich mir sogar einen schwarzen Anzug anziehen.