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Category Archives: Audi

Fahrbericht: Audi Q3 2.0 TDI quattro S tronic

23. Mai 2013 10:07 / 3 Kommentare / Jens Stratmann
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Der Audi Q3 hat ein cw-Wert von gerade mal 0,32!Das liegt an den zahlreichen kleinen Verbesserungen wie z.B. kleinen Abrisskanten, kleine Spoilerlippen oder aber auch dem Wagenboden vom Audi Q3, der fast glattflächig ist. Er ist also strömungsoptimiert – nicht bei jedem SUV haben die Hersteller das in den Fokus bei der Entwicklung gesetzt.

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Setzt man sich erstmal in 4,39 Meter langen Audi Q3 sitzt man vorne bequem, hat ausreichend Platz und eine gute Kopffreiheit. Eine bequeme Sitzposition hat man sich schnell eingestellt und die Sportsitze würde ich durchaus als Langstreckentauglich bezeichnen. Unser Testfahrzeug war mit einem 7-Gang Doppelkupplungs-Getriebe ausgestattet. Das wäre auch bei einem eventuellen Kauf meine erste Wahl, denn irgendwie habe ich es dem Getriebe zu verdanken, dass der Audi Q3 mit einem Verbrauch von knapp unter 7 Litern nicht sehr viel mehr verbraucht hat, als im NEFZ-Wert ermittelt. Trotz nicht wirklich sparsamer Fahrweise konnte ich den Audi Q3 zwischen 6,4 und 7 Litern bewegen, das hat mich schon beeindruckt. Die beiden Schaltwippen am Lenkrad ermöglichen manuelle Eingriffe in die Gangauswahl, doch in den meisten Fällen habe ich die S-tronic schalten und walten lassen.

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ABT Audi R8 Tuning? Darf es etwas mehr sein? Von mir aus gern!

22. Mai 2013 14:48 / Hinterlassen sie einen Kommentar / Jens Stratmann
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Der Audi R8 ist der erste Mittelmotor-Sportwagen bei Audi, der den Weg von der Rennstrecke auf die Straße gefunden hat und natürlich fuhr er sich auch in die Herzen der Tuner. ABT – laut Pressemitteilung – der weltweit führende Veredler von Fahrzeugen aus dem Volkswagenkonzern verstärkt mit ABT POWER konsequent die dynamische Note des normalen Audi R8-Portfolios und möchte mit extravaganten Stilelementen den sportiven Charakter des Autos unterstreichen.

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Aus dem Audi R8 V10 wird der ABT R8 V10 und somit ein Extremsportler in dem die Erfahrung aus dem Motorsport steckt. Der serienmäßig mit 525 PS nicht gerade untermotorisierte R8 darf nach der ABT Leistungskur 600 Pferdestärken losgallopieren lassen. Das Drehmoment von 550 Nm reißt förmlich an der Kurbelwelle wenn das Geschoss innerhalb von 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt wird. V/max? 320! Holla die Waldfee!

“Damit der Supersportler auch im Alltag gute Rundenzeiten „hinlegen“ kann, kommen passend zum Leistungsplus ABT Fahrwerksfedern zum Einsatz, die für eine adäquate Tieferlegung und ein noch besseres Fahrverhalten sorgen. Für die V8-Version des R8 steht auch ein ABT Gewindefahrwerk zur Verfügung – die Spezialisten aus dem Allgäu sorgen so auch im Grenzbereich für perfekte Straßenlage. „Die athletische Sportlichkeit ist nicht nur spürbar: Kraft und Dynamik spiegeln sich natürlich auch in der Optik wider“, erklärt Hans-Jürgen Abt, CEO der Allgäuer Technik- und Designschmiede. Speziell für den R8 hat ABT Sportsline Stilelemente entwickelt, die überwiegend in Sichtcarbon gehalten sind. Die Gewichtsoptimierung war dabei genauso wichtig wie der fulminante Auftritt: Schürze und Grill lassen die Front des Zweisitzers noch energischer wirken, die ebenfalls speziell entwickelten Seitenleisten unterstreichen den spritzigen Charakter und am Heck sorgen Flügel und Schürze für einen markanten Abschluss. Ein gelungenes Zusammenspiel, dem zugleich eine optimale Gewichtsverteilung gelingt. Das Ausatmen erfolgt über einen ebenso gewichtsoptimierten Endschalldämpfer aus Edelstahl mit Klappentechnik. Für den „runden“ Auftritt sorgen schließlich die Sportfelgen in 9,0 und 11,0 x 19 Zoll aus dem Hause ABT Sportsline mit ihren Pneus in den Dimensionen 235/35 und 305/30 R19: Egal, ob sich der Audi R8-Besitzer für die CR oder die brandneue, geschmiedete und extrem leichte ER-F entscheidet – diese Räder sind die perfekte Ergänzung.”

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Soweit die Pressemitteilung von ABT über den ABT R8 V10, der sich von seiner carbonglänzenden Seite zeigt. Ob ABT wohl auch so viele ABT-Aufkleber verkauft wie der Werkstuner von Mercedes? Ich könnte es mir fast vorstellen, auch wenn meine erste Amtshandlung darin läge den Aufkleber wieder zu entfernen (das gleiche gilt aber auch für das R8 Emblem). Ich mag halt keine Schriftzüge auf Autos, ich mag es da eher clean…

Fotos: © ABT 2013

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Angetestet: Audi S3

19. April 2013 21:35 / 6 Kommentare / Jens Stratmann
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Angetreten um zu verlieren? Denke ich an die Mitbewerber sehe ich auf der einen Seite eine 360 PS starke A-Klasse und auf der anderen Seite einen BMW 135i, der mit 320 PS auch nicht wirklich untermotorisiert ist. Der Audi S3 hat im direkten Vergleich den kürzeren gezogen und “nur” 300 PS unter der Haube. Klingt das dekadent? Ein Fahrzeug der Golf-Klasse mit 300 PS, danach hätten wir uns früher verzehrt, die Finger hätten wir uns geleckt und vermutlich auch das letzte Hemd gegeben. Als ich meinen Führerschein gemacht habe, hatte meinen Vater einen VW Golf GTI Jubi mit 150 PS und war damit der König der Autobahn wenn er mit Tempo 240 km/h die linke Spur eroberte. Heute beschleunigt man im Audi S3 etwas zügiger, wird trotzdem bei Tempo 250 km/h elektronisch abgebremst.

Es muss nicht immer schneller, höher, weiter gehen. Der Audi S3 basiert auf dem Audi A3 und ist ebenfalls als Sportback erhältlich und wird wohl früher oder später ein R vor das S3 bekommen. Der RS3 darf sich dann um die anderen beiden “Kollegen” aus München bzw. Stuttgart kümmern und in der Zeit erobert der S3 ganz andere Zielgruppen. Ich habe heute mit einem Chip-Tuner aus der Nähe von München gesprochen, er denkt es wäre kein Problem auch die “fehlende Leistung” aus dem S3 zu kitzeln um die “Lücke zu schließen” doch muss man das wirklich?

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Harmlos sieht er aus, als könne er kein Wässerchen trüben. Ein kleines S3 im großen Single-Frame Kühlergrill verrät was unter der Haube steckt, eine doppelte Auspuffanlage könnte ein Zeichen für sportliche Leistungen sein doch erst wenn man hinterm Lenkrad sitzt, dann spürt man was der S3 kann.

Im Innenraum typisch Audi A3, etwas sportiver, optional etwas noch etwas mehr, doch nicht wirklich krawallig. Kleine Embleme, kleine Logos und kleine Veränderungen dominieren den Innenraum. Ich sitze bequem, könnte mir durchaus vorstellen längere Strecken mit dem S3 zu fahren. Das Fahrwerk ist sportlich straff, aber nicht unkomfortabel abgestimmt.

Von 0 auf 100 km/h beschleunigt der sportliche Audi S3 in 4,8 Sekunden. Der 60 PS stärkere A 45 AMG ist nur 0,2 Sekunden schneller, quasi ein Wimpernschlag. Auf Augenhöhe sind beide Fahrzeuge beim Verbrauch. Laut NEFZ-Wert soll der sportliche Kompaktwagen ebenfalls mit einem Verbrauch von 6,9 Litern auf 100 km auskommen. 380 Nm stehen zur Verfügung und warten nur darauf von dem quattro Antrieb über die 4 Räder abgegeben zu werden. Der 2.0 TFSI Motor ist von Audi komplett neu entwickelt, bietet eine angenehme Laufkultur und klingt kernig. Der Blick unter die Motorhaube ist allerdings ernüchternd, denn dort vermisse ich zumindest einen kleinen Hinweis auf die motortechnische Überlegenheit.

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Die Lenkung ist im Dynamik-Modus angenehm direkt, das S-Sportfahrwerk lässt sich auf Wunsch durch das adaptive Dämpfersystem aufwerten und bietet anschließend umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten. Mit einem Leergewicht von gerade mal 1,4 Tonnen trumpft der Audi S3 ganz groß auf und auch bei der optionalen Ausstattungsliste spielt der Kompaktwagen in der ganz großen Klasse mit. Voll LED Scheinwerfer? Möglich! Hochwertige Assistenzsysteme? Verfügbar. Nur die serienmäßigen 18″ Felgen in der 7,5er Breite sind mir etwas zu klein und zu schmal, wenn man bedenkt, dass wir im Jahre 1998 bereits 8 und 9×19″ auf einen VW Golf 4 gesteckt haben, darf ein sportlicher Audi S3 sich auch ruhig mal auf größere Felgen trauen.

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Ganz oben hatte ich erwähnt, dass der Audi S3 ankommt um den letzten Platz zu belegen, dieses tut er allerdings nur bei der Leistung. Beim Preis ist der kompakte Flitzer nämlich ganz weit vorne. Ab 38.900 Euro geht es los, mit der 6-Gang S-Tronic fängt man bei 40.800 Euro an. Nach oben ist da sicherlich noch viel Luft in der Aufpreisliste, doch serienmäßig hat der S3 schon einiges an Bord. So gibt es die Xenon plus-Scheinwerfer mit LED Tagfahrleuchten und die Klimaautomatik ab Werk dabei.

Wie gewohnt, die typischen Angetestet-Fragen:

Was ist das für ein Typ?

Ein sportlicher Audi A3! Nicht mehr und nicht weniger! Allerdings einer der mit seinen 300 PS eine ganze Menge Spaß machen kann. Durch sein leichtes Gewicht und seinem guten Fahrwerk wird er zum Kurvenräuber. Die Lenkung ist nicht ganz so direkt wie beim Audi RS6 Avant überzeugte aber durchaus.

Kann ich mich darin sehen lassen?

Der Nachbar wird vermutlich erst aufgrund der Auspuffanlage merken, dass unter der Motorhaube etwas mehr Leistung steckt, der Audi A3 S3 gibt sich äußerst zurückhaltend. Anders sieht es bei der Probefahrt aus, der S3 kann nämlich ordentlich brüllen und entwickelt ein schön sonores Klangbild.

Ist er praktisch und familientauglich?

Da empfehle ich doch die Beiträge zum normalen Audi A3 bzw. zum Audi A3 Sportback, denn der Audi A3 ist durchaus sehr praktisch und familientauglich unterwegs, daran ändert die Leistung nun auch nichts.

Höhepunkt?

Die Tatsache, dass man dem Fahrzeug rein optisch die Leistung fast nicht ansieht. Erinnert mich etwas an den VW Golf GTI der ersten Stunde bzw. an einem VW Käfer mit Porsche Motor. Der Wagen sorgt somit für verblüffte Gesichter, verfügt allerdings auch über kein Überholprestige, denn wer traut einem “normalen Audi A3″ schon solche Fahrleistungen zu? Empfehlung: Das Fahrzeug mit der Automatik ausstatten, sonst rührt man sich vermutlich im Getriebe zu Tode.

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Tiefpunkt?

Das ungute Gefühl, dass man in einem Fahrzeug sitzt, welches sich beim Autoquartett gleich von mehreren Mitbewerbern auf dem Blatt Papier schlagen lässt bzw. nur einen Stich landet. Einzig und allein beim Preis kann der Audi S3 punkten und Hand aufs Herz, wollte man das früher beim Autoquartett? Ein weiterer kleiner Kritikpunkt ist mir bei der Automatik aufgefallen. Ich nenne das Phänomen nun einfach mal “Denksekunde”. Stellt euch mal vor ihr fahrt auf einer Landstraße hinter einem Bus. Diesen wollt ihr überholen und gebt im Dynamik-Fahrmodus Vollgas. Dann zählt ihr erstmal “Einundzwanzig, Zweiundzwanzig…” und dann schießt der S3 nach vorne. Keine Angst, das können andere Hersteller in der Klasse derzeitig auch nicht besser, doch erwähnen wollte ich es.

Kann ich Ihn mir leisten?

Die Tatsache, dass der Audi S3 obwohl der Leistung von 300 PS günstig in der Versicherung abgeschnitten hat und das der Verbrauch bei 6,9 Litern liegen soll spricht ja für einen Audi A3 mit der entsprechenden Leistung unter der Haube. In der Haftplicht liegt er in der Versicherungsklasse 18, bei der Vollkasko wird er mit 23 eingestuft und bei der Teilkasko mit 24. Abgerechnet wird am Schluss und der eigene Geschmack darf entscheiden ob es der etwas krawalligere A 45 AMG werden darf, der BMW 135i oder eventuell doch ein Audi RS3 der sicherlich nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen wird. Braucht man überhaupt ein kompaktes Fahrzeug mit 300 PS? Wenn ja: Audi S3 unbedingt mal Probe fahren und sich selbst überzeugen!

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Angetestet: Audi RS6 Avant

19. April 2013 20:55 / 11 Kommentare / Jens Stratmann
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Audi RS6 Avant – alleine die beiden Buchstaben RS versprechen doch Rennsport-Charakter oder? Heute durfte ich überprüfen ob der Audi RS6 Avant (den RS6 gibt es übrigens nur als Avant, sprich als Kombi) das Versprechen auch hält. Vor zwei Tagen bin ich mit einem BMW M6 Grand Coupé unterwegs gewesen, ebenfalls in München, wir hatten Kaiserwetter. Heute hatte Petrus nicht unbedingt gute Laune und uns so etwas die Probefahrt verhagelt. In 3,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, also schneller als der BMW M6 Grand Coupé und etwas langsamer als der vermutlich direkte Mitbewerber ( Mercedes-Benz E 63 AMG S ) – ein Wert der sich trotzdem mehr als nur sehen lassen kann.

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Mit dem Dynamikpaket Plus könnte der Audi RS6 Avant über 300 km/h schnell sein und das obwohl er jetzt “nur” noch 560 PS aus 4 Liter Hubraum kitzelt. Dabei erzeugt der V8 Biturbomotor allerdings einen sehr schönes Klangbild, wenn die Automatik zurückschaltet. Er bollert halt etwas – kann man mögen, muss man nicht – ich mag es. 700 Nm reißen an der Kurbelwelle und wollen unbedingt über die 4 Räder vom quattro Antrieb die Straßen erobern. Der quattro Schriftzug an der Front signalisiert dem Vordermann: “Aus dem Weg, ich brauche Platz…” und diesen Anspruch untermauert der Audi RS6 Avant durch große Lufteinlässe.

Die Kraft des Motors wird über eine 8 Gang Tiptronic geschaltet, optional kann man Eingriff nehmen oder alles der Elektronik überlassen. Natürlich verfügt der Bolide über die Möglichkeiten den Fahrmodus anzupassen. Die Lenkung kann per Knopfdruck geschärft werden, das Fahrwerk etwas straffer ausgelegt werden und auch die Gasannahme wird per Knopfdruck modifiziert. Dynamik nennt sich der sportliche Fahrmodus. Während sich die technischen und elektronischen Helferlein bemühen die Kraft auf die Straße zu bekommen muss der Fahrer nur noch eines machen: Den Markus Song “Ich will Spaß ich geb Gas” hören und Spaß haben!

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Ja, der RS6 Avant macht Spaß! Ja, der RS6 Avant ist giftig! Ja, der RS6 Avant geht nach vorne! Mit scheinbar unbegrenzten Kraftreserven schiebt sich der Pampersbomber nach vorne, lässt alles hinter sich und wäre somit das ideale Fluchtfahrzeug. Nein, nicht für einen Banküberfall, sondern um einfach mal aus dem Alltag zu flüchten, mal den Kopf frei machen, einfach mal wieder fahren, weil man fahren möchte. Dank dem Kofferraumvolumen von 565 Litern und ausreichend Platz auf den hinteren Plätzen kann man sogar die Familie mitnehmen, auch wenn ich persönlich mit Kindern an Bord nicht die Höchstgeschwindigkeiten ausreizen würde. Er kann halt beides, langsam cruisen, rasant fahren und dabei auch noch eine Menge transportieren. Er bleibt komfortabel, per Knopfdruck wird zwar alles etwas sportlicher aber nicht knüppelhart. Das Gewicht von 2 Tonnen kann man nicht wegdiskutieren, vor Kurven sollte man rechtzeitig das Gas wegnehmen und hineinbremsen aber wem erzähle ich das? Auf deutschen Landstraßen fährt man schließlich nie schneller als Tempo 100!

In den Radkästen drehen sich übrigens 20″ bzw. 21″ Felgen, dahinter verstecken sich entweder 390er Bremsscheiben die von der Brembo-Bremsanlage herzlich gedrückt werden (wenn der Fahrer es will) oder 420er Keramik-Bremsscheiben die nicht nur sportlicher aussehen sondern auch länger durchhalten und wirklich kraftvoll zupacken.

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Heute war ich ohne Familie unterwegs. Ab auf die Autobahn! Fuß aufs Gas: 20,40,60,80,100… sind das da Schmetterlinge in meinem Bauch? 120, 140, 160, 180, 200, 220 … puh, 240, 260, 280… Fuß auf die Bremse! Die gut dimensionierten Spaßbremsen verzögern das Geschoss sicher und auch die Reifen leisten einen guten Dienst. Den Motor spürt und hört man erst so richtig schön wenn er Drehzahl bekommt, eigentlich schade, denn so ein V8 Klang würde ich als wunderschön bezeichnen. Für einen wohlklingenden V8 verzichte ich gerne auch mal auf das Radio / Infotainmentsystem. Das funktioniert im Audi RS6 Avant natürlich auch tadelos.

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Audi selbst gibt den NEFZ-Wert vom Audi RS6 Avant mit 9,8 Litern auf 100 km an, realisiert wird dieser Wert durch Zylinderabschaltung (aus dem 8 Zylinder wird dann ein 4 Zylinder), durch eine Start-Stop Automatik und durch weitere technischen Feinheiten. Ich muss keinem erzählen, dass dieser NEFZ-Wert heute nicht erreicht wurde, oder?

Wie gewohnt, die typischen Angetestet Fragen:

Was ist das für ein Typ?

Ein Familienkombi auf Steroiden? Ein mit Muskeln bepackter Transporteur, der nur darum bettelt: “Bring die Sachen von A nach B – doch fahr mit mir”. Dabei gibt er sich gar nicht so unsagbar aufdringlich. Was die Optik verspricht hält dich Technik, im Klang ist er sehr zurückhaltend wenn man es nicht krachen lassen möchte.

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Kann ich mich darin sehen lassen?

Ein Kombi ist ein Kombi, daran ändert auch der Sportanzug nichts. Wer auf keinen Fall einen Kombi haben möchte, der kann sich mit diesem Fahrzeug auch nicht sehen lassen. Wer sich für die großen Lufteinlässe, die breiten Backen und die großen Räder schämt oder den Neid der Nachbarn nicht abgekommen möchte, der sollte sich eventuell bei den Konzernbrüdern umsehen, dort gibt es einen VW up, einen Seat Mii oder einen Skoda Citigo zu dem Preis, den man hier für die Zubehörliste investieren möchte.

Ist er praktisch und familientauglich?

Defintiv! Bei dem Kofferraumvolumen und dem Platzangebot ist der Audi RS6 Avant sicherlich der Traum von jedem Familienvater, von den Kindern und vom Kegel. Vermutlich freut sich sogar der Hund wenn er hier im Kofferraum chauffiert wird. Problematisch dürfte es dann eher werden wenn es um die Tankabrechnungen und den Anschaffungspreis geht, aber irgendwas ist ja immer.

Höhepunkt?

Das Gefühl wenn man realisiert hat, dass man in einem Kombi sitzt der fast genauso schnell ist wie der Audi R8, dabei aber noch 2-3 weitere Personen plus mehr Gepäck dabei haben könnte.

Tiefpunkt?

Schiele ich rüber nach Stuttgart zum E 63 AMG S sehe ich dort einen Kombi der zwar etwas teurer ist, aber auch etwas mehr bollert und den typischen V8 Sound mitbringt. Da hätte ich mir einfach etwas mehr gewünscht, so wie ich bei Metzger auch gerne eine Scheibe mehr mitnehme. Ihr merkt schon, das ist jammern auf allerhöchstem Niveau, denn mit dem Audi RS6 Avant hat der Ingolstädter Hersteller einen Kombi auf die Räder gestellt, der definitiv in der allerhöchsten Liga mitspielt und da sind oftmals ganz andere Dinge kaufentscheidend. Ich habe beim Audi RS6 Avant keinen richtigen Tiefpunkt gefunden, persönlich hätte ich halt gerne noch mehr Klang gehabt, aber das ist Geschmacksache und darüber soll man bekanntlich nicht streiten.

Kann ich Ihn mir leisten?

Los geht der Fahrspaß hinterm Frontscheibenglas bei etwas über 107.000 Euro, wie gerade schon erwähnt – nach oben sind kaum Grenzen gesetzt, schnell versenkt man noch mal den Gegenwert von einem Kleinstwagen, ach was sag ich Kleinwagen in den Sonderausstattungen – aber spielt bei so einem Fahrzeug Geld eigentlich eine Rolle? Ich denke nicht!

Fazit: Der Audi RS6 Avant macht ebenfalls süchtig. Süchtig nach mehr und das ist das fiese, denn diese Sucht kann ich aktuell nicht befriedigen, ob es dafür wohl ein Gegenmittel gibt? Mein Führerschein dürfte allerdings froh darüber sein, denn ich muss gestehen, dass man schnell auf 180 ist in so einem Fahrzeug, vor allem wenn die linke Spur nicht frei ist bzw. notorische Linksfahrer diese blockieren.

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NYIAS 2013: Audi A3 S3 Limousine 2013

27. März 2013 01:10 / 1 Kommentar / Jens Stratmann
Audi A3 S3 Limousine © Audi 2013

Die bezaubernde Welt des digitalen Journalismus, der Tanz auf dem Seil der Sperrfristen. Während ich in New York mir die Autos auf der NYIAS 2013 anschauen darf, präsentiert Audi die neue Audi A3 Limousine an einem ganz anderen Ort. Macht das Sinn? Interessiert mich nicht, über ganz dunkle Kanäle habe ich nämlich das bekommen was ich euch nun zeigen möchte und das ganze auch noch gespickt mit einer Menge Daten und Fakten: Die Audi A3 Limousine 2013 als S3!

Holla! Die kommentierte Pressemitteilung zur Audi S3 Limousine:

A3 Limousine? S3 Limousine? Ja was denn nun? Nun, im Rahmen der Jahrespressekonferenz gab es für den ein oder anderen ja schon die Gelegenheit einmal Platz zu nehmen. Von der S3 Top-Version war da allerdings noch keine Rede:

“Wenige Monate nach dem Start der neuen Limousinen-Baureihe bei Audi folgt das Topmodell – die S3 Limousine. Der 2.0 TFSI leistet 221 kW (300 PS) und 380 Nm Drehmoment.”

Wie möchte Audi das realisieren?

“Der Hochleistungs-Vierzylinder bringt modernste Effizienz-technologien zusammen – die duale Einspritzung, einen im Zylinderkopf integrierten Abgaskrümmer, das Audi valvelift system und ein Drehschieber-Modul für das Thermomanagement.”

Wie sieht es mit der Beschleunigung der S3 Limousine aus?

“Die Audi S3 Limousine beschleunigt in Kombination mit der S tronic in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, mit dem manuellen Getriebe dauert es 5,3 Sekunden. Bei 250 km/h wird die Geschwindigkeit elektronisch begrenzt.”

Kommen wir zu den Verbrauchswerten, wie sieht es da aus?

“Der Vierzylinder-Turbo verbraucht im Mittel pro 100 km nur 6,9 beziehungsweise 7,0 Liter Kraftstoff (mit S tronic beziehungsweise Schaltgetriebe) – ein CO2-Äquivalent von 159 respektive 162 Gramm pro km. Im quattro-Antriebsstrang verteilt eine schnell arbeitende Lamellenkupplung die Kräfte auf Vorder- und Hinterachse (vorläufige Daten).”

Ein sportliches Fahrwerk braucht auch ein sportliches Fahrwerk. Was dreht sich in den Radkästen und was steckt unter der Karosserie?

“Das Fahrwerk legt die Karosserie um 25 Millimeter tiefer. Hinter den serien-mäßigen 18-Zoll-Rädern arbeiten große Bremsen; die vorderen Scheiben haben 340 Millimeter Durchmesser. Die elektrisch unterstützte Progressivlenkung variiert die Übersetzung – etwas indirekter um die Mittellage, sehr direkt bei starkem Lenkeinschlag. Das Fahrdynamiksystem Audi drive select ist Serie, die Dämpferregelung Audi magnetic ride optional erhältlich.”

Vorsprung durch Technik? Wie sieht es rein optisch aus?

“Optisch gibt sich das Topmodell durch Modifikationen an den Stoßfängern, am Singleframe-Grill, an den Lufteinlässen, an den Außenspiegelgehäusen, an den Seitenschwellern und am Heckspoiler zu erkennen. Der Diffusor schließt die vier ovalen Endrohre der Abgasanlage ein, sie tragen verchromte Blenden. Im Innenraum wartet die S3 Limousine mit Sportsitzen (optional S-Sportsitzen), Instrumenten mit grauen Zifferblättern und Dekorleisten in schwarzer 3D-Optik auf.”

Fotos:

Audi A3 S3 Limousine © Audi 2013
Audi A3 S3 Limousine © Audi 2013
Audi A3 S3 Limousine © Audi 2013
Audi A3 S3 Limousine © Audi 2013
Audi A3 S3 Limousine © Audi 2013
Audi A3 S3 Limousine © Audi 2013

Audi A3 S3 Limousine © Audi 2013
Audi A3 S3 Limousine © Audi 2013
Audi A3 S3 Limousine © Audi 2013
Audi A3 S3 Limousine © Audi 2013
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“In Deutschland und vielen europäischen Ländern steht der Viertürer im Spät-sommer bei den Händlern. Der Grundpreis für den 1.4 TFSI beträgt zirka 25.000 Euro.” – tja und der Preis von der Audi A3 S3 Limousine wurde noch nicht kommuniziert.

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NYIAS 2013: Audi A3 Limousine 2013

27. März 2013 00:55 / Hinterlassen sie einen Kommentar / Jens Stratmann

“Mit der A3 Limousine startet Audi im Frühjahr in das global größte Marktsegment, die Klasse der kompakten Limousinen.” – so fängt die Pressemitteilung von Audi Deutschland an und ähnlich geht es auch weiter: “Der dynamische Viertürer bringt alle Stärken der A3 Baureihe mit – niedriges Gewicht dank Leichtbau, starke und hocheffiziente Antriebe sowie zahlreiche Highend-Lösungen beim Infotainment und den Fahrerassistenzsystemen.” Grund genug einen Blick auf die Details zu werfen, oder?

Größenvergleich:

“Die Audi A3 Limousine steht sportlich auf der Straße, ist präzise und ausdrucks-stark in jedem Detail. Ihr Design schlägt eine Brücke zwischen dem klassischen Three-Box-Konzept und der Coupé-Philosophie. Die Tornadolinie bildet eine starke Lichtkante, die über die ganze Flanke läuft. Die Überhänge sind kurz. Bei 2,64 Meter Radstand kommt der Viertürer auf 4,46 Meter Gesamtlänge. Über den Schwellern verläuft die Dynamic Line stärker geneigt als bei den beiden anderen A3 Modellen. Die Seitenflächen sind intensiver gewölbt und die Radhäuser etwas weiter herausgezogen. Die A3 Limousine ist mit 1,80 Meter elf Millimeter breiter als der A3 Sportback, in der Höhe (1,42 Meter) bleibt sie neun Millimeter unter dem Schwestermodell.”

Ich saß schon einmal drin, im Fond hatte ich mit meiner Körpergröße von 1,75 genug Beinfreiheit und auch in Sachen Kopffreiheit gab es keine Probleme. 

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Erstellt in: Audi, Auto-News, NYIAS 2013, NYIAS New York 2013 / Getaggt mit: Audi A3 Limousine, Audi A3 Limousine 2013, Audi A3 Sedan 2013, Audi Limousine, Audi New York 2013, Audi NYIAS 2013, Audi Sedan 2013

Genf 2013: Audi A3 g-tron

23. März 2013 14:34 / 1 Kommentar / Jens Stratmann
Audi A3 g-tron - der Erdgas A3

Mit dem A3 Sportback g-tron möchte Audi einen großen Schritt hin zu nachhaltiger Mobilität machen. Der kompakte Fünftürer, der Ende des Jahres auf den Markt kommen wird lässt sich mit Gas befördern. Werfen wir doch mal gemeinsam einen Blick auf das Auto, bzw. unter das Fahrzeug, denn dort sind ja die interessanten Tatsachen versteckt:

“Der Audi A3 Sportback g-tron transportiert die geballte Technologiekompetenz von Audi – von der ultra-Leichtbautechnologie über das Infotainment bis zu den Fahrerassistenzsystemen. Vor allem aber präsentiert er den neuesten Stand der Gasantrieb-Technologie, beginnend bei der Speicherung des Kraftstoffs. Seine beiden Tanks unter dem Gepäckraumboden können je sieben Kilogramm Gas unter maximal 200 bar Druck speichern. Im Sinne des ultra-Leichtbauprinzips wiegt jeder Tank 27 Kilogramm weniger als ein konventionelles Pendant.”

Woraus bestehen die Tanks? Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

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Erstellt in: Audi, Auto Salon Genf 2013 / Getaggt mit: A3 Erdgas 2013, A3 g tron, Audi A3 CNG, Audi A3 Erdgas, Audi A3 g-tron, Audi A3 g-tron Preis, Audi g-tron

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