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[Video] 2016 Audi A4 (B9) – Vorstellung – Premiere – erste Fakten

„Und? Wie findest du den neuen Audi A4?“ – „Puh!“ – Auf den ersten Blick war ich enttäuscht, vor allem weil ich mit einem richtig großen Aufschlag gerechnet habe. Wären wir beim Tennis, dann wäre der neue Audi A4 kein Ass. Aber beim Tennis weiß man auch, dass ein Ass alleine noch keinen Satz und schon gar nicht das Spiel gewinnt. Die Besitzer vom Audi A4 (B8), also vom direkten Vorgänger werden dankbar sein, denn die haben nun kein altes Auto. Wie beim neuen VW T6, beim neuen VW Caddy, beim neuen VW Sharan hat man sich nun also auch beim neuen Audi A4 gedacht: „Weniger ist mehr…“ und ich finde das gar nicht so schlecht, auch wenn viele Kollegen natürlich (zu Recht) sagen, dass man den neuen Audi A4 nicht auf den ersten Blick erkennt. Liebe auf den ersten Blick? Oft ist der zweite Blick sowieso  besser, oder?

Audi-A4

Doch was ist neu beim neuen Audi A4? Die Scheinwerfer, die Rückleuchten, die Motorhaube, die Kotflügel, oh – doch etwas mehr als auf den ersten Blick. Im Vergleich zum eigenen Vorgänger, wurde das ursprüngliche Design nur leicht modifiziert, aber das machen andere Hersteller doch derzeitig auch nicht anders. Warum sollte man ein attraktives Fahrzeug nicht attraktiv lassen? Besonders attraktiv finde ich die Veränderungen an der Motorhaube, die liegt nämlich nun auf den Kotflügeln auf und das lässt die Front breit wirken. Halogen-Scheinwerfer gibt es nicht mehr, Xenon ist Serie, optional gibt es LED bzw. Matrix-LED Scheinwerfer.

Attraktiv finde ich den Innenraum, attraktiv finde ich die Systeme, die Konnektivität, die Displays und natürlich auch das neue Lenkrad. Gespannt bin ich auf die weiteren News zu dem Fahrzeug, die uns vermutlich im August erreichen. Der Preis? Unter 31.000 Euro in der Basis, unterm Strich aber vermutlich teurer als der Vorgänger, klar – der bietet ja auch mehr.

Mitgebracht habe ich euch ein Video, dort erkläre ich etwas zum neuen Design und zeige euch an den Innenraum. Der Innenraum vom neuen Audi A4 ist eine richtige Wohlfühl-Oase für Nerds geworden. Virtual Cockpit, große Screens, alles dem Fahrer zugewandt, so muss ein Fahrzeug aussehen, so muss es sich anfühlen, doch nun will ich es auch fahren.

Blick hinter die Kulissen vom Audi Blog

Den Startschuss mit der Blick hinter die Kulissen-Blogreihe hatte ja bereits erfolgt. Nr. 1 war Uwe Knaus, der 10 Fragen zum Daimler Blog beantwortet hatte, nun folgt Britta Meyer vom Audi Blog die uns auch wieder einen kleinen Einblick gibt.

1. Stell dich und deine Funktion im Blog doch einmal kurz vor.
Ich begleite das Audi Blog seit dem Launch im Frühjahr 2012 als Chefredakteurin.

Britta Meyer Audi Communication online Chefredakteurin

2. Stell den Blog einmal kurz vor, seit wann ist er online, wieviele Beiträge wurden seitdem verfasst?
Das Audi Blog zeigt das Unternehmen aus einer anderen Perspektive. Unsere Reportagen, Interviews, Hintergrundberichte und Expertenbeiträge geben unseren Lesern Einblicke hinter die Kulissen, die sonst so nicht möglich wären. Seit dem Start im März 2012 haben wir einige hundert Artikel veröffentlicht – und jede Woche kommen weitere spannende Geschichten dazu.

3. Welche Ziele verfolgt ihr mit dem Blog? 
Das Audi Blog ist grundlegender Bestandteil unserer Online- und Social Media-Strategie. Wir schauen hier hinter die Kulissen und machen das Unternehmen erlebbar. Das macht auch schon die Wortmarke deutlich: Audi Blog – Einblicke für Medienprofis. Unser Corporate Blog ist Ideenpool für Journalisten, Blogger und Multiplikatoren: Wir erzählen hier die Themen, die uns bewegen. Ergänzt wird das Audi Blog durch unsere weiteren Social Media-Angebote auf Facebook, Twitter, YouTube oder Flickr – und der Audi Newsroom fasst alles zusammen und bietet den Überblick.

4. Wie messt ihr den Erfolg von eurem Blog?
Auf der einen Seite arbeiten wir natürlich mit gängigen Statistiktools, um den Erfolg unseres Corporate Blogs zu messen. Neben diesem quantitativen Feedback sind uns aber auch die qualitativen Rückmeldungen wichtig. Wir bekommen viel Feedback zu unseren Geschichten, konnten unsere Nutzerzahlen seit dem Start kontinuierlich und signifikant steigern – und auch die Tatsache, dass viele Kollegen mit ihren Themen auf uns zukommen zeigt, dass unser Angebot als wichtige Plattform wahrgenommen wird.

Audi Blog

5. Wer sollte den Blog deiner Meinung nach lesen?
Das Audi Blog richtet sich – wie oben beschrieben – in erster Linie an Journalisten, Blogger und Multiplikatoren, ist aber natürlich auch für andere Leser interessant, die sich für das Unternehmen oder seine Produkte interessieren und einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten. Sie bekommen bei uns neue Einblicke.

6. Wer liest ihn wirklich und wie messt ihr das?
Die Leserschaft unseres Corporate Blogs ist genauso vielfältig wie die Geschichten, die wir darin erzählen. Von Journalisten und Bloggern über unsere Mitarbeiter bis zu anderen Corporate Bloggern oder den bereits beschriebenen Nutzern, die sich für das Unternehmen und seine Themen interessieren. Statistiktools können hier nur reine Zahlen liefern. Daher wissen wir, dass das Gros unserer Leser – auch auf Grund der Sprache – aus Deutschland, Österreich und der Schweiz kommt.

7. Was ist für euch relevanter Content?
Ein Blog lebt von spannenden Geschichten, da unterscheidet sich ein Corporate Blog nicht von anderen Angeboten. Diese Geschichten müssen packend geschrieben und für den Leser interessant aufbereitet sein. Es gibt in jedem Unternehmen die verborgenen Schätze – und die finden und erzählen wir.

8. Wie schafft ihr es, die Fülle von relevanten Content zu erstellen? 
Die Redaktion des Audi Blogs besteht aus den Volontärinnen und Volontären der Audi Kommunikation, die das Kernteam bilden. Darüber hinaus geben auch viele Kollegen Einblicke in ihre Bereiche und sind als Autoren aktiv. Als Ergänzung laden wir immer wieder Gastautoren ein, für uns zu schreiben – das gibt dem Blog neue Perspektiven.

9. Der Blick in die Zukunft, wo siehst du persönlich euren eigenen Blog in 5 bzw. in 10 Jahren?
Ein Corporate Blog wie das Audi Blog ist ein Beispiel dafür, wie Unternehmen Themen setzen und eigene Medien etablieren können. Diese Plattformen dienen zum Agenda Setting, sind aber auch wichtig, um im grenzenlosen Informationsangebot des Internets mit den eigenen Inhalten auffindbar zu sein. Langfristig ist eines unserer wichtigsten Ziele, mit dem Audi Blog das Image und die Reputation des Unternehmens und der Marke weiter zu stärken.

10. Konsumierst du privat Blogs, wenn ja wie, wo und wie oft?
Als Corporate Bloggerin liegt es nahe, dass ich mich auch privat mit dem Thema beschäftige. Ich lese regelmäßig Blogs und hole mir hier immer wieder Inspirationen, die wir auch im Audi Blog nutzen können.

Vielen Dank Britta, beim nächsten Mal gibt es übrigens eine weitere reizende Dame und ein weiteres Corporate-Blog. Welches? Das wird heute noch nicht verraten, also bleibt einfach am Ball ;).

PM-Quatsch: Audi und der Schütze Motorsport! Gewinner? Der Audi R8!

Audi vermeldet: „Bei Audi sind sich Motorsport und Serie in vielen Technikfeldern sehr nah – so auch bei Bedienung und Anzeige. Das beste Beispiel: der Sportprototyp Audi R18 e-tron quattro, der an diesem Wochenende beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans an den Start geht, und der neue Seriensportwagen Audi R8. Sie weisen bei Lenkrädern und digitalen Displays große Gemeinsamkeiten auf.“

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Tja, das ist mir auch direkt aufgefallen! Beide Lenkräder sind fast rund! Kleiner Scherz! Das vom Rennfahrzeug sieht ja eher aus wie das Lenkrad von K.I.T.T. und ist so natürlich leider nicht zulassungsfähig, aber dennoch, viele Knöpfe und Schalter gibt es auch beim Audi R8 Lenkrad.

„Der Hochleistungssportwagen, der im Spätsommer in den Verkauf geht, bildet mit dem GT-Rennwagen Audi R8 LMS und dem batterieelektrisch angetriebenen Audi R8 e-tron eine sportliche Modellfamilie. Der Audi R8 ist in seiner jüngsten Evolutionsstufe noch stärker, noch schneller und noch ausdauernder.“

Bla, bla, bla…  was für ein Füllsatz, oder? Was soll ein Sportwagen und ein Rennwagen denn sonst sein als eine sportliche Modellfamilie und natürlich ist der neue Audi R8 der „beste Audi R8″ aller Zeiten. Fehlt ja nur noch, dass einer was über die Audi DNA sagt, oder?

„Motorsport ist seit vielen Jahrzehnten Bestandteil unserer Audi-DNA“, sagt Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand für Technische Entwicklung. „Audi steht wie kaum eine andere Marke für automobile Dynamik. Das gilt in besonderem Maße für unseren neuen Hochleistungssportwagen Audi R8. Sein Konzept ist extrem nah am Rennwagen, auch bei Bedienung und Anzeige.““

Sag ich doch, Rennwagen, Sportwagen… aber zählt uns doch mal vor, viele Schalter gibt es an den Lenkräder und vor allem was macht man damit?

„Beim neuen Audi R8 V10 plus umfasst das Lenkrad 20 Bedienelemente, darunter vier neue Satellitentasten – beim LMP1-Rennwagen Audi R18 e-tron quattro sind es sogar 33. In beiden Autos wechselt der Fahrer die Gänge am Lenkrad, wobei ihn farbige Signale auf die nahende Drehzahlgrenze hinweisen. Wichtige fahrdynamische Parameter lassen sich per Lenkrad-Taste festlegen. Beim Seriensportwagen wie beim Rennauto erscheinen Informationen wie der Reifendruck und die Rundenzeiten auf einem digitalen Display.“

Puh! Nun werden die Innenräume also „cleaner“, dafür bekommt das Lenkrad mehr Tasten. Für den Audi R8 lasse ich das gelten, denn der muss für den Fahrer zugeschnitten sein.

Foto und Quelle: © Audi 2015

Fahrbericht: 2015 Audi Q7 3.0 TFSI – der 333 PS Brocken!

Knapp zehn Jahre ist es her, da brachte Audi den ersten Audi Q7 auf den Markt und nun kommt ein würdiger Nachfolger. Ich muss erneut gestehen, dass ich kein Fan bin von den SUVs, vor allem dann nicht wenn Sie vor Schulen oder Kindergärten bzw. als Fortbewegungsmittel von Spielerfrauen zum Einsatz kommen. Ich muss aber auch gestehen, dass man in so einem Gefährt vorzüglich sitzt und die Welt von oben sieht und ich muss wahrlich meine eigene Einstellung überdenken. Das merke ich nun nicht erst beim Audi Q7, aber auch bei dem überdenke ich meine eigentliche Abneigung und finde immer mehr positive Punkte die mich begeistern.

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Ich versuche gerade mich etwas gesünder zu ernähren und auch etwas mehr Sport zu treiben. Mein Ziel, neben der Fitness und der erhöhten Leistungsfähigkeit, ist natürlich die Gewichtsabnahme. Das hat beim neuen Audi Q7 auch geklappt. Je nach Ausstattung und Motor hat der neue Q7 bis zu 325 Kilogramm abgespeckt, der wiegt nun zwar immernoch zwei Tonnen aber das ist schon mal ein gewaltiger Schritt in die richtige Richtung, denn das geringere Gewicht, das verbessert nun spürbar die Fahr- aber auch die Bremsleistungen. Der 3.0 Liter TFSI z.B., der beschleunigt den Koloss innerhalb von 6,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h und dank Luftfahrwerk fühlt man sich als würde man über der Fahrbahn schweben.

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Der optionale 7-Sitzer braucht, auf Grund des etwas höheren Gewichts, 0,2 Sekunden länger, die kann man verschmerzen. Auf die hinteren Sitzplätze (Platz 6 und 7) sollten aber nur Personen bis zu einer Größe von 1,70 klettern, denn sonst wird es schon etwas eng. 3 Kindersitze passen auf die normale Rücksitzbank, alleine damit hat der Audi Q7 schon das Prädikat: „Familienfahrzeug“ verdient.

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Der NEFZ-Verbrauch, der soll bei 8,1 Liter liegen, bitte verlangt nun nicht von mir, dass ich in der Schweiz den überprüft habe, dafür gibt es hier viel zu viele Berge und Kurven. Am Kurveneingang, da muss man natürlich rechtzeitig vom Gas gehen, ansonsten wird man halt von der Elektronik geweckt, die dann die unmanierliche Fahrweise wegbügelt.

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Mit einer Länge von 5,05 Meter ist er ein wahrlicher Klopps, der braucht schon seinen Freiraum im Straßenverkehr und den verschafft er natürlich auch den Insassen. Viel Platz vorne, viel Platz auch hinten und der Kofferraum ist auch nicht zu verachten. 890 Liter – Stich! 2090 Liter bei umgeklappten Sitzen – Trumpf! Kritikpunkt – der Bauform geschuldet – die Ladekantehöhe ist 78 cm hoch und verlangt von mir schon sportliche Bestleistungen um den Q7 ordnungsgemäß zu beladen.

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Sprechen wir über den Innenraum. Wir haben das neue digitale Cockpit, eine neue breite Mittelkonsole mit einem riesigen Touchscreen und die verbauten Materialien sind ein Traum. Leder, Aluminium, Holz – das garniert mit ein paar Applikationen und untermalt mit etwas Klavierlack. Ein Traum. Allein die Haptik ist schon ein Stern wert, die Optik den zweiten und ich habe ehrlich gesagt mich nich getraut am Lack zu lecken, das wäre dann vermutlich der dritte Michelin-Stern. Wäre der Audi Q7 ein Restaurant, er hätte 3 Sterne. Als Hotel bekommt er nur 4, denn ihm fehlt der SPA-Bereich mit Swimmingpool, dabei hat er doch sogar Massage-Sitze.

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Dank der Klimaanlage kann man sich natürlich seine eigene Sauna machen bzw. die eigene Eiskammer, aber in dem 75 Liter großen Tank kann man nicht baden. Kleiner Scherz! Leider kein Scherz: Audi lässt sich den Audi natürlich auch erstklassig bezahlen, schnell erreicht man sechstellige Werte, somit ist denjenigen meine Anerkennung sicher, die sich so ein SUV leisten können und von mir aus darf der Audi Q7 dann demnächst auch vor dem Kindergarten, vor der Schule oder vor dem Fitnesstudio parken.

Für diejenigen die übrigens bemängeln, dass der Innenraum moderner aussieht als die Äusserlichkeiten: Der Fahrer sitzt meistens hinterm Lenkrad und da sieht alles ziemlich modern aus.

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Modern ist auch die Sicherheits-Technik, optional gibt es auch eine Fülle von Assistenzsystemen. Die muss man sich zwar leisten können, doch sollte man, wenn man es kann, nicht gerade an der Sicherheit sparen. Serie sind die Einparkhilfe hinten, die Geschwindigkeitsregelanlage, der einstellbare Geschwindigkeitsbegrenzer, die Pausenempfehlung und das Sicherheitssystem Audi pre sense city. Bei Geschwindigkeiten um die 50 km/h warnt es den Fahrer vor drohenden Kollisionen mit anderen Fahrzeugen und Fußgängern, im Notfall veranlasst es eine autonome Bremsung. Meine Empfehlung: Die 360° Kamera, die lohnt sich bei dem Fahrzeug wirklich.

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Die adaptive cruise control hält den Audi Q7 durch Beschleunigen und Verzögern auf dem gewünschten Abstand zum Vordermann. In der Top-Version, die heißt dann ACC Stop & Go verfügt der adaptive Tempomat auch über einen Stauassistenten. Richtig toll, er erkennt nun Tempolimits und passt die Geschwindigkeit dementsprechend an. Gerade hier in der Schweiz ist das ideal, denn hier kosten Tempoverstöße ja schnell mal ein Monatslohn. Auf gut ausgebauten Straßen kann das Fahrzeug dann auch bei zähflüssigem Verkehr lenken, wenn die gefahrene Geschwindigkeit unterhalb von 65 km/h liegt.

Der Audi active lane assist unterstützt den Fahrer per Kamera und mit kleinen Lenkeingriffen beim Halten der Spur, das ist ganz hilfreich wenn man gerade etwas abgelenkt ist oder sich z.B. dem Apple Car Play gewidmet hat, denn das zieht auch in den Audi Q7 ein.

Geschaltet wird über eine tadelose 8-Gang Wandler-Automatik, die Kraftübertragung geht über alle 4 Räder auf die Fahrbahn und das Differenzial kann bis zu 85 % auf die Hinterachse schieben, wenn die Technik dafür einen Bedarf ermittelt.

Optional liefert Audi die Allradlenkung, ein Lenksystem mit elektrischem Spindelantrieb schlägt die Hinterräder je nach Situation bis zu fünf Grad ein. Bei niedrigen Geschwindigkeiten lenkt sie gegensinnig zu den Vorderrädern. Das soll die Fahrzeugagilität nochmals deutlich erhöhen und natürlich auch den Wendekreis verkleinern.

Serienmäßig rollt der Audi Q7 auf 18 Zöllern aus dem Werk, optional ziehen bis zu 21 “ große Räder in die Radkästen ein und in der nahen Zukunft gibt es unter der Motorhaube nicht nur einen Hybrid Antrieb, sondern auch noch einen 2.0 Liter 4-Zylinder. Der ist Gedacht für die USA und Fernost, habe ich da etwa dem Volvo XC90 unrecht getan? Ist das wirklich die Zukunft? Mehr Leistung, weniger Hubraum.

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Weniger Gewicht, weniger Verbrauch und trotzdem noch ein richtig großer Brocken. Der Audi Q7 ist toll, leider auch voll teuer, aber das steht auf einem anderen Blatt Papier. Los geht es ab knapp 61.000 Euro, dann fangen die – meiner Meinung nach unbedingt erforderlichen – Optionaliäten an und dann sind wir relativ schnell bei 100.000 Euro und mehr, ja dafür bekommt man schon eine schöne Eigentumswohnung, aber die ist nicht so schnell. Mit dem 3.0 Liter TFSI schafft der Q7 Tempo 250, der 3.0 TDI schafft immerhin 234 km/h. Das sind Sportwagen-Werte in einem Segment, von dem ich persönlich noch vor ein paar Jahren behauptet hätte, dass kein Mensch so ein Fahrzeug braucht.