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BMW i8 Konfiguration – Den muss man sich leisten können!

Was hat 362 PS, verbraucht auf den ersten 100 km nur 2,1 Liter und kostet derzeit in der Basis-Ausstattung 126.000 Euro? Ganz klar, das ist der BMW i8, den ich äußerst attraktiv finde. Das ich den BMW i3 optisch nicht mag habe ich ja inzwischen häufig genug geäussert, aber den i8, joar – den würde ich nicht aus der Garage schieben. Es sei denn der Tank und der Aku wäre leer, dann wäre auch hier wohl schieben angesagt.

Ich habe mich heute mal etwas im BMW Konfigurator umgesehen, ich würde mich für die Farbe: Kristallweiß Perleffekt mit Akzent BMW i Blau entscheiden. Weiß/Blau, ganz gegen meine Fussball-Liebe. Aber optisch gesehen steht, meiner Meinung nach,  diese aufpreispflichtige Lackierung dem Hybrid-Sportwagen ausgesprochen gut.

bmw-i8-konfiguration-bestellen-kaufen-preis

Dazu dann noch die 20″ Turbinen-Style Felgen für 1800 Euro Und dann kommt die große Aufpreisliste: Driving Assistant, Head-Up Display, größerer Tank, DAB-Tuner, Alarmanlage, Internet im Auto, LED-Scheinwerfer mit Abbiegelicht, harman/kardon-Anlage und schnell landet man bei 140.490 Euro…

140.490 Euro und das doofe Gefühl, immer noch keine Vollausstattung zu haben, puh! Eine Menge Holz? Eine Menge Carbon und meiner Meinung nach – ungesehen – ungefahren – unberührt: Leider geil! Leider für mich auch unerreichbar weit entfernt und auch irgendwie nicht wirklich familientauglich und obwohl ich weiß, dass der BMW i8 eine ganz andere Fahrzeuggattung ist, würde ich mir wünschen, dass BMW dieses Modell mit einem herkömmlichen Antrieb auf den Markt bringt. Stellt euch dieses Geschoss doch einfach mit dem neuen BMW M3 Antrieb vor. Ich bekomme ja nun schon Gänsehaut von der alleinigen Vorstellung. Träumen ist erlaubt, der BMW i8 ist so oder so ein Traumwagen.

Foto: Screenshots Konfigurator BMW Deutschland 2014


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Objektiv betrachtet ist es der neue BMW M3! Subjektiv betrachtet: Liebe!

Ich gestehe: Es war keine Liebe auf den ersten Blick! In den Messe-Hallen habe ich dem neuen BMW M3 teilweise gar keine Aufmerksamkeit geschenkt. Das lag mitnichten an der Form, auch nicht an den Veränderungen gegenüber dem serienmäßigen BMW 3er F30, es lag vermutlich daran, dass ich ihn nicht spüren / hören / erleben durfte.

Das wurde nun nachgeholt und kaum fauchte der 6-Zylinder, da war es um mich geschehen. Liebe auf den ersten Klick! Die Starttaste betätigt, die Fahrstufe eingelegt, Sport+ aktiviert und los ging es. Innerhalb von 4,1 Sekunden von 0 auf 100. Die Höchstgeschwindigkeit? Interessiert in Portugal keinen, also blieb ich von der Autobahn (mit Tempolimit) weit entfernt und fuhr die kurvigen Landstraßen hoch – und runter – und hoch – und runter. Nach jeder Kurve wurde ich mutiger und der Reihen Sechszylinder schrie mich an: “Ist das schon alles? Kannst du nicht mehr?” – Das Fahrwerk? Perfekt! Die Lenkung? Auch! Die Sitze? Ebenfalls… wo sind hier die Kritikpunkte versteckt? Ich hatte bereits im Drive-Blog erwähnt, dass ich nicht über den Preis und auch nicht über den Verbrauch reden will, denn Fahrspaß kann man mit Sprit nicht aufwiegen und so ein M3 hat nunmal seinen Preis. Los geht es ab etwas über 71.500 Euro, der von mir bewegte Testwagen kostet knapp 100.000 Euro – aber das sind doch alles nur Zahlen. Das Fahrzeug kann viel mehr als ich, ich bringe es nicht mal ansatzweise in den Grenzbereich und das ist sicherlich auch den Rennfahrern zu verdanken, die hier bei der Abstimmung die Finger mit drin hatten. Abgestimmt auf der Nordschleife und jeder lobt was Nürburgring erprobt!

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Eine Zahl ist noch interessant: 550 Nm! Fünfhundertfünfzig Newtonmeter! Die Kraft bringt der 3.0 Liter Motor auf die Hinterachse und dieser Hinterradantrieb sorgt für einen gehörigen Tritt in den Hintern. Aber gab es im M3 nicht einen V8? Jepp, gab es – in der letzten Baureihe – und wisst ihr was? Ich habe den V8 nicht vermisst, nicht einmal vom Klang her, denn die neue Auspuffanlage mit der Klappensteuerung macht genau das was ich will. Leise sein wenn ich es ruhig angehen lasse und kräftig brüllen wenn ich es möchte. Herrlich. Ein fantastisches Stück Ingenieurskunst, abgeschmeckt mit ansprechenden Designelementen und dank einem 480 Liter großem Kofferraum gibt es nicht einmal ein schlechtes Gewissen bei der Familie.

Zusammen mit Jan ist z.B. auch dieses Ausfahrt.TV Video entstanden, denn viele Worte muss man über den neuen BMW M3 nicht verlieren, man muss ihn erleben, fahren und sich verlieben:

Fazit: Wenn die beiden Turbolader zwischen 5390 und 7000 Umdrehungen die Leistung von 431 PS ermöglichen, dann bekommt der Fahrer Schmetterlinge im Bauch und der Beifahrer vermutlich auch. Das maximale Drehmoment liegt zwischen 1800 und 5300 Umdrehungen an und alleine das lässt einen doch nun schon grinsen. Mit einem Leergewicht von ca. 1520 kg kann der BMW M3 auftrumpfen, dafür wurde viel CFK verwendet. Der Stoff aus dem Rennsportträume sind findet man unter der Motorhaube, im Innenraum und selbst das Dach besteht aus Carbon. Alternative zum BMW M3? Na klar, der BMW M4 – das zweitürige Coupé empfiehlt sich für alle die keine Kinder haben. Was bieten andere Fahrzeughersteller? In der Region erst einmal nicht viel, warten wir doch einfach mal auf den neuen C63 AMG von Mercedes-Benz. Die Sternsinger wissen ja nun wo die Benchmarkt liegt.


Fahrbericht – Test: BMW 4er Cabrio – 435i – 2014 inkl. Video

Best Life is Cabrio Drive und Cabrio fahren ist die dekandeste Art der Obdachlosigkeit. Cabrio-Fahrer verstehen was ich meine, das “oben ohne” Gefühl während der Fahrt ist nicht nur ein Genuss, es ist eine Lebenseinstellung. Es hat was von Freiheit selbst dann, wenn die einzige wirkliche Freiheit der freie Blick nach oben ist.

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Auch wenn der Winter dieses Jahr uns etwas im Stich gelassen hat, ist eines klar: Der nächste Frühling kommt bestimmt. Mit dem Frühlingsanfang bringt der bayrische Hersteller BMW auch das offene 4er Cabrio auf den Markt. Nach dem bereits erschienenden BMW 4er Coupé die logische Schlussfolgerung, denn was als Coupé gut aussieht, wird sich auch als Cabrio verkaufen lassen.

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Im Vergleich zum BMW 3er Cabrio zeigt sich das neue Modell größer und besser ausgestattet. Das merkt man auch beim Blick auf den Basis-Preis, denn um in den erlesenen Club der 4er Cabrio Besitzer eintreten zu können muss man nun mindestens 46.300 Euro überweisen.

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Basis? 2.0 Liter 4-Zylinder Selbstzünder mit 184 PS und einem maximalen Drehmoment von 380 Nm. Damit gelingt der nicht ganz unsportliche Sprint von 0 auf 100 km/h innerhalb von 8,2 Sekunden. Laut NEFZ verbraucht der Diesel 5,1 Liter und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 235 km/h. Passt so ein Diesel eigentlich zu einem Cabrio? Ich sehe das inzwischen entspannt. Mochte ich früher nur Fahrzeuge mit Stoffdach, würde mir dieses Faltdach auch gefallen. Bei den Motoren würde ich allerdings zum Benziner greifen wollen, hätte ich die freie Auswahl. Da gibt es zum einen den 428i mit 245 PS und einem Sprintwert von 6,4 Sekunden.

Schneller geht es mit dem 435i mit einer Leistung von 306 Pferdestärken und einem Drehmoment von 400 Nm. Den gibt es zwar erst ab 54.000 Euro, dafür durchbricht dieses potente 4er Cabrio die 100 km/h Mauer nach nur 5,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt übrigens in dem Fall auch bei 18 km/h. Das ist die Höchstgeschwindigkeit mit der man das Cabrio-Dach auch während der Fahrt öffnen kann. Das können Mitbewerber besser und bis zu höheren Geschwindigkeiten, die haben dann allerdings auch nicht so eine (komplexe) Beladungsfunktion im Heck verbaut.

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Angetrieben wird auch das Heck, die richtige Höchstgeschwindigkeit liegt bei den Benzinern bei 250 km/h und somit ist man offen oder geschlossen flott unterwegs. Das Fahrzeug macht definitiv Lust auf Meer, Sommer, Sonne und den Rhytmus der Nacht.

Weitere Beiträge zum Fahrzeug: Fear and Lothing in Las Vegas Beitrag von Jan, BMW 4er Cabrio Vorstellung bei Ausfahrt.TV


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BMW M235i – das neue BMW 2er Coupé mit viel Dampf!

Die Deutschen finden immer etwas zu meckern, oder? Da lädt mich BMW zu einer Fahrveranstaltung nach Las Vegas ein, gibt mir ein wunderschönes BMW 2er Coupé, welches mit einem 3.0 Liter Sechszylinder und 326 PS befeuert wird und ich? Ich meckere darüber, dass man mit dem Fahrzeug nur maximal 70 Meilen pro Stunde fahren darf. Ich sag mal so: Ich konnte das Leistungspotenzial des BMW M235i nicht mal ansatzweise reizen, geschweige denn ausreizen.

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Den Sprint von 0 auf 100 km/h habe ich mit und ohne Launch – Control (die in dem Fahrzeug Premiere bei BMW feiert) absolviert. In 4,8 Sekunden zaubert der BMW M235i ein Lächeln ins Gesicht, bzw. sorgt für ein temporäres Gesichtslifting. Die maximale Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h – hätte ich diesen Wert in Amerika angepeilt, ich wäre wohl direkt hinter schwedischen Gardinen gelandet.

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Ganz und gar nicht aus Schwedenstahl ist das BMW 2er Coupé. Das in Leipzig gefertigte Fahrzeug überzeugt durch sein Leichtgewicht. BMW sparte nicht am Hubraum, sondern am Gewicht der eingesetzten Materialien. So ist das 2er Coupé zwar länger und breiter als der “Vorgänger”, hat also mehr Platz im Innen- und Kofferraum, wurde aber nicht wirklich schwerer.

Der knallrote Renner überzeugt durch sein dezentes Styling. Der BMW M235i ist kein “M2″, er wird eher darunter platziert. Dennoch verfügt er über optisch ansprechende Aerodynamikveränderungen an Front, Seite und am Heck. Die doppelflutige Abgasanlage darf die veredelten Abgase in die Freiheit entlassen. Im Innenraum gibt es ebenfalls ein paar M-typische Design-Elemente und Fahrer sowie Beifahrer dürfen auf bequemen, aber sportlich geschnittenen Sitzen platz nehmen.

Fahrer und Beifahrer sitzen gut, hinten sehen ich zwei Sitzplätze für Personen bis zu einer Körpergröße von 1,70 Metern – oder halt zwei Kinder. Vorne gibt es ausreichend Getränkehalter und Ablageflächen in den Türtaschen. Hinten vermisst man diesen Komfort etwas.

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Komfort? Gutes Stichwort! Es gibt den Fahrerlebnisschalter. Wer mag, kann ja mal den Eco-Modus ausprobieren, für den Alltag würde ich den Comfort-Modus wählen und wer dem Alltag mal entfliehen möchte, der drückt auf Sport! Die Lenkung wird sportlicher, der Motor und das Getriebe werden sportlicher und der Fahrer? Der wird zum ambitionierten Rennfahrer. Wer den Sport+ Modus wählt, der sollte wissen was er tut, denn ab dem Zeitpunkt fährt man ohne Netz und doppelten Boden. Das ESP ist ausgeschaltet und wenn der Fahrer es übertreibt, ja dann kann man das Heck auch quer stellen. Bis es allerdings soweit ist, erfreut man sich über die Vorzüge vom Heckantrieb und versteht, warum andere Hersteller ihren überforderten Fronttrieblern optional ein Allradantrieb unterjubeln. Ganz ohne doppelten Boden fährt man übrigens auch im Sport+ Modus nicht, sollte es der Fahrer übertreiben, dann greift auch irgendwann wieder die Technik ein.

Die Lenkung ist toll, gibt sie im Sportmodus eine sehr gute Rückmeldung und ist schön direkt, so ist sie im Comfort-Modus schön leichtgängig. Ideal also für die Stadt, fürs Land und für die Autobahn.

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Vom Preis her liegt der BMW M235i mit der 8-Gang Automatik bei über 46.000 Euro, der Mitbewerber aus Stuttgart liegt ca. 10.000 Euro drüber und bietet dafür Allrad und ein paar PS mehr. Die beiden Fahrzeuge möchte ich nicht miteinander vergleichen, dafür müsste ich den BMW M235i erst auf deutschen Straßen fahren. Aus Ingolstadt sehe ich derzeitig allerdings weder für den BMW M235i oder den Mercedes-Benz CLA 45 AMG ein Gegenmittel… da muss dann wohl erst das Audi RS3 Coupé auf den Markt kommen, der sich dann allerdings beim Kofferraum-Volumen automatisch auf den zweiten Platz katapultieren würde.  Das Kofferraumvolumnen von 390 Litern dürfte aber jedem BMW 2er Coupé Fahrer reichen, vor allem wenn man das Platzangebot durch die umlegbaren Rücksitze erhöht und eine fast ebene Ladefläche zur Verfügung hat.

Kurzer aktueller Leistungsvergleich? Ein kleiner Vergleich zwischen BMW M235i, Mercedes-Benz CLA 45 AMG und dem Audi S3? Den können wir ja mal kurz ziehen:

Audi S3 Coupe BMW M235i Mercedes CLA 45 AMG

Hubraum

2.0 Liter 3.0 Liter 2.0 Liter
Zylinder

4

6

4

Leistung in PS

300

326

360

max. Drehmoment

380

450

450

Antrieb

quattro / Allrad

Heckantrieb

4MATIC / Allrad

Verbrauch (kombiniert / NEFZ)

6,9-7,0

7,6-8,1

6,9-7,1

0-100 km/h

5,1

4,8

4,6

V/max in km/h

250

250

250

Volumen Kofferraum

425

390

470

Einstiegspreis

39,850

46.000

56.097

Kaufen kann man unbestritten alle drei Modelle, wer hier “mehr” investiert bekommt dafür auch mehr Kofferraum, eine schnellere Beschleunigung und einen Mercedes-Benz, der dank 4MATIC stets über ausreichend Grip verfügt. 10.000 Euro günstiger ist der BMW M235i, der mich durch den Heckantrieb und dem 6-Zylinder überzeugt hat. Hubraum ist halt doch nur durch noch mehr Hubraum zu ersetzen. Der Klang vom CLA 45 AMG ist allerdings etwas kerniger, auch wenn der BMW M235i einen schönen Klang abgibt. Leiser und noch mal ca. 6.000 günstiger ist das Audi S3 Coupé welches den BMW, bei den oben erwähnten Werten, nur beim Verbrauch und beim Kofferraumvolumen schlagen kann.

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So ein Fahrzeug kann man aber rational gar nicht auswählen, bei Fahrzeugen in dieser Klasse entscheidet das Herz. Optik, Haptik, Popometer und das ist auch gut so. In den USA habe ich den Allradantrieb nicht vermisst, ob das in Deutschland wohl auch so ist? Warm anziehen muss man sich in Stuttgart, wenn BMW irgendwann doch mal ein BMW M2 auf den Markt bringt, denn dann dürfte man die Nase nur noch in Sachen Kofferraum und Verbrauch vorne haben.

Empfehlen würde ich beim BMW M235i die optional verfügbare Parkdistanz-Kontrolle und die Rückfahrkamera. In den USA braucht man diese Funktionen nicht, aber hier in Deutschland ist das meiner Meinung nach ein Must Have! Natürlich gibt es auch zum BMW M235i ein Ausfahrt.TV Video. Jan schneidet dieses zur Zeit. Wenn es fertig ist wird es hier eingefügt!

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Ihr wollt weitere Meinungen zum BMW M235i lesen? Benny hat seinen Beitrag schon geschrieben und am kommenden Freitag ist der BMW M235i das “Fahrzeug der Woche” im Drive-Blog – mit Verlinkungen zu Jan und Thomas

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